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Inhaltsverzeichnis

Gerätturnen weiblich
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Gerätturnen männlich
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Gerätturnen weiblich

Fünf Mannschaften schafften den Aufstieg

(kitt) Im Schulzentrum in Walldorf turnten acht Mannschaften um den Aufstieg in die Regioklasse des Badischen Turner-Bundes. Die Plätze eins bis vier waren besonders heiß umkämpft. Am Ende lagen die Mannnschaften nur um Zehntelpunkte auseinander. Sieger der Relegation wurde mit starken 147,25 Punkten der TV Neckarau. Auf Rang zwei folgte mit 146,85 Punkten die KuSG Leimen vor der SG Walldorf mit 146,65 Punkten und dem TSV Wieblingen mit 146,25 Punkten. Die Reihenfolge zwischen diesen Mannschaften änderte sich während des Wettkampfes wiederholt und stand erst mit der letzten Turnerin am letzten Gerät endgültig fest.

Den letzten Aufstiegsplatz erturnte sich die SG Kichheim mit 139,80 Punkten knapp vor dem TV Epfenbach, der 138,70 Punkte schaffte. Die Plätze sieben und acht belegten der TV Schwetzingen mit 132,75 Punkten knapp vor dem TV Dielheim mit 131,75 Punkten. Insgesamt kamen alle Mannschaften gut vorbereitet zum Wettkampf und zeigten den zahlreichen Zuschauern ansprechende Übungen. Besonders am Boden, wo jede Turnerin auf ihre eigene Kürmusik turnen mußte, waren hochwertige Elemente und gelungenne Übungsverbindungen zu sehen. Beste Einzelturnerin in diesem Pflicht-Kür-Vierkampf war mit 49,70 Punkten Diara Ahmed (TV Neckarau) vor Lara Dörner (KuSG Leimen) mit 49,40 Punkten und Maja Dörzenbach (TV Neckarau) mit 49,10 Punkten. Ein Schnitt von über zwölf Punkten pro Übung zeugt vom hohen Niveau, auf dem geturnt wurde.


Nußlocher Turnerinnen holen sich den Titel in der Pflichtliga des Turngaus Heidelberg

(Kitt) In der Olympiahalle in Nußloch fand der Endkampf in der Pflichtliga der Turnerinnen statt. Acht Mannschaften hatten sich dafür qualifiziert, leider ist der TV Hemsbach nicht angetreten. Die sieben anderen Mannschaften turnten auf hohem Niveau, wobei die Mannschaften auf Platz ein bis fünf eng beisammen lagen und sich an allen Geräten heiße Duelle lieferten. An allen vier Geräten wurde die Leistungsstufe P5 geturnt, wobei die technische Ausführung der Übungen für die Reihenfolge der Mannschaften am Ende ausschlaggebend war.

Die SG Nußloch, die schon in der Hinrunde all ihre Kämpfe gewonnen hatte, setzte sich auch im Finale durch und wurde ohne Punktverlust Gaumeister 2016 vor der KuSG Leimen und dem TV Eberbach. Eberbach konnte sich im Finale von Platz fünf auf Rang drei vor turnen. Beste Einzelturnerin war mit hervorragenden 56,05 Punkten die Leimenerin Bianca Friedmann vor der ebenfalls sehr starken Leni Gramm aus Nußloch.


Alle Liga-Titel gingen in die Metropol-Region

( Kitt) Im Sportzentrum Süd in Heidelberg-Kirchheim fanden die Endkämpfe von vier Ligen des Badischen Turner-Bundes im Gerätturnen statt. Diese Finalkämpfe, die auf sehr hohem Niveau standen, waren ein voller Erfolg für die Vereine, die sich aus der Metropolregion Rhein-Neckar dafür qualifiziert hatten. Den Pflicht-Kür-Sechskampf in der Badischen Bezirksklasse der Männer gewann die SG Kirchheim mit 206,35 Punkten vor dem TV Erzingen mit 204,35 Punkten und steigt damit in die Badische Bezirksliga auf. Die Kirchheimer überzeugten besonders am Boden, am Barren und am Reck. Auch holten sie sich die Gerätewertung knapp am Pauschenpferd. An den Ringen und beim Sprung hatte der TV Erzingen knapp die Nase vorn. Mit 188,25 Punkten belegte der FC Hettingen einen guten dritten Platz in dem elf Mannschaften starken Starterfeld. Mit ihrem dritten Rang haben auch die Hettinger Chancen auf den Aufstieg. Die Einzelwertung im Sechskampf sicherte sich Andre Kammerl (TV  Erzingen) mit hervorragenden 71,90 Punkten vor dem beiden Kirchheimern  Sidney Wiltgen 67,85 P.) und Andrey Antonow (67,35 P.).

Zum Finale um den LBS-Cup in der Badischen Bezirksliga waren sechs Mannschaften angetreten. Sie mußten einen Pflicht-Kür-Vierkampf in der Leistungsklasse Lk 1 turnen, in der die vorgegebenen Anforderungen schon sehr hoch waren. Nach anspruchsvollen Übungen an allen Geräten setzte sich der TV Mannheim-Waldhof mit 153,75 Punkten knapp gegen die AG Unteres Hanauerland durch, die 153,05 Punkte turnte. Die Waldhöferinnen sicherten sich die entscheidenden Punkte beim Tischspringen, wo sie Übungen mit höheren Ausgangswerten präsentierten. Auch auf dem Schwebebalken war der TV Waldhof die beste Mannschaft. Auf den dritten Rang im Finale kam die TSG Seckenheim mit 145,40 Punkten vor dem TV Bühl mit 143,55 Punkten und der SG Nußloch mit 142,20 Punkten. In die Badische Landesliga wird mit Sicherheit der TV Waldhof aufsteigen, sehr wahrscheinlich auch die TSG Seckenheim. Nußloch muß abwarten, ob und wie viele Vereine aus den höheren Ligen ihre Mannschaft zurückziehen müssen. Beste Einzelturnerin war mit 52,85 Punkten Inken Erk (Hanauerland) vor Celine Becherer (Waldhof) mit 52,30 Punkten und Anna-Lena Britz (Hanauerland) mit 51,15 Punkten. 

Das Finale um den LBS-Cup-Titel in der Bezirksklasse in der Leistungsklasse Lk II wurde ein Heidelberger Duell zwischen dem Heidelberger TV und der SG Kirchheim. Nach vier Geräten setzten sich die Turnerinnen des HTV mit 152,50 Punkten gegenüber 149,55 Punkten der Kirchheimerinnen durch und gewannen die Meisterschaft. Mit einigem Abstand folgten fünf weitere Mannschaften. Die Gerätesiege gingen am Stufenbarren, Schwebebalken und Boden an den HTV und beim Sprung an die SGK. Mit 49,65 Punkten war Ina Stütz vom HTV beste Einzelturnerin vor Jennifer Stein von der SGK, die 48,80 Punkte turnte. Der Heidelberger TV kann mit dieser Mannschaft leider nicht in die Bezirksliga aufsteigen, weil er dort schon mit einer anderen Mannschaft vertreten ist. Damit wird die SG Kirchheim erster und sicherer Aufsteiger.

Mit zehn Mannschaften aus den vier badischen Regionen war der Relegationswettkampf um den Aufstieg in die Badische Bezirksklasse am stärksten besetzt. Die Mannschaften mußten den Pflicht-Kür-Vierkampf der Leistungsklasse LK III turnten. Auch in dieser Klasse hatte unsere Metropolregion die Nase vorn. Mit guten 147,95 Punkten siegte die SG Walldorf vor der TG Pforzheim mit 144,85 Punkten, der TSG Seckenheim mit 143,70 Punkten und der DJK Hockenheim mit 140,90 Punkten. Alle vier Mannschaften haben den Aufstieg geschafft. Walldorf hatte seine Stärke auf dem Schwebebalken und am Boden, beide Gerätewertungen wurden sicher gewonnen. Das Tischspringen ging ganz knapp an die Seckenheimerinnen und den Stufenbarren gewannen ebenso ganz knapp die Hockenheimerinnen. Beste Einzelturnerin war mit 49,85 Punkten Eva Gröne (SG Walldorf) vor ihrer Vereinskameradin Line David mit 48,00 Punkten und Helin Lara Mutlu aus Hockenheim mit 47,60 Punkten.     


Seckenheim, Leimen, Mauer und Kirchheim steigen in die Regioklasse auf

(Kitt) Zum Relegationswettkampf um den Aufstieg in die Badische Regioklasse der Turnerinnen traten acht Mannschaften in der Georg-Koch-Halle in Leimen an. Bei sehr guten Leistungen boten sich die Mannschaften einen spannenden Wettkampf. Schließlich ging es um die ersten vier Plätze, die zum Aufstieg reichten. Beim Tischspringen gingen zunächst die TSG Seckenheim und der TSV Wieblingen in Führung. Das Stufenbarrenturnen gewann der TV Mauer, der das Risiko einging, ohne Streichwertung anzutreten, vor der ersten Mannschaft der KuSG Leimen. Auf dem Schwebebalken entschieden die Seckenheimerinnen dann den Wettkampf zu ihren Gunsten, den am Boden zeigten alle Mannschaften ihre besten Leistungen. Nach vier Geräten siegte die TSG Seckenheim mit drei Punkten Vorsprung vor der KuSG Leimen und weiteren zwei Punkten vor dem TV Mauer. Als vierte Mannschaft schaffte die SG Kirchheim noch den Aufstieg mit gut einem Punkt vor dem Heidelberger Turnverein. Mit recht knappem Punktrückstand folgten der TSV Wieblingen, die zweite Mannschaft der KuSG Leimen und die TG Heddesheim, die auch ohne Streichwertung turnen mußte.

Ergebnis Pflicht-Kür-Vierkampf Turnerinnen LK3

1. TSG Seckenheim II             142,35  Pkt.

2. KuSG Leimen II                 139,00  Pkt.

3. TV Mauer III                      137,25  Pkt.

4. SG Kirchheim II                 136,75  Pkt.

5. Heidelberger TV V             135,50  Pkt.

6. TSV Wieblingen                 133,85  Pkt.

7. KuSG Leimen III                131,55  Pkt.

8. TG Heddesheim II              128,50  Pkt.


TV Mauer wird Gauligameister der Turnerinnen

(Kitt) In der Böhringerhalle in Mannheim-Waldhof trafen sich acht Mannschaften, um den Gauligameister im Pflicht-Kür-Turnen zu ermitteln. Die recht zahlreichen Zuschauer konnten sich an sehr schönen und schwierigen Übungen vieler Turnerinnen erfreuen. Der TV Mauer war als Favorit in dieses Finale gestartet und wurde seiner Favoritenrolle auch vollauf gerecht. Die Mannschaft aus Mauer zeigte eine sehr homogene Leistung an allen Geräten und wurde den Anforderungen bezüglich Schwierigkeitsgrad und Aufbau der Übungen fast überall gerecht Nach vier Geräten lag Mauer mit neun Punkten klar auf Platz eins im Finale. Dahinter turnten sieben fast gleichwertige Mannschaften ebenfalls einen guten Wettkampf und lieferten sich spannende Kämpfe um die jeweiligen Gerätepunkte. Den zweiten Platz belegte am Ende die junge Riege der SG Nußloch vor dem Heidelberger Turnverein, der gegenüber der Hinrunde die größten Fortschritte gemacht hat. Den wichtigen vierten Platz belegte die KuSG Leimen vor den fast punktgleichen Mannschaften des TB Rohrbach, der SG Kirchheim, des TV Dielheim und des TV Eberbach.

Nach Addition aller Punkte stand der TV Mauer mit weißer Weste als neuer Gauligameister fest. Die Vizemeisterschaft sicherte sich die SG Nußloch vor dem Heidelberger TV. Das Recht zum Start im Qualifikationswettkampf um den Aufstieg in die Badische Regioklasse erturnten sich auch die KuSG Leimen und die SG Kirchheim. Dieser Wettkampf findet am 31. Januar 2016 in Leimen statt.


SG Walldorf holt sich den Titel in der Gauklasse der Turnerinnen

(Kitt) Auch die Turnerinnen der Gauklasse ermittelten in der Böhringerhalle in Mannheim-Waldhof ihren Ligameister. Es hatten sich in einer Hinrunde acht Mannschaften für diesen Endkampf qualifiziert. Im Pflicht-Kür-Turnen an den vier olympischen Geräten zeigten viele Turnerinnen hochwertige und anspruchsvolle Übungen. Die fachkundigen Zuschauer konnten sich davon überzeugen, dass in der Metropolregion das weibliche Gerätturnen zur badischen Spitze gehört. Die SG Walldorf, der TV Eppingen und der TSV Pfaffengrund lieferten sich einen spannenden Kampf um den Sieg. Am Ende hatte die SG Walldorf, die auch das Turnen am Stufenbarren und auf dem Schwebebalken für sich entscheiden konnte, mit zwei Punkten die Nase vorn. Der TV Epfenbach, der am Boden seine letzten Chancen verturnte, kam im Finale auf den zweiten Rang vor dem TSV Pfaffengrund. Die Gerätewertung beim Sprung holte sich der TV Waldhof mit Sprüngen, die einen höheren Ausgangswert hatten. Das Bodenturnen konnte der TV Mosbach für sich entscheiden. Beste Einzelturnerin im Finale war Emily Wolf (SG Walldorf) mit 47,70Punkten vor Alicia Junker (TV Hemsbach) mit 46,05 Punkten und Martha Nodehi (TSV Pfaffengrund) mit 45,90Punkten.

Nach Zusammenrechnen der Hin- und Rückrundenpunkte kamen die SG Walldorf und der TV Eppingen auf jeweils 34 Punkte. Da Walldorf den Endkampf gewinnen konnte, wurden sie auch als Ligameister geehrt. Beide Mannschaften werden in die Gauliga aufsteigen.


Turnerinnen sind in ihre Herbstligarunde gestartet

Mit acht Mannschaften in der Gauliga, zwölf Mannschaften in der Gauklasse und acht Mannschaften in der Pflichtliga sind die Turnerinnen des Turngaus Heidelberg in die Herbstligarunde gestartet. In allen drei Wettkampfklassen fanden die ersten Wettkämpfe auf sehr hohem Niveau statt. Die führenden Vereine des Turngaus gehen teilweise mit ihren Nachwuchsmannschaften in die Gerätevierkämpfe, andere aber auch mit sehr wettkampferfahrenen Turnerinnen. Da es in den KM-Wettkämpfen nicht nur um den Gautitel, sondern auch um den Aufstieg in die nächst höhere Wettkampfklasse geht, darf man sich auf spannende Wettkämpfe freuen. Eine Vorhersage über die Chancen der einzelnen Mannschaften wird erst nach den nächsten Begegnungen möglich sein.


Fragen und Richtigstellungen zu den neuen P-Übungen finden Sie hier.


SG Kirchheim und TV Epfenbach steigen auf

Beim Aufstiegswettkampf der Turnerinnen in Wiesental dominierten die Mannschaften aus der Metropolregion eindeutig. Die SG Kirchheim und der TV Epfenbach schafften unter zwölf Mannschaften souverän den Sprung in die höhere Liga und die TSG Weinheim sicherte sich den Verbleib in der Bezirksklasse Badens. Mit vier Punkten Vorsprung gewann die SG Kirchheim den Aufstiegswettkampf vor dem TV Epfenbach. Weitere vier Punkte dahinter folgte die TSG Weinheim auf Rang drei. Danach erst folgten die Mannschaften aus Mittelbaden und Südbaden. Das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaften war relativ hoch, die Teams auf den vorderen Plätzen werden in der höheren Klasse keine Probleme bekommen, wogegen die Mannschaften ab Platz fünf in der Regioklasse 1 um den Klassenerhalt zittern müßten.

Die sehr kompakte Mannschaft der SG Kirchheim überzeugte an allen vier Geräten mit stabilen Übungen und wenig technischen Fehlern. Die Kirchheimerinnen sicherten sich souverän die Gerätewertungen beim Sprung, am Stufenbarren und am Boden. Der Gerätesieg auf dem Schwebebalken ging knapp an den TV Epfenbach. Den dritten Rang belegte am Ende die TSG Weinheim knapp vor der TG Karlsruhe-Söllingen

Die Einzelwertung dieses Wettkampfes, zu dem immerhin 84 Turnerinnen an die Geräte gingen, sicherte sich Elisabeth Class (SG Kirchheim) mit guten 50,65 Punkten vor Sophie Heidenreich (TS Durlach) mit 48,55 Punkten und Saskia Ohlheiser (TV Epfenbach) mit 47,70 Punkten. Die Tageshöchstnote des Wettkampfes turnte Christina Lehner (SG Kirchheim) mit 13,25 Punkten am Boden.

Gesamtergebnis.

  1. SG Kirchheim                        147,55 P.
  2. TV Epfenbach                        143,30 P
  3. TSG Weinheim                       139,90 P
  4. TG Karlsruhe-Söllingen         139,40 P
  5. TV Rheinfelden                      134,20 P
  6. ETSV Offenburg                    134,15 P
  7. WKG Hornberg-Lauterbach   133,85 P
  8. TV Lenzkirch                         133,05 P
  9. TB Wyhlen                             130,45 P
  10. TV Bretten                             130,40 P
  11. TS Durlach                             130,05 P.
  12. TV Baden-Oos                       129,60 P.

In der Regioklasse fallen wichtige Entscheidungen

Bei den Ligaturnerinnen der Metropolregion haben noch fünf Mannschaften Chancen auf den Titel und auf die Qualifikation für den Relegationswettkampf um den Aufstieg in die Badische Bezirksklasse. In ihrem Heimwettkampf gegen den TV Dielheim und die KuSG Leimen setzte sich die SG Kirchheim erwartungsgemäß durch und bleibt weiterhin ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze vor der SG Walldorf, die auch noch verlustpunktfrei, aber mit drei Wettkämpfen im Rückstand ist. In Wieblingen mußte die TSG Ketsch gegen die stark verbesserte SG Nußloch ihre erste Niederlage hinnehmen und liegt punktgleich mit dem TV Mosbach und dem TV Epfenbach auf dem dritten Rang. Nach zwei knappen Niederlagen gegen Ketsch und Walldorf muß der TSV Wieblingen in die Relegation um den Verbleib in der Regioliga. Wer die Wieblingerinnen begleiten muß, wird sich zwischen Dielheim, Neckarau und Leimen vielleicht schon am Wochenende entscheiden


Kirchheims Turnerinnen gewinnen Aufstiegsrelegation

(Kitt) Vor großer Zuschauerkulisse kämpften in der Elsenzhalle in Bammental sieben Mannschaften aus der Metropolregion um den Aufstieg in die badische Regioklasse der Turnerinnen. In dem Pflicht-Kür-Vierkampf sah man hochkarätige Übungen mehrerer Turnerinnen aus allen Mannschaften. Zwar wurde die SG Kirchheim schnell ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte am Ende mit sechs Punkten Vorsprung, doch dahinter wechselte die Rangfolge unter den nahezu gleichwertigen Mannschaften von Gerät zu Gerät.

Schwierigkeitsgrad der Übungen, Stabilität der Turnerinnen und die Übungsausführung jeder Turnerin entschieden am Ende über die weitere Platzierung. Besonders am Boden konnten sich die Zuschauer über sehr gelungene Übungen hohen Schwierigkeitsgrades erfreuen. Kirchheim gewann die Gerätewertung beim Tischspringen und verschaffte sich gleich einen Vorsprung von zwei Punkten. Auch am Stufenbarren blieb Kirchheim knapp vorne, obwohl hier Ketsch und Leimen stark turnten. Die Gerätewertung auf dem Schwebebalken gewann Kirchheim ebenfalls vor Ketsch und Bammental. Wie so oft, wurde dieses Gerät auch vielen Turnerinnen wieder zum Verhängnis und beeinflußte das Endergebnis sehr. Am Boden schließlich gab es für die gut arbeitenden Kampfgerichte am wenigsten abzuziehen, da die meisten Turnerinnen ihre Übungen auf hohem Niveau gut „verkauften“. Lediglich Gastgeber Bammental verpaßte ausgerechnet hier eine insgesamt bessere Platzierung. Am Ende sicherte sich die TSG Ketsch den zweiten Rang hinter der SG Kirchheim mit knapp vier Punkten vor der KuSG Leimen. Dahinter aber trennten nur Zehntelpunkte die Mannschaften auf den Plätzen vier bis sieben.

Nach den in der Relegation gezeigten Leistungen dürften sich alle vier Aufsteiger unter den zehn Mannschaften in der Regioklasse behaupten können. Der SG Kirchheim ist mit diesem Potential sogar ein Durchmarsch zuzutrauen.

Ergebnisse:

  1. SG Kirchheim                                   153,35   Pkt.
  2. TSG Ketsch                                       147,10   Pkt.
  3. KuSG Leimen                                   143,65   Pkt.
  4. TSV Wieblingen                                140,85   Pkt.
  5. TV Bammental                                  139,10   Pkt.
  6. TV Schwetzingen                              138,80   Pkt.
  7. HSV Hockenheim                             137,90   Pkt.

Ältere Berichte finden Sie im Archiv.

 

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Mehrkämpfe

Hald, Gieser und Becker gewannen Gold

Erfolgreiche Deutsche Mehrkampfmeisterschaften für den Heidelberger Turngau

Eutin. (us) Deutsche Mehrkämpfe bieten Turnern und Turnerinnen ein attraktives Wettkampfangebot. Beim Jahn-Kampf beispielsweise stellen sich die Sportler den Herausforderungen zu Land (Leichtathletik), zu Luft (Turnen) und zu Wasser (Schwimmen). Den Teilnehmern wird zum einen Vielseitigkeit abverlangt, andererseits ist die Kombination der Sportarten an einem Wettkampftag eine echte Bewährungsprobe. In Eutin trafen die qualifizierten Athleten der verschiedenen Wettkämpfe und Altersklassen aufeinander, um ihre Meister zu ermitteln. Die Turner der SG Kirchheim sowie die Turnerinnen der SG Nußloch hatten die erforderlichen Qualifikationspunkte erreicht und machten sich gut vorbereitet auf den langen Weg nach Schleswig-Holstein. Und eines gleich vorweg genommen: die Ergebnisse können sich sehen lassen. Gleich drei Meistertitel wurden in den Turngau Heidelberg geholt! Mit Sandra Hald (Nußloch) und Andre Becker (Kirchheim) machten zwei Starter sogar zum wiederholten Male ihr Meisterstück.

Im Deutschen Achtkampf der Senioren M30+ war Andre Becker der Konkurrenz beim Tischsprung, im Schleuderball und Kugelstoßen überlegen, kam auf 246 Ranglistenpunkte und konnte seinen Titel von 2014 erfolgreich verteidigen. Bei den Jahn-Neunkämpfen derselben Altersklasse belegte Altmeister Rainer Heldner Rang 5, dicht gefolgt von Vereinskollege Oliver Buchmann. Aber auch die Altersklasse 20+ und der Nachwuchs der SG Kirchheim machten mit Platzierungen in den Top 10 auf sich aufmerksam. Philipp Wiese (M 20+) erreichte einen guten 9. Platz, während Daniel Gansjuk und Sebastian Schad sich in der Altersklasse 18/19 die Ränge 6 und 7 sicherten.

Das neue Score-Punktesystem wurde Joel Bosch im Jahn-Sechskampf (AK 12/13) zum Verhängnis. Für die Endabrechnung werden nicht mehr erzielten Noten, sondern die Ranglistenpunkte pro Disziplin herangezogen. Nach dem alten Punktesystem wäre er Meister geworden, so musste er sich mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. Sein Trainingskollege Ole Fischer kam auf Rang 8.

Im Deutschen-Achtkampf W20+ trat Sandra Hald (Nußloch) gegen turnerisch starke Konkurrenz an. Ihr Wettkampf verlief zwar nicht ganz fehlerfrei, doch sie konnte in allen Disziplinen konstant punkten und durfte sich nach 2012 wieder die Goldmedaille umhängen lassen. Entscheidend waren die knapp 5 Meter im Weitsprung und über 10 Meter im Kugelstoßen.

Paula Gieser (Nußloch) startete im Jahn-Neunkampf W18/19 mit ungünstigen Voraussetzungen. Aufgrund von Rücken- und Fußbeschwerden zeigte sie ein erleichtertes Programm beim Turnen und war auch in der Leichtathletik nicht so überzeugend wie in der Qualifikation, konnte sich aber dennoch immer unter den Top 3 ihres Wettkampfes schieben. Das neue Score-Punktesystem gab dann den Ausschlag, dass es für Gieser nach Podestplätzen in den Vorjahren zum Meistertitel reichte.

Anlass zur Freude gab der 8. Platz von Sophia Weitzel, die im Deutschen Sechskampf W12/13 erstmals vertreten war und sich unter den knapp 40 Starterinnen zu behaupten wusste. Auch die anderen Starterinnen von der SG Nußloch konnten mit guten Mittelfeldplätzen aufwarten und sammelten wichtige Erfahrungen auf der deutschen Wettkampfbühne.

 


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Senioren

Erfolgreiche HTV-Turnerinnen bei den deutschen Seniorenmeisterschaften

In größter Hitze im sächsischen Pirna erturnte sich Jeannette Matheis mit einem halben Punkt Vorsprung den Deutschen Seniorinnenmeistertitel der AK 45+ (53,05 P.) Bei ihrem ersten Start in der Seniorenklasse (AK 30+) hinterließ Sabine Gaißer einen tollen Eindruck , erkämpfte unter 30 Turnerinnen die Bronzemedaille!(53,60 P.) Knapp am Treppchen vorbeigeschrammt ist Vorjahressiegerin Heike Busch(Platz 4 mit 51,05 P.)
Im Rahmen dieser Meisterschaft wurde die älteste Turnerin Deutschlands und der welt, Johanna Quaas noch einmal geehrt. Sie wurde im Mai 2015 in Oklahoma City in die "International Gymnastics Hall of Fame" als erste Breitenturnerin überhaupt aufgenommen und mit dem Nadja Comaneci Award für Sportsgeist und Fair play ausgezeichnet. den jüngeren Senioren turnte sie einmal mehr ihre beeindruckende Parallelbarrenübung mit Schulterstand sowie Sützwaage vor und plädierte dafür, dass die älteren Turnaktiven ihre Geräte entsprechend Neigung und körperlichen Möglichkeiten ohne zuviel Vorschriften selbst wählen dürfen, eben den Parallelbarren für Frauen Ak 60+ beizubehalten! 

 


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Gerätturnen männlich

SG Kirchheim gewinnt Regiotitel der Turner

In der Sporthalle in Waibstadt ermittelten die Turner ihren Meister in der Regioliga. Acht Mannschaften aus fünf Turngauen waren am Start. Die SG Kirchheim aus dem Turngau Heidelberg ging nach den Vorkampfergebnissen als Favorit ins Finale und wurde dieser Rolle auch gerecht. Die Kirchheimer Riege turnte hervorragende 204,55 Punkte und gewann auch fünf von sechs Gerätewertungen. Besonders am Boden zeigten die jungen Turner sehr starke Übungen mit hochwertigen Elementen und erfüllten auch die besonderen Anforderungen des Pflicht-Kür-Wettkampfes. Hinter den Kirchheimern lieferten sich drei Mannschaften einen heißen Tanz im Kampf um die weiteren Podestplätze. Mit 191,90 Punkten kam die TSG Seckenheim auf den zweiten Rang vor dem FC Hettingen mit 190,85 Punkten und dem TV Waibstadt mit 190,35 Punkten. Die Seckenheimer turnten an den Ringen und am Barren sehr stark. Der FC Hettingen gewann die Gerätewertung beim Sprung und überzeugte am Boden. Der gastgebende TV Waibstadt, der von vielen Fans unterstützt wurde, holte am Barren und am Reck mächtig auf und verpasste das Siegerpodest am Ende mit nur fünf Zehntel Rückstand. Der TSV Untergrombach konnte sich gegenüber den Hinrunde sehr steigernund kam auf den fünften Rang vor der zweiten Mannschaft aus Seckenheim, dem TV Neckarau und dem ersatzgeschwächten TV Philippsburg. Bester Einzelturner des Endkampfes war mit 69,25 Punkten Andrey Antonov von der SG Kirchheim vor seinem Mannschaftskameraden Kevin Esquibel mit 67,800 Punkten und dem Seckenheimer Lukas Schüssler mit 65,05 Punkten.

In der Ligaendabrechnung ging der Titel ohne Punktverlust an die SG Kirchheim vor den punktgleichen Riegen der TSG Seckenheim und des FC Hettingen.

Ergebnis des Endkampfes:

1. SG Kirchheim                                            204,55 P.

2. TSG Seckenheim I                                    191,90 P.

3. FC Hettingen                                             190,85 P.

4. TV Waibstadt                                            190,35 P.

5. TSV Untergrombach                                 187,00 P.

6. TSG Seckenheim II                                   180,30 P.

7. TV Neckarau                                             172,45 P.

8. TV Philippsburg                                        167,10 P.

Abschlußtabelle:

1. SG Kirchheim                                            26 : 00  Pkt.

2. TSG Seckenheim I                                    20 : 06  Pkt.

2. FC Hettingen                                             20 : 06  Pkt.

4. TV Waibstadt                                            18 : 08  Pkt.

5. TSG Seckenheim II                                   08 : 18  Pkt.

5. TSV Untergrombach                                 08 : 18  Pkt.

7. TV Neckarau                                             02 : 24  Pkt.

7. TV Philippsburg                                        02 : 24  Pkt.


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