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Inhaltsverzeichnis

2016 - Jugend
2014 - Jugendzeltlager in Breisach
2015 - Kunstturnen weiblich
2015 - Jugend
OL - Termine 2015
2014 - Gerätturnen/Senioren
2014 - Gerätturnen weiblich
2014 - Gerätturnen/GerätTurnCamp
2014 - Jugend
2014 - Gymnastik Frauen und Männer
2014 - Turn-Talent-Cup
2014 - OL Termine 2014
2014 - Kunstturnen weiblich
2014 - Dance-Aerobic
2013 - Rhönrad
2013 - Gymnastik Frauen und Männer
2013 - Jugend
2012 - Gerätturnen weiblich
2012 - Mehrkämpfe
2012 - Senioren
2013 - Kunstturnen weiblich
2013 - Jugendzeltlager in Breisach 2013
2013 - OL Termine 2013
2012/13 - Gymnastik Frauen und Männer
2012 - Kunstturnen weiblich
2012 - Rhönradturnen
2012 - Jugend
2012 - Orientierungslauf
2011 - Kunstturnen weiblich
2011 - Rhönradturnen
2011 - Gerätturnen weiblich
2011 - Gerätturnen männlich
2011 - Jugend

 

2016 - Jugend

Gaueinzelmeisterschaften auf hohem Niveau

(kitt) Die Gaueinzelmeisterschaften der Turnerinnen in der Olympiahalle in Nussloch waren mit 93 Starterinnen erfreulich gut besetzt. Auch die gezeigten Leistungen, insbesondere im Pflicht-Kür- Bereich stellten die Zuschauer höchst zufrieden. Bedauerlich war allerdings die Tatsache, dass die Turnerinnen aus nur neun Vereinen des Turngaus kamen. Insbesondere bei den Pflichtwettkämpfen am Vormittag, hätten sich auch schwächere Mädels an die Geräte wagen können. So waren nur die SG Tairnbach und die TSV Ziegelhausen willens, sich mit den Ligamannschaften zu messen.

In der Leistungsklasse 1, dem schwierigsten Wettkampf boten Sophia Weitzel (SG Nussloch) und Hannah Weiser (KuSG Leimen) saubere Übungen mit hochwertigen Elementen. Sehr schwierig turnte auch die Leistungsklasse 2, die von Yvonne Dose knapp vor Katja Grill (beide TV Mauer) gewonnen wurde. Fünfzehn Turnerinnen in der Leistungsklasse 3 konnten sich durchaus sehen lassen, und ernteten  viel Beifall für gelungene Übungen. Eva Gröne (SG Walldorf) und Lea Kaiser (TV Mauer) waren die Siegerinnen der jeweiligen Altersklasse. Auf diesen drei Leistungsebenen wurde deutlich, dass die Spitze im Turngau Heidelberg sehr stark ist und den Vergleich mit anderen Gauen über die Metropolregion hinaus bestehen kann. An den Gerätevierkampf der Leistungsklasse 4 wagten sich dreißig Turnerinnen in zwei Altersklassen. Die umkämpften Spitzenplätze  wurden Sache der starken Ligaturnerinnen, wobei am Ende nur Zehntelpunkte über die Reihenfolge entschieden.

Für den Nachwuchs und für Neueinsteiger waren die beiden Pflichtvierkämpfe der Leistungsstufen P4 und P5 ausgeschrieben. Bei den Jüngsten (Jahrgang 2007 u.j.) gingen 17 Nachwuchsmädchen an die Geräte und in der Klasse der Jahrgänge 2005 und jünger zeigten 24 Mädchen ansprechende Übungen. Insgesamt konnte die Gaujugendleitung sehr zufrieden sein, zumal auch die Kampfrichterleistungen dem Niveau der Übungen angepasst waren. 

Auszug aus der Siegerliste:

Pflicht-Kür-Vierkampf         Turnerinnen LK 1:

1. Sophia Weitzel (SG Nussloch)              47,35  Pkt.

2. Hannah Weiser (KuSG Leimen)            43,10  Pkt.

Pflicht-Kür-Vierkampf                   Turnerinnen LK2

1. Yvonne Dose (TV Mauer)                     47,55  Pkt.

2. Katja Grill (TV Mauer)                         47,25  Pkt.

3. Sarah Icking (SG Nussloch)                           46,50  Pkt.

Pflicht-Kür-Vierkampf                   Turnerinnen A  LK 3:

1. Lea Kaiser (TV Mauer)                         48,25  Pkt.

2. Paula Maier (SG Walldorf)                   47,75  Pkt.

3. Alexandra Philipp (SG Walldorf)                   47,60  Pkt.

Pflicht-Kür-Vierkampf                   Turnerinnen B  LK 3:

1. Eva Gröne (SG Walldorf)                     49,25  Pkt.

2. Enya Gramm (SG Nussloch)                          48,85  Pkt.

3. Line David (SG Walldorf)                     48,10  Pkt.

Pflicht-Kür-Vierkampf                   Turnerinnen A  LK 4:

1. Lilly Biermann (SG Walldorf)               48,45  Pkt.

2. Michelle Henger (KuSG Leimen)           48,40  Pkt.

3. Camilla Levanchuk (KuSG Leimen)      48,00  Pkt.

Pflicht-Kür-Vierkampf                   Turnerinnen B  LK 4:

1. Chiara Schollmeyer (SG Nussloch)                49,80  Pkt.

2. Verena Ziegler (TV Mauer)                   49,10  Pkt.

3. Lara Dörner (KuSG Leimen)                          48,75  Pkt.

Pflicht-Vierkampf                 Schülerinnen A:

1.Sara Yates (SG Nussloch)                      55,35  Pkt.

2. Gina Biermann (SG Walldorf)              55,30  Pkt.

3. Bianca Dernehl (TV Mauer)                           55,25  Pkt.

Pflicht-Vierkampf                 Schülerinnen B:

1. Lena Pfeil (TSV Pfaffengrund)              51,55  Pkt.

2. Lucie Pinosova (SG Nussloch)              50,80  Pkt.

3. Janina Dittmer (TSG Ziegelhausen)      50,25  Pkt.


Forum Kinderturnen

Schon zum 3.Mal fand am 16. April 2016 in der Kurpfalzhalle St.ILgen das Forum Kinderturnen statt. Dies Fortbildung wird vom Badischen Turnerbund seit vielen Jahren für Übungsleiter für Kinderturnen angeboten. Auch Erziehrinnen können daran teilnehmen. In diesem Jahr war der TV Germania St.Ilgen wieder einmal Ausrichter dieser Veranstaltung. Pünktlich konnte 10.00Uhr konnte die Verantwortliche der Turnerjugend Anna Sackmann die 54 Teilnehmer begrüßen in drei Arbeitskreise aufteilen.

Angeboten wurde:

 AK 1 | Die Fantasie kennt keine Grenzen
Es gibt wenige Dinge, die Kinder so sehr fesseln und begeistern wie fantasievolle Geschichten. Sich in Geschichten hineinzuversetzen und so zu tun, als wäre man jemand anderes, regt nicht nur den Geist, sondern auch die Bewegung der Kinder an. Dieser Arbeitskreis gibt Anregungen, wie eine Stunde anhand eines Themas aufgebaut werden kann.

AK 2 | "Das kannst du schon? Fantastisch!"
Dem Wunsch vieler Übungsleiter, einen fließenden Übergang vom Kleinkinderturnen hin zum Gerätturnen zu schaffen, soll in Arbeitskreis 2 nachgekommen werden. Dabei geht es vor allem um das methodische Heranführen an grundlegende Fertigkeiten wie Rolle vorwärts, Hockwende o.ä. Frei nach dem Motto "Das kannst du schon? Fantastisch!" sollen die Kinder mit Motivation an gezielte Bewegungsabläufe herangeführt werden.

AK 3 | Fantasie und Regeln – ein Widerspruch?
Der Spagat zwischen einer möglichst offenen Stunde auf der einen und die Einforderung notwendiger Regeln auf der anderen Seite ist in jeder Kinderturn-stunde zu meistern. Die Rolle des Übungsleiters, das Verhalten in und gegenüber der Gruppe sowie Möglichkeiten der Ritualisierung stehen im Zentrum dieses theoretischen Arbeitskreises. Hier soll auch die Möglichkeit gegeben werden, sich untereinander auszutauschen und neue Anregungen für die eigene Rolle zu erhalten.

Resultat aller Teilnehmer: viele neue Ideen und Anregungen. Die Referentinnen konnten ihr Angebot sehr gut vermitteln, was auch immer wieder beim Ausprobieren zu sehen war.

In der Mittagspause konnten sich die Teilnehmer mit hausgemachten Dampfnudeln mit Kartoffelsuppe oder mit Vanillesoße stärken. Auch frisch gebackene Kuchen , Kaffee und kalte Getränke waren im Angebot.


TSG Seckenheim war mit sechs Siegen erfolgreichster Verein

(Kitt) Am 12. März 2016 fand in Heidelberg der Bezirksentscheid der Region 1 des Badischen Turner-Bundes der Turnerjugendbestenkämpfe statt. Qualifiziert hatten sich dazu sechs Vereine aus dem Turngau Heidelberg, sowie jeweils drei Vereine aus den Turngauen Mannheim, Main-Neckar und Elsenz-Sinsheim Da die Anforderungen auf Bezirksebene doch recht hoch sind, war es nicht verwunderlich, dass nur Mannschaften erfolgreich waren, die auch im Ligenbetrieb im Gerätturnen starten. Bei den Turnern waren erwartungsgemäß nicht alle Wettkampfklassen besetzt. Dass auch bei den Turnerinnen nur in den jüngeren Altersstufen alle möglichen acht Mannschaften angetreten waren, gibt schon zu denken. Einige Vereine mit guten Ligamannschaften hatten ganz auf die Teilnahme an den Bestenkämpfen verzichtet. Erfreulich war dagegen, dass mit dem TSV Tauberbischofsheim, der SpVgg Neckarelz, dem TV Waibstadt und dem TV Bad Rappenau bei den Turnerinnen, sowie mit dem TV Königshofen bei den Turnern fünf Vereine in Heidelberg dabei waren, die bisher noch nicht in den Turnligen zu finden waren. Die Turnerinnen des TV Eppingen starten derzeit in der Liga des Kraichturngaus. Die TSG Seckenheim hatte nicht nur die meisten Mannschaften am Start, sondern stellte sowohl bei den Turnern als auch bei den Turnerinnen jeweils drei Sieger. Zu den Pflichtsechskämpfen der Turner traten neben Seckenheim und Königshofen auch der FC Hettingen, die SG Kirchheim und der TV Waibstadt an und kamen  zu jeweils einem Titel.

Auffallend war bei den Turnerinnen, dass aus den starken Turngauen Heidelberg und Mannheim mit dem TV Mauer, der SG Nußloch, der KuSG Leimen, dem Heidelberger TV, dem TSV Wieblingen, sowie der TSG Seckenheim, der TSG Ketsch und dem TV Neckarau relativ wenige Vereine die Qualifikation schafften. Während für die Jugendklassen C, D und E in Heidelberg die Saison endete, haben sich in den Jugendklassen A und B und in der jahrgangsoffenen Klasse die jeweils zwei bestplatzierten Teams für das badische Landesfinale qualifiziert, das am 16. April 2016 in Mannheim stattfindet. Dort sollten sowohl bei den Jungens als auch bei den Mädchen unsere Bezirkssieger eine gute Rolle spielen und den Heimvorteil nützen können.

Auszug aus der Siegerliste:

Gerätesechskampf Turner: 

1. TV Waibstadt                     289,80 P.

2. TSG Seckenheim                284,10 P.

3. FC Hettingen                      280,80 P.

Gerätesechskampf Jugendturner A:

1. SG Kirchheim                     263,90 P.

2. TV Waibstadt                     259,10 P.

3. FC Hettingen                      225,30 P.

Gerätesechskampf Jugendturner B:

1. TSG Seckenheim                272,25 P.

2. SG Kirchheim                     269,25 P.

3. FC Hettingen                      267,55 P.

Gerätesechskampf Jugendturner C:

1. TSG Seckenheim                262,90 P.

2. SG Kirchheim                     250,90 P.

3. FC Hettingen                      236,10 P.

Gerätesechskampf Jugendturner D:

1. TSG Seckenheim                243,70 P.

2. TV Königshofen                 239,20 P.

3. SG Kirchheim                     236,00 P.

Gerätesechskampf Jugendturner E:

1. FC Hettingen                      219,90 P.

 

Gerätevierkampf Turnerinnen:

1. TV Mauer                           201,55 P.

2. TSG Seckenheim                199,40 P.

3. TV Mosbach                      194,15 P.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen A:

1. SG Nußloch                        191,85 P.

2. TV Mosbach                      176,15 P.

3. TV Waibstadt                     168,95 P.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen B:

1. TSG Seckenheim                190,30 P.

2. TSV Tauberbischofsheim   179,60 P.

3. TSV Wieblingen                 177,80 P.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen C:

1. Heidelberger TV                 180,35 P.

2. KuSG Leimen                     176,70 P.

3. TSG Ketsch                        175,90 P.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen D:

1. TSG Seckenheim                171,65 P.

2. TSV Tauberbischofsheim   165,80 P.

3. KuSG Leimen                     163,50 P.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen E:

1. TSG Seckenheim                156,40 P.

2. Heidelberger TV                 152,05 P.

3. SpVgg Neckarelz                152,00 P.   


Gute Leistungen, aber rückläufige Teilnehmerzahlen bei den Turnerjugend-Bestenkämpfen

(Kitt) Zu den diesjährigen Gaubestenkämpfen der Turnerjugend waren am 27.Februar 2016 72 Mannschaften aus 18 Vereinen des Turngaus Heidelberg angetreten.  Erwartungsgemäß waren die Wettkämpfe der leichteren Gauklasse besser besucht als die der anspruchsvolleren Bezirksklasse. Bei den Jugendturnern und Schülern waren leider nur sechs Vereine am Start, wobei in der Bezirksklasse nur die SG Kirchheim den Sechskampf turnte. Mehr oder weniger im Alleingang holte sich die SG Kirchheim den Gausieg in vier Altersklassen im Pflichtsechskampf und qualifizierte sich gleichzeitig für das nordbadische Finale am 12. März 2016 in der Helmholtzhalle in Heidelberg.

Den Vierkampf der Jugendturner gewann die TSG Dossenheim, den Vierkampf der jüngsten Schüler sicherte sich die SG Nußloch. Im bestbesetzten Vierkampf der Jugend C siegte der TB Rohrbach vor dem TV Eberbach und vor SG Walldorf. Den hochwertigsten Wettkampf der Jugendturnerinnen, den Pflichtvierkampf der offenen Klasse,  gewann mit einer überzeugenden Leistung und 202,50 Punkten der TV Mauer vor dem TSV Wieblingen (180,25 P.) und der SG Tairnbach (170,95 P.). Sieger in den beiden Jugendklassen wurde die SG Nußloch mit 192,15 P. Und der TSV Wieblingen mit 178,25 P. Besser besetzt waren die Schülerinnenklassen A, B und C. Bei den ältestenn Schülerinnen sicherten sich die KuSG Leimen mit 179,,30 P. Und der Heidelberger TV mit 176,05 P. die Fahrkarten zum Bezirksentscheid. Dort werden bei den Schülerinnen B die KuSG Leimen mit 166,90 P. und die SG Nußloch mit 162,85 P. den Turngau Heidelberg vertreten. Zum Bezirksfinale der C-Schülerinnen fahren die SG Nußloch mit153,50 P. und der Heidelberger TV mit 151,35 P. Man sieht, dass in den höheren Leistungsklassen nur Vereine erfolgreich waren, die auch in den Turnligen eine gute Rolle spielen.

Die Vierkämpfe der erleichterten Gauklasse waren in den Altersklassen der Schülerinnen sehr gut besucht. Erfreulich, dass dort auch Vereine sich an den Wettkampf wagten, die bei nur drei bis fünf Trainingsstunden in der Woche höhere Anforderungen nicht erfüllen können. Eden Vierkampf der Jugendturnerinnen gewann hier der TV Eberbach vor dem TV Bammental und der TSG Dossenheim. Bei den A-Schülerinnen siegte der TV Mauer vor dem TV Eberbach und bei den B-Schülerinnen heißt der Sieger SG Nußloch vor TSG Dossenheim. In der mit 15 Mannschaften am besten besetzten Schülerinnen-C-Klasse fielen die Entscheidungen erst mit den letzten Turnerinnen, wobei Zehntelpunkte über die Rangfolge entschieden. Glücklicher Sieger war die TSG Dossenheim vor dem TSV Wieblingen. In der Schülerinnen-D-Klasse sah man Mädchen, die den ersten größeren Wettkampf ihres Lebens turnten und sehr aufgeregt an die Geräte gingen. Den Gausiege holte sich die KuSG Leimen vor der SG Nußloch.

Auszug aus der Siegerliste

Pflichtsechskampf Jugendturner Bezirk: 

1. SG Kirchheim                     263,30 Pkt.

Pflichtsechskampf Schüler A Bezirk:

1. SG Kirchheim                     266,40 Pkt.

Pflichtsechskampf Schüler B Bezirk:

1. SG Kirchheim II                 259,60 Pkt.

2. SG Kirchheim I                            251,30 Pkt.

Pflichtsechskampf Schüler C Bezirk:

1. SG Kirchheim                     240,30 Pkt.

Pflichtvierkampf Jugendturner Gau:

1. TSG Dossennheim             149,65 Pkt.

Pflichtvierkampf Schüler B Gau:

1. TB Rohrbach                      152,55 Pkt.

2. TV Eberbach                      147,30 Pkt.

3. SG Walldorf                       144,85 Pkt.

Pflichtvierkampf Schüler C Gau:

1. SG Nußlochh                      135,15 Pkt.

Pflichtvierkampf Jugendturnerinnen A Bezirk:

1. TV Mauer                          202,50 Pkt.

2. TSV Wieblingen                 180,25 Pkt.

3. SG Tairnbach                     170,95 Pkt.

Pflichtvierkampf Jugendturnerinnen B Bezirk:

1. SG Nußloch                        192,15 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnnen A Bezirks:

1. TSV Wieblingen                 178,25 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnen B Bezirk:

1. KuSG Leimen                     179,30 Pkt.

2. Heidelberger TV                 176,05 Pkt.

3. TV Mauer                           174,05 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnen C Bezirk:

1. KuSG Leimen                     166,90 Pkt.

2. SG Nußloch                        162,85 Pkt.

3. TV Eberbach                      153,40 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnen D Bezirk:

1. SG Nußloch                        153,50 Pkt.

2. Heidelberger TV                 151,35 Pkt.

3. KuSG Leimen                     150,80 Pkt.

Pflichtvierkampf offene Klasse Gau:

1.TV Eberbach                       176,20 Pkt.

2. TV Bammental                            169,90 Pkt.

3. TSG Dossenheim               162,95 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnen A Gau:

1. TV Mauer                           166,20 Pkt.

2. TV Eberbach                      158,60 Pkt.

3. SG Tairnbach                     152,80 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnen B Gau:

1. SG Nußloch                        152,45 Pkt.

2. TSG Dossenheim I             150,80 Pkt.

3.. TSG Dossenheim II           150,00 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnen C Gau:

1. TSG Dossenheim I             144,45 Pkt.

2. TSG Dossenheim II            144,15 Pkt..

3. TSV Wieblingen                 142,90 Pkt.

Pflichtvierkampf Schülerinnen D Gau:

1. KuSG Leimen                     132,40 Pkt.

2. SG Nußloch                        131,95 Pkt.

3. TV Eberbach                      131,40 Pkt.


Nur noch jungen Damen im Gaujugendvorstand

(Kitt) Der Turngau Heidelberg hatte am 20. Februar 2016 zur Vollversammlung seiner Turnerjugend nach Gaiberg eingeladen. Im Vorfeld der Tagung wurde eine Übungsleiterschulung mit den Themen „Funktionelle Erwärmung“ und „Helfen und Sichern im Gerätturnen“ angeboten. Diese Helferschulung war mit fast 50 Teilnehmer(innen) gut besucht. Diese Kombination kann als gelungener Schachzug bezeichnet werden, da mehr als die Hälfte der Schulungsteilnehmer auch zur Tagung da blieben, so dass der Sitzungsraum des TSV Gaiberg mit über fünfzig Personen gut besetzt war. Ein deutliches Knistern lag schon in der Luft, denn die Führung der Turnerjugend brauchte eine gewaltige Blutauffrischung, um ihren Aufgaben künftig gerecht werden zu können.

Gaujugentturnwartin Nina Grimmer eröffnete die Sitzung, sie begrüßte die Teilnehmer(innen), mehrere Vertreter des Gauvorstandes und einige Gauehrenmitglieder, sowie eine Vertreterin der Badischen Turnerjugend. Ninas Dank galt dem ausrichtenden Verein, dem TSV Gaiberg für die Übernahme der Tagung. In ihrem Jahresrückblick ging die Jugendturnwartin auf die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres 2015 kurz ein und hob dabei die gute Beteiligung an den Mannschafts- und Einzelbestenkämpfen, dem „Forum Kinderturnen“, der Helferschulung und dem  Jugendlager in Breisach hervor. Lisa Ruch überbrachte die Grüße der BTJ, lobte die gute Arbeit der Gaujugend und  informierte über die Veranstaltungsangebote und Lehrmaßnahmen des Verbandes im Jahres 2016.

Gauvorsitzender Thomas Müller nahm dann die Entlastung der Gaujugendleitung vor. Dabei sprach er der scheidenden Gaujugendleiterin Michaela Günther-Lange und dem ebenfalls scheidenden Gaujugendturnwart Janek Lange den Dank des Gauvorstandes und der Vereinsjugendvertreter für ihre langjährige Tätigkeit im Turngau aus und überreichte beiden ein Präsent. Nun waren nur noch zwei Amtsträgerinnen in Amt und Würden. Der Gauvorsitzende machte allen Anwesenden die Folgen deutlich, wenn man tatsächlich ohne eine funktionsfähige Jugendführung auseinander gehen würde. Janek Lange und Christian Buchhholz, zwei altgediente Jugendleiter erklärten, welche Aufgaben auf die zu wählenden Personen zukommen und welche Vorteile für die Personen und deren Vereine ein Mitwirken im Jugendvorstand bringen kann. Erfreulicherweise gingen nun langsam Finger in die Höhe und ein arbeitsfähiges Team konnte gefunden werden. Sabrina Wolf und Ann-Kristin Keller wurden zu gleichberechtigten Jugendleiterinnen gewählt. Nina Grimmer, Anna Sackmann und Eva Kortsch sind die Jugend- und Kinderturnwartinnen, die im Team die Praxis übernehmen werden. Finn-Rom wird in der erweiterten Jugendleitung die Freizeitmaßnahmen leiten und Christian Buchholz stellt sich für die EDV zur Verfügung. Lisa Apfel, Elisabeth Claas, Paloma Krämer, Martina Frenken und Fabienne Wagner wurden zu Beisitzerinnen gewählt. Diese werden zusammen mit dem Jugendvorstand die übrigen Aufgabenfelder bearbeiten. Im Team und mit Unterstützung aus dem Gauvorstand wird man erwartungsfroh die Zukunftsaufgaben angehen. Nach dieser „schweren Geburt“ wurden noch Veranstaltungshinweise gegeben, Termine und Durchführungsorte für die Maßnahmen 2016 genannt, ehe Sabrina Wolf die Versammlung schloß.


Ältere Berichte finden Sie im Archiv


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2014 - Jugendzeltlager in Breisach

Internationales Jugendzeltlager in Breisach vom 4.-14. August 2014 – Anmelden und dabei sein!

WE WANT YOU - Das Infoblatt für den Turngau Heidelberg.

Jedes Jahr in den Sommerferien verbringen ca. 600 Jugendliche aus ganz Baden zehn unvergessliche Tage im Jugendzeltlager in Breisach. Aus dem Raum Heidelberg ist jedes Jahr eine Gruppe mit von der Partie.

Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm bei dem sicher keine Langeweile aufkommt. Bei verschiedenen Interessensgruppen und Workshops kann jeder seinen Interessen nachgehen. Dabei werden vielerlei Sportangebote als auch zahlreiche außersportliche Aktivitäten angeboten. Daneben gibt es zahlreiche Wettspiele wie ein Lagerwettstreit, das Spiel ohne Grenzen, das Lagerabzeichen, ein Orientierungslauf oder ein Spieleturnier. Besonders beliebt sind auch die Diskoabende bei denen man zu fetziger Musik richtig feiern und tanzen kann. Und auch bei der Beach-Party im Breisacher Schwimmbad geht es richtig ab - fetzige Musik und Wassergaudi sorgen für gute Laune. Wer danach noch nicht genug hat kommt genau richtig zu einer gruseligen Nachtwanderung durch den Breisacher Wald. Zum Entspannen bleibt ausreichend Zeit bei der Lagerfeuerromantik. Auch ein Tagesausflug steht auf dem Programm. Bei all dem stehen Spiel und Spaß in der Gemeinschaft im Vordergrund. Dabei ist es völlig egal ob Turner/in oder Nichtturner/in, ob Sportler/in oder Nichtsportler/in - jeder kommt garantiert voll auf seine Kosten.

Übernachtet wird mit Feldbett/Luftmatratze und Schlafsack in Mehrpersonenzelten auf einer großen Wiese, selbstverständlich mit Lagerturm und Lagerfeuer. Direkt neben dem Lagerplatz befindet sich eine Schule mit Sporthalle, Sportplatz und Beachvolleyballfeldern sowie ausreichend sanitären Anlagen. Außerdem stehen in Breisach noch eine weitere große Sporthalle, ein Stadion sowie das Breisacher Schwimmbad zur Verfügung.

Betreut werden die Jugendlichen von geschulten BTJ-Betreuern. Außerdem ist ein Küchen- und Kantinenteam vor Ort, zudem sind eigene ausgebildete Sanitäter dabei, die bei Unfällen oder Erkrankungen zur Verfügung stehen.

 

Die Turngau-Nebenkosten betragen Euro 30,--.

 

Alle Anfragen bitte an:

 

Patrick Claas

Schwetzinger Str. 67

69124 Heidelberg

Tel. 06221 / 7145552

E-Mail: p-claas@gmx.de

 

 

Außerdem steht das Betreuerteam des Turngau Heidelberg am 8.5.2014 im Nebenraum der Gaststätte Makedonia (Pleikartsförster Straße 130, 69124 Heidelberg) ab 19 Uhr für Fragen bereit. Wer sich gerne persönlich informieren möchte ist dazu herzlich eingeladen.


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2015 - Kunstturnen weiblich

TG Mannheim und TV Mauer auf dem Treppchen

Zur Rückrunde in der Badischen Ober- und Verbandsliga gaben sich die Turnerinnen in Heidelberg ein Stelldichein und traten nochmals direkt gegeneinander an, um ihre Meister zu ermitteln. In beiden Wettkampfklassen wurden dabei die Vorrundenersten TG Breisgau und TV Neckarau ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich die Meisterschaft. Auch die folgenden Platzierungen schienen nach der Vorrunde so gut wie vergeben zu sein, doch dann kam es anders.

In der Oberliga signalisierten die jungen Turnerinnen der TG Mannheim bereits in den ersten beiden Gerätedurchgängen ihre Angriffslust. Sie machten mit sauberen Felgen am Stufenbarrren auf sich aufmerksam und gewannen das Balkenturnen mit den geforderten  Akrobatikserien. Mit drei 12er-Wertungen für ihr Team machte vor allem die deutsche Jugend-Vizemeisterin Hala Sidaoui auf sich aufmerksam. Im weiteren Wettkampfverlauf turnten sich die Mannheimerinnen noch nah an die Siegerinnen aus dem Breisgau (135,3) heran, mussten sich im Tagesresultat aber mit 134,8 Punkten und dem 2. Platz zufrieden geben. Im Gerangel um die weiteren Platzierungen stürzten die Vorrundenzweiten aus Muggensturm regelrecht ab und wurden von Karlsruhe, Mauer und Epfenbach durchgereicht. Die junge Mannschaft aus Karlsruhe punktete mit Tsukahara-Sprüngen und hohen Noten am Sprungtisch, während der TV Mauer am Boden die Nase vorne hatte und die beständigen Saisonleistungen an den anderen Geräten wieder abrufen konnte. Im Ergebnis trennte die beiden Mannschaften nur ein Zehntelpunkt (131,5:131,4) und auch der TV Epfenbach turnte sich mit Platz 5 und 130,4 Zählern ins Mittelfeld der Oberliga. Am Ende reichte es für Epfenbach jedoch nicht für einen relegationsfreien Platz in der Endabrechnung.

Bei der Siegerehrung durften sich zunächst die Nachwuchsmädchen aus den Leistungszentren Breisgau und Mannheim freuen, das Podest besteigen und die Pokale in Empfang nehmen. Ganz knapp war die Entscheidung um die Plätze 3 bis 5. Dank besserer Gerätepunkte hatten am Ende die Damen des TV Mauer Grund zu jubeln, verwiesen Karlsruhe und Muggensturm  und erklommen strahlend das Siegertreppchen. Auf den Relegationsplätzen folgten Epfenbach und der HTV, der sich als hervorragender Ausrichter präsentierte, aber nicht in die Oberliga-Entscheidung eingreifen konnte. Auf dem Abstiegsplatz landete die SG Nußloch, die ersatzgeschwächt nicht zur Rückrunde antreten konnte.

Im Einzel präsentierte sich Julia Schneid (Epfenbach) in sehr guter Form und turnte sich auf Platz 1, vor Kira Stier (Mauer) und Bianca Zindl (Karlsruhe).            

In der Verbandsliga turnte der TV Neckarau (127,4) auch in der Rückrunde vorneweg und machte damit den direkten Wiederaufstieg in die Turnerinnen-Oberliga klar. Aber auch hier gab es noch Überraschungen in der letzten Begegnung. Der HTV II, als Vierter der Vorrunde, rollte das Feld noch einmal auf und schickte mit Sabine Gaißer eine der erfahrensten Turnerinnen der Badenliga ins Rennen. Die Mannschaft erturnte sich 124,65 Punkte und setzte sich damit im Tagesresultat eindeutig vor Walldorf, Baden-Oos, Wiesental und Güttingen, die am Ende nur in einem Bereich von 1,5 Punkten differierten.

Die begehrten Relegationsplätze zur Oberliga gingen am Ende an die SG Walldorf und den HTV II, die es auf die Ränge 2 und 3 der Verbandsliga schafften. Die Relegation wird Anfang Mai in Schiltach im Schwarzwald ausgetragen. Dort wird es nun zu einem besonders interessanten Duell kommen. Der HTV I und II werden auf badischer Bühne ihre Vereinsmannschaftsmeisterschaften um die Plätze in der Turnerinnen-Badenliga austragen. Bleibt abzuwarten, ob der Wechsel gelingt. 


KuSG Leimen ist 3. Sieger in der Landesliga

Relegationsplatz zur Verbandsliga erreicht

 

Im äußerst spannenden und hochklassigen Rückkampf der Landesliga erreichte die junge Mannschaft der KuSG Leimen mit 123,15 Punkten den vierten Platz.

Nach Addition aller Wettkämpfe stehen die Turnerinnen damit auf dem dritten Tabellenplatz und haben sich somit für den Aufstiegswettkampf in die Verbandsliga am 2. Mai in Schiltach qualifiziert.


TV Mauer und TV Epfenbach siegen

Zum letzten Vorrunden-Wettkampf trafen die Oberliga-Mannschaften aus Epfenbach, Mauer, Karlsruhe-Söllingen und Nußloch aufeinander. Im Vorfeld waren die jungen Turnerinnen des Leistungszentrums Karlsruhe als die Favoriten der Begegnung einzustufen gewesen, doch das Team trat nicht in Bestbesetzung an. Karlsruhe zeigte Schwächen am Schwebebalken und Boden, was der Begegnung entsprechende Würze verlieh. Die Mannschaften aus Mauer und Epfenbach witterten Morgenluft und spielten ihre ganze Erfahrung aus. Am Sprung waren sie ebenbürtig und entschieden im Wettkampfverlauf je zwei Gerätewertungen eindeutig für sich. Im Tagesresultat siegte der TV Mauer (130,65), der auch am Barren eine gute Figur machte. Und auch der TV Epfenbach (128,4) schaffte es sich noch vor Karlsruhe (127,6) zu schieben. Ohne Punkte blieb die SG Nußloch, die sich ersatzgeschwächt mit nur 3 Turnerinnen auf 116,95 Punkte turnte. Schöne Leistungen boten Julia Schneid (Epfenbach), Kira Stier (Mauer) und Sandra Hald (Nußloch), die im Einzel die Plätze 1 bis 3 belegten.

Durch dieses Resultat konnte der TV Mauer sich von den Relegationsplätzen distanzieren. Man wird jedoch gespannt den abschließenden Wettkampf der Mannheimerinnen verfolgen, der über die Tabellenplatzierung nach der Vorrunde entscheiden wird. Epfenbach liegt aktuell auf Rang 6 und muss versuchen in der Rückrunde noch Boden gut zu machen. Dieses Vorhaben dürfte aber auch die SG Nußloch haben, die sicherlich nochmals alle Kräfte mobilisieren wird, um den Direktabstieg zu vermeiden.

Die Vorrunden-Wettkämpfe der Verbands- und Landesliga sind bereits abgeschlossen. Nicht leicht hatte es der HTV II beim Vorrunden-Abschluss in der Verbandsliga. Der TV Baden-Oos (126,2) turnte den Heidelbergerinnen knapp vier Punkte davon und zuletzt hatte auch der TV Bodersweier (122,85) die Nase vorn. Dennoch rangiert Heidelberg im oberen Mittelfeld der Tabelle und will in der Rückrunde nochmals angreifen, um die Chance für den Aufstieg in die Oberliga zu erkämpfen. Die entscheidenden Wettkämpfe der Ober- und Verbandsliga-Rückrunde werden erst nach Ostern stattfinden, so dass den Turnerinnen noch Zeit zum präzisieren der Übungen bleibt.

Nicht so in der Landesliga, denn hier steht die Rückrunde bereits am kommenden Sonntag an. Mit einem Aufstieg in die Verbandsliga liebäugelt die KuSG Leimen. Obwohl in der letzten Vorrunden-Begegnung gegen den PTSV Freiburg (127,7) nicht alles rund lief und die Leimenerinnen vor allem am Sprung und Schwebebalken Federn lassen mussten, sehen die Vorzeichen gut aus. Leimen erturnte sich 123,3 Punkte und nahm immerhin dem TV Freiburg-Herdern (122,1) die Punkte ab. Die Rückrunde verspricht spannend zu werden.  


Keiner blieb so ganz ohne Fehler - Niederlagen für die Turnerinnen aus dem Turngau

Die beiden Vorrunden-Begegnungen der Turnerinnen-Oberliga waren für die Vereine der Metropol-Region Rhein-Neckar von Niederlagen geprägt. Zum einen mussten sich die jungen Nachwuchsathletinnen der TG Mannheim und die 1. Mannschaft des HTV der TG Karlsruhe-Söllingen geschlagen geben. Kein ernstzunehmender Gegner war die SG Nußloch an diesem Wettkampftag, denn geschwächt durch Verletzung und Krankheit konnte nur die Stammturnerin Sandra Hald ins Rennen geschickt werden. Söllingen  dominierte das Geschehen mit überragenden Sprung- und Barrenleistungen, erturnte sich 139,8 Punkte und verwies Mannheim (127,6), Heidelberg (126,7) und Nußloch (46,6) auf die Plätze. Beste Einzelturnerin war Hala Sidaoui (Mannehim), die 46,7 Zähler für sich verbuchte.

Im zweiten Oberliga-Wettkampf konnten der TV Mauer und der TV Epfenbach nicht mit den Teams von Breisgau und Muggensturm mithalten. Die Damen aus Mauer gewannen zwar die Gerätewertung am Sprung sowie das Balkenturnen gegenüber Breisgau, zeigten sich jedoch weniger sicher als beim Liga-Auftakt. Im Endresultat erzielte Breisgau starke 135,7 Punkte vor Muggensturm (132,85). Die Mannschaften aus Süd- und Mittelbaden führen damit die Oberliga-Tabelle an. Für den TV Mauer (130,959  heißt es nun wieder mehr Stabilität in die Übungen zu bringen, damit der relegationsfreie Tabellenplatz 5 gehalten werden kann. Der TV Epfenbach (130) gefiel in der Begegnung vor allem mit einer überzeugenden Julia Schneid, die sich die Tagessieg vor Marie Rosewich (Breisgau) und Kira Stier (Mauer) sicherte. Spannend dürfte deshalb auch der Vorrunden-Abschluss am Sonntag in Epfenbach werden. Dort stellen sich Mauer und die Gastgeberinnen der TG Söllingen und der SG Nußloch.

In seiner dritten und letzten Verbandsliga-Begegnung wurde der TV Neckarau der Favoritenrolle gerecht, kam auf 129 Punkte und besiegte Walldorf (126,45), Wiesental (124) und Seckenheim (119,45). Walldorf legte am Sprung die beste Gerätewertung vor, doch am Stufenbarren setzte sich  Neckarau mit starken Übungen von Taschina Gräble und Eva Lentz von der Konkurrenz ab. Beim abschließenden Balken- und Bodenturnen wurde der Vorsprung noch leicht ausgebaut. Zum Abschluss der Vorrunde führt Neckarau die Verbandsliga an und ist damit auf dem besten Weg den Wiederaufstieg in die Oberliga zu verwirklichen.

Noch auf Aufstiegskurs befindet sich die KuSG Leimen, die auch in der zweiten Vorrundenbegegnung  überzeugte und derzeit die Tabelle anführt. Wenn auch die nächste Bewährungsprobe gegen die Freiburger Teams so gut gelingt, dann dürfte einem Durchmarsch in die Verbandsliga fast nichts mehr im Wege stehen.


Turnerinnen aus Leimen und Neckarau führen

In der Turnerinnen-Landesliga schaffte es Aufsteiger KuSG Leimen auch in der zweiten Vorrundenbegegnung zu überzeugen und führt derzeit die Tabelle an. Erneut zeigten sich die jungen Leimenerinnen unbeeindruckt von den Leistungen der erfahrenen Badenliga-Mannschaften aus Schiltach und Istein. Sie gewannen die Gerätewertungen am Boden und Stufenbarren deutlich und konnten so den zunächst schwachen Einstieg am Schwebebalken wettmachen. Im Endergebnis erzielte Leimen 126,5 Punkte und landete entsprechend deutlich vor Schiltach (121,1) und Istein (117,9) auf dem ersten Platz. Beste Einzelturnerin des Wettkampfs war Sarah Goßmann (Leimen), die 43,8 Punkte erturnte. Wenn auch die nächste Bewährungsprobe gegen die Freiburger Teams so gut gelingt, dann dürfte einem Durchmarsch in die Verbandsliga fast nichts mehr im Wege stehen.

In der Verbandsliga ist hingegen noch nicht das letzte Wort gesprochen. Bislang konnte sich nur der TV Neckarau schadlos halten. Im zweiten Vorrundenwettkampf turnten die Damen den mittelbadischen Gegnern aus Bodersweier und Baden-Oos vor allem am Stufenbarren durch eine überragende Übung von Tashina Gräble (11,3) auf und davon. An den anderen Geräten hatten die Gegner zwar leichte Vorteile, konnten diese aber nicht wirksam ausbauen. Damit sicherte sich Neckarau (124,9) den Tagessieg vor Baden-Oos (120,25) und Bodersweier (120,1). Die TSG Seckenheim konnte mit den Mittelbadenerinnen nur an Sprung und Barren mithalten, musste sich am Ende aber mit 116,4 Zählern und Rang vier begnügen. Die  zweite Auseinandersetzung der Verbandsliga war gleich von zwei knappen Entscheidungen geprägt. Zum einen lieferte sich der HTV II eine heiße Partie mit der SG Walldorf und zum anderen feilschte die TSG Wiesental (120,05) mit dem TV Güttingen (120,0) um Hundertstel-Punkte. Obwohl Walldorf drei Gerätewertungen für sich entscheiden konnte und 123,9 Punkte erzielte, hatte am Ende der HTV mit 124,35 Punkten die Nase vorn und sicherte sich wichtige Wettkampfpunkte.

Die nächsten Wettkämpfe müssen die Entscheidung bringen. Wenn der TV Neckarau auch beim Heimwettkampf am Wochenende seiner Favoritenrolle gerecht werden kann, rückt der Wiederaufstieg in die Oberliga in greifbare Nähe.

Während die einen bereits auf das Vorrundenende zusteuern, stand in der Oberliga für die SG Nußloch bislang nur der Auftaktwettkampf auf dem Programm. Gegen die Leistungszentren Breisgau und Karlsruhe sowie den aufstrebenden TV Muggensturm lief es für die Nußlocherinnen dabei eher durchwachsen. Nach einem wackeligen Start am Schwebebalken, konnten sie sich zwar steigern, aber letztendlich nicht an die anderen Mannschaften heranreichen. Besonders am Stufenbarren gab es Stürze zu beklagen, so dass im Tagesresultat mit 123,95 Punkten nur ein vierter Rang erreicht werden konnte. Den Sieg dieser Begegnung sicherten sich die Turnküken aus dem Breisgau (129,35) knapp vor Muggensturm (128,8) und Söllingen (127,15). Weiter geht es in der Oberliga bereits am Wochenende. Die SG Nußloch will dabei den verpatzten Einstieg vergessen und gegen die Teams aus Heidelberg und Mannheim eine gute Figur machen.

Spannungsgeladen dürfte auch der zweite Oberliga-Wettkampf ausfallen. Epfenbach und Mauer müssen dabei gegen die starken Mannschaften aus Muggensturm und Breisgau an die Geräte. Inwieweit sich diese in Bedrängnis bringen lassen bleibt abzuwarten.


TV Mauer sitzt den Mannheimerinnen im Nacken

Für die ersten Begegnungen in der Turnerinnen-Badenliga wurden von den Teams alle Kräfte mobilisiert. Der Start in die neue Saison zeichnet sich für die Mannschaften dadurch aus, dass sie sich gleichzeitig drei Gegnern stellen müssen. Deshalb sind schon in den ersten Wettkämpfen die Sicherheit in den Übungsvorträgen und eine ausgeglichene Mannschaftsleistung gefragt. Nur wer es schafft durchweg drei hohe Noten ins Geräteergebnis zu schreiben, kann den Tagessieg für sich verbuchen.

In der Oberliga bewältigten die Turnküken des Leistungszentrums Mannheim diese Aufgabe am besten und sicherten sich mit 132,75 Punkten den Sieg. Dabei gefielen die jungen Mädchen vor allem am Stufenbarren mit sauberen Riesenfelgen und Bückumschwüngen, welche im Schwierigkeitswert der Übungen honoriert wurden. Und auch am Schwebebalken boten die deutsche Jugendmeisterin Hala Sidaoui und ihre Kolleginnen die geforderten gymnastischen und akrobatischen Elemente am saubersten dar. Dank routinierter Präsentationen an Sprung und Boden konnte sich der TV Mauer (130,4) noch recht nah an Mannheim heranturnen. Allen voran Kira Stier, die mit einem gebückten Tsukahara am Sprung und einer graziösen Bodenübung aufwarten konnte.  Die Aufsteigerinnen aus Mauer nahmen dabei nicht nur Mannheim zwei Gerätewertungen ab, sondern überzeugten auch an den anderen Geräten mit durchweg ausgefeiltem Programm gegenüber Epfenbach (123, 85) und Heidelberg (118,9). Während der HTV nur am Sprung punkten konnte, zeigte der TV Epfenbach solide Übungen und stellte mit Julia Schneid die beste Einzelturnerin. Auf Rang 2 und 3 turnten sich Kira Stier (Mauer) und Hala Sidaoui (Mannheim).

Am Wochenende wird die SG Nußloch ins Oberliga-Geschehen eingreifen und sich mit den Leistungszentren Breisgau und Karlsruhe-Söllingen sowie dem aufstrebenden TV Muggensturm messen müssen.

Ein überzeugender Start in die Verbandsliga-Runde gelang der SG Walldorf mit  128,3 Punkten. Die Turnerinnen hielten die Teams aus Baden-Oos (120,45), Wiesental (116,6) und Bodersweier (114,35) problemlos in Schach. Beste Einzelturnerin war Paloma Krämer (Walldorf), die 45,65 Punkte erturnte. In der anderen Begegnung konnte sich Heidelberg (123,75) mit komfortablem Vorsprung vor Güttingen und Seckenheim behaupten, musste sich jedoch dem TV Neckarau geschlagen geben. Neckarau gefiel vor allem mit Eva Lentz, die alle vier Gerätewertungen ins Mannschaftsergebnis schreiben konnte. Nach diesem Einstieg haben Walldorf und Neckarau beste Chancen auf eine erfolgreiche Saison.

In der Landesliga kam es zum Auftakt zu einer ganz engen Kiste. Neuling KuSG Leimen startete nervös, hielt dann aber nicht nur gut mit, sondern gefiel mit stabilen Balken- und schwungvollen Bodenübungen. Bei der Ergebnisverkündung fiel dann die Anspannung endgültig von den Leimenerinnen ab, denn sie hatten mit 120,75 Zählern die Nase vorne vor TG Hegau-Bodensee (119,2), Ichenheim (118,55) und Überlingen (118,4). In Landes- und Verbandsliga geht es nach Fasching um die nächsten Wettkampfpunkte.


Turnerinnen-Badenliga startet durch

In der Landes-, Verbands- und Oberliga der Kunstturnerinnen werden in den nächsten Wochen die Karten neu gemischt. Mit Mannheim, Heidelberg, Nussloch, Epfenbach und Mauer kommen allein 5 der 8 Oberliga-Mannschaften aus der Metropolregion. Außerdem werden Seckenheim, Neckarau, Walldorf und Heidelberg in der Verbandsliga sowie Leimen erstmalig in Landesliga vertreten sein.

Los geht’s gleich mit einem Kracher, denn am kommenden Sonntag treffen die Teams aus Mannheim, Heidelberg, Epfenbach und Mauer aufeinander. Die Begegnung verspricht spannend zu werden, denn bei einem solchen Lokalderby um die ersten Wettkampfpunkte bleibt keiner kalt. Beste Chancen dürfen sich dabei die  10- bis 13-jährigen Vorjahressiegerinnen der TG Mannheim ausrechnen, denn von den Kaderathletinnen sind durchweg hochwertige Übungsvorträge zu erwarten. Den Klassenerhalt haben sich dagegen die erfahrenen Damen vom HTV und TV Epfenbach für diese Saison auf die Fahne geschrieben. Während Heidelberg die Oberliga um die Senioren- und Mehrkampfsiegerin Heike Busch mit zwei Turnerinnen aus Ludwigshafen und Wolfenbüttel neu formiert hat, wird Epfenbach mit einem nur 4-köpfigen Kernteam an den Start gehen. Nicht wesentlich anders sieht es bei den Aufsteigerinnen aus Mauer aus. Die Mannschaft um Kira Stier freut sich zwar auf die neue Herausforderung, muss aber abwarten wie der Ausfall von gleich zwei Stammturnerinnen kompensiert werden kann.

Erst Mitte Februar wird die SG Nussloch ins Oberliga-Geschehen eingreifen. Die Vorjahreszweiten schrauben die Erwartungen in diesem Jahr eher nach unten, denn mit Paula Gieser und Sandra Hald sind nur die Leistungsträgerinnen der 1. Mannschaft im Team geblieben.

In einer Woche steht für die Verbandsliga-Vereine die erste Bewährungsprobe an. Die Absteiger aus Seckenheim und Neckarau treffen dort auf die Aufsteiger aus Walldorf und Heidelberg. Letztere müssen in diesem Jahr auf ihre besten Mädchen verzichten. Viktoria Enns wird für Dortmund in der Bundesliga turnen und Sara-Lina Heemann ist umgezogen. Die Nachwuchsriege des HTV sieht sich deshalb vor eine Herkules-Aufgabe gestellt. Für die Landesliga-Runde hat die junge Mannschaft der KuSG Leimen fleißig trainiert und liebäugelt mit einem guten Mittelfeldplatz. Als Aufsteigerteam wird man auf durchweg unbekannte Gegner treffen, die schwer einzuschätzen sind.


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2015 - Jugend

Starke Leistungen bei den Gaueinzelmeisterschaften

(Kitt) Obwohl einige Spitzenturnerinnen wegen der parallel laufenden Ligarunde nicht bei den Gaueinzelmeisterschaften  antraten, kamen die Zuschauer in der Sporthalle des Schulzentrums in Walldorf voll auf ihre Kosten.

Mehr als 80 Turnerinnen aus elf Vereinen des Turngaus Heidelbergkämpften um acht Titel in unterschiedlichen Leistungs- und Altersklassen. Am Vormittag traten die Schülerinnen in zwei Altersklassen zum Pflicht-Vierkampf an und auch in der leichtesten Pflicht-Kür-Liga stellten sich 18 Turnerinnen in zwei Altersklassen den Kampfgerichten. Bei den jüngsten Pflichtturnerinnen kamen die Siegerinnen vom TV Mauer und vom TV Eberbach, aber auch die Mädels des TB Rohrbach und der SG Nußloch konnten gut mithalten. Bei den älteren Schülerinnen bestritten zehn Mädchen einen Vierkampf. Deutlich überlegen waren hier die drei Bestplatzierten aus Mauer, Walldorf und vom Heidelberger Turnverein.  Im Pflicht-Kür-Vierkampf der LK IV fiel auf, dass die Starterinnen in der jüngeren Klasse auf deutlich höherem Niveau turnten als ihre älteren Konkurrentinnen. Insgesamt belegten erwartungsgemäß die Ligaturnerinnen die jeweils ersten Plätze.

Am Nachmittag gingen dann die Spitzenturnerinnen in den Leistungsklassen I, II und III an die Geräte. Besonders in den Leistungsklassen I und II boten die Turnerinnen der Oberliga und der Verbandsliga sehr starke Übungen und erfüllten dabei die hohen Anforderungen des Kompositionsaufbaus, der Schwierigkeitswerte und der inhaltlichen Anforderungen mit Bravour. In der höchsten Schwierigkeitsklasse wurden die Turnerinnen mit besonders viel Beifall belohnt. Hier überragten die Siegerin Kira Stier (TV Mauer) und die Zweitplatzierte Paloma Krämer (SG Walldorf) mit über 50 Punkten die Konkurrenz. In der Leistungsklasse II, in der Landesliga- und Regioligaturnerinnen aus Mauer, Nußloch und Walldorf an die Geräte gingen, wurde ebenfalls auf sehr hohem Niveau geturnt. Auch die meisten Starterinnen in der Leistungsklasse III unterstrichen, dass der Turngau Heidelberg zu den leistungsstärksten Gauen des Badischen Turner-Bundes gehört.

Auszug aus der Siegerliste:

Pflicht-Kür-Vierkampf  (LK1)

1. Kira Stier (TV Mauer) 52,45 P., 2. Paloma Krämer (SG Walldorf) 51,40 P., 3. Katherina Hagedorn (SG Nußloch)  48,75 P., 4. Shari Köhn (SG Nußloch) 48,05 P., 5. Ina Lamade (SG Walldorf)  47,30 P.

Pflicht-Kür-Vierkampf (LK2)

1. Amelie Querfurth (TV Mauer) 46,95 P., 2. Alisa Weinkötz (SG Nußloch) 46,70 P., 3. Cornelia Stutz (TV Mauer) 46,35 P., 4. Anika Krämer (SG Walldorf) 45,60 P., 5. Nadine Schollmeyer (SG Nußloch) 45,20 P.

Pflichht-Kür-Vierkampf (LK3)

1. Jana Wittmer (SG Walldorf) 49,20 P., 2. Paula Meier (SG Walldorf) 48,85 P., 3. Sumin Hansen (TSV Wieblingen) 47,30 P., 4. Ann Wessendorf (SG Walldorf) 46,80 P., 5. Sarah Icking (SG Nußloch) 45,65 P.

Pflicht-Kür-Vierkampf  A (LK4)

1. Lea Kaiser (TV Mauer) 45,80 P., 2. Madita Maurer (TV Mauer) 44,35 P., 3. Sophia Olbrich (SG Nußloch) 44,15 P., 4. Lucy Tredwell (SG Walldorf) 43,45 P., 5. Ronja Albrecht (TV Mauer) 43,40 P.

Pflicht-Kür-Vierkampf  B (LK4)

1. Gianna Butzinger (TV Mauer) 47,35 P., 2. Annabell Becker (SG Nußloch) 46,55 P., 3. Enya Gramm (SG Nußloch) 45,85 P., 4. Chira Schollmeyer (SG Nußloch) 45,05 P., 5. Lilly Biermann (SG Walldorf) 44,80 P.

Pflichtvierkampf Schülerinnen A

1. Philline Bagemiel (TV Mauer) 55,30 P., 2. Romy Pfeiffer (SG Walldorf) 55,10 P., 3. Lena Düring (Heidelberger TV) 54,80 P., 4. Magda v. Ghemen (HeidelbergerTV) 54,65 P., 5. Mona Gröne (SG Walldorf) 54,55 P.

Pflichtvierkampf Schülerinnen B

1. Verena Ziegler (TV Mauer) 52,95 P., 2. Emily Kaiser (TV Mauer) 52,45 P., 3. Leni Grüber (TV Eberbach) 52,05 P., 4. Jule Heisner (TV Eberbach) 51,95 P., 5. Katharina Gehlen (TB Rohrbach) 51,85 P.



Ergebnisse der Turnerjugend-Bestenkämpfe am 7. März 2015 in Eberbach

Mannschaft.pdf 

Einzel.pdf



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OL - Termine 2015

Den ersten Teil der Terminliste 2015 finden Sie hier:  http://tsg-wiesloch.de/leichtathletik/orientierungslauf/OL-Termine%202015x.pdf

Weitere Terminübersicht:

Juli      
05.07. BWM Mitteldistanz / 7. Landesranglistenlauf BW Baindt Schwaben
18.-19.07. Saar-OL-Challange Bierbach / Homburg Saarland
19.07. 28. Weinberg-OL (2. Lauf Weinberg-Cup) Wörrstadt Rheinhessen
25.-29.07. OO-Cup 2015 Lokve Slowenien
26.07. BW Staffelmeisterschaft Hochdorf Schwaben
25.07.-01.08. WMOC - Senioren Weltmeisterschaften Göteborg Schweden
       
August      
01.-07.08. WOC - Weltmeisterschaften / Scottish 6 days Inverness Schottland
15.-23-08. Semaine Fédérale en Corrèze Corrèze Frankreich
25.-27.08. Briançonnais Tour 2015 Briançon Frankreich
28.-30.08. North West Cup 2015 Sestriere Italien
       
September      
05.09. Sulzheimer Riesling-Staffel (3-Stunden-OL) Sulzheim Rheinhessen
12.-13.09. DM Staffel / DBK Mannschaft Biesenthal Berlin
20.09. 8. WiWa-Familie Bewegungstag (OL-Mitmachangebot) Wiesloch Baden
25.-27.09. Porto City Race Porto Portugal
26.09. 8. Landesranglistenlauf BW Ostfildern Schwaben
26.-27.09. Hochschulmeisterschaften Einzel / Staffel Stuttgart Schwaben
28.09.-09.10. Five + Five Toskana 2015 (Läufe zur Park World Tour) Dubrovnik, Bari, Cetinje Kroatien, Italien, Montenegro

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2014 - Gerätturnen/Senioren

Baden sahnte mächtig ab beim Deutschland-Pokal der Senioren

Wer glaubt, dass Riesenfelgen und Saltos nur etwas für den turnerischen Nachwuchs- und Aktivenbereich sind, konnte sich beim Deutschland-Pokal der Senioren vom Gegenteil überzeugen. Im Heidelberger Sportzentrum Mitte trafen die Auswahlmannschaften der Landesturnverbände Deutschlands aufeinander, um die Besten unter sich auszumachen. Die badischen Teams wussten zu gefallen und insbesondere die Damen sahnten kräftig ab. Sowohl die Frauen 30+ und 40+ gewannen die Gold-Pokale. Für Badens Männer 30+ und 60+ wurde es der Silber-Pokal, während die Männer 45+ nur knapp am Treppchen vorbeischrammten.

Der stellvertretende Amtsleiter für Sport und Gesundheit der Stadt Heidelberg, Thomas Jung, hatte an der Seite der DTB-Offiziellen und Martin Brandl, Vorsitzender Heidelberger TV, alle Hände voll zu tun die Sieger zu ehren. Er zeigte sich beeindruckt von den gezeigten Leistungen und der guten Stimmung in der Wettkampfhalle.

In der Mannschaft der Frauen 30+ waren Heike Busch (HTV) und Christine Keller (KTG) im Einsatz und turnten der Konkurrenz aus Hessen und Hamburg an drei Geräten auf und davon. Heike Busch zeigte ihre Riesenfelge am Stufenbarren und Teamkollegin Katrin Schweizer tanzte ihre klassische Bodenübung zur Tageshöchstnote von 14,15 Punkten. Am Ende freute sich das Team über den wiederholt deutlichen Sieg in der Altersklasse 30+.

Nicht weniger auffällig gingen die Frauen 40+ ans Werk. Und das ist nicht verwunderlich, denn die drei Hauptakteurinnen des Baden-Teams machen auch im Einzel gerne die Deutschen Titel untereinander aus. Für Dagmar Rothardt (TV Oberhausen) sowie die Lokalmatadorinnen Jeannette Matheis und Annette Wirth (beide HTV) galt deshalb die Devise „sauber durchkommen und dann schau mer mal“. Mit starken Auftritten an Sprung, Balken und Boden trumpften sie auf und sicherten sich den Gesamtsieg vor Hessen und Thüringen. Der Titel in der Altersklasse 50+ ging an den Märkischen Turner-Bund Brandenburg vor Thüringen und Schwaben.

Der Wettkampf der Männer 60+ war eine ganz besondere Sache, denn für einige Kandidaten war schon die Teilnahme selbst ein Gewinn. Knapp 10 der Teilnehmer hatten ein Geburtsdatum in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts vorzuweisen und gingen mit ihrer ganzen turnerischen Erfahrung an die Geräte. Ganz vorne hatten dann eher die jünger besetzten Teams das sagen. Reinhard Reetz (SG Kirchheim) machte beim Heimspiel eine gute Figur und belegte mit der Badischen Mannschaft am Ende einen hervorragenden Vizeplatz.

Weniger glücklich lief es beim Team 45+. Die Mannschaft mit Manfred Krause (TSG Dossenheim) war ebenfalls auf Medaillenkurs, kämpfte mit Sachsen und Niedersachsen um Rang 3. Nach höchsten Bodenwertungen für Niedersachsen hatten diese die Nase vorn und auch der Sächsische Turnverband behielt leicht die Oberhand, so dass es am Ende der 5. Platz wurde.

Dass auch die Männer 30+ nichts verlernt haben, zeigte sich imposant am Reck. Die Senioren spulten ihr Felgenprogramm gekonnt ab, wobei sich Badens Mannschaft einer geschlossenen Mannschaftsleistung der Thüringer gegenüber sah. Mit 183 Punkten landeten sie am Ende auf dem 2. Platz wiederum deutlich vor der Hamburger Turnerschaft.

 Ergebnisse

Frauen 30+, Vierkampf KM 3: 1. Badischer TB 156,85 Punkte; 2. Hessischer TV 154,7; 3. VTF Hamburg 154,4; 4. Bayerischer TV 152,55; 5. Thüringer TV 151,30; 6. Märkischer TB Brandenburg 144,15; 7. Hessischer TV 141,1; 8. Niedersächsischer TB 138,85; 9. Sächsischer TV 134,0.

Frauen 40+, Vierkampf KM3: 1. Badischer TB 162,75 Punkte; 2. Hessischer TV 158,2; 3. Thüringer TV 154,75; 4. Schleswig-Holsteiner TV 153,55; 5. Bayerischer TV 152,55; 6. Märkischer TB Brandenburg 152,0; 7. Sächsischer TV 147,15.

Frauen 50+, Vierkampf KM4: 1. Märkischer TB Brandenburg 156,1 Punkte; 2. Thüringer TV 152,2; 3. Schwäbischer TB 151,85; 4. Sächsischer TV 149,1; 5. LTV Sachsen-Anhalt 146,4; 5. Rheinischer TB 145,55; 7. Badischer TB 136,25.

Männer 30+, Fünfkampf KM3: 1. Thüringer TV 192,0 Punkte; 2. Badischer TB 183,05; 3. LTF Hamburg 173,80.

Männer 45+, Vierkampf KM4: 1. Bayerischer TV 144,15 Punkte; 2. Thüringer TV 142,45; 3. Niedersächsischer TB 138,90; 4. Sächsischer TV 138,55; 5. Badischer TB 138,20; 6. Schleswig-Holsteiner TV 137,45; 7. Rheinischer TB 131,95; 8. Märkischer TB Brandenburg 127,0.

Männer 60+, Vierkampf KM4: 1. Sächsischer TV 136,0 Punkte; 2. Badischer TB 132,0; 3. Westfälischer TB 131,45; 4. Märkischer TB Brandenburg 128,45; 5. Schleswig Holsteiner TV 127,15; 6. Hessischer TV 124,35; 7. Schleswig-Holsteiner TV 123,15.

 

Herzlichen Dank an Uwe Gleis für das bereitgestellte Bildmaterial.

   


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2014 - Gerätturnen weiblich

Kirchheims Turnerinnen holten beiden Ligatitel

Heidelberger TV und TV Mauer waren ebenbürtig

(Kitt) Die beiden Ligaendkämpfe  der Turnerinnen waren für die zahlreichen Zuschauer in Nußloch an Spannung nicht mehr zu überbieten. Erst mit der letzten Übung fiel die Entscheidung über den Titelgewinn.

Am Vormittag im Gauligaendkampf sahen die Zuschauer eine „Zweiklassengesellschaft“ an die Geräte gehen. Die SG Kirchheim, der Heidelberger TV, die SG Walldorf und die SG Nußloch turnten auf einem Niveau, mit dem sie auch in der Badischen Verbandsliga locker mithalten könnten.  Der TSV Wieblingen, der TV Dielheim, der TV Eberbach und der TV Bammental hinterließen ebenfalls einen guten Eindruck und kämpften untereinander um das Recht auf einen Start im Relegationswettkampf um den Aufstieg in die Regioklasse 2015. Schon nach dem ersten Gerät war klar, dass für den Titelgewinn zur der HTV und die Kirchheimerinnen in Frage kamen. Mit Zehntelpunkten Vorsprung gingen die Gerätewertungen beim Sprung, am Stufenbarren und auf dem Schwebebalken an die Talente des HTV. Am Boden fiel dann die Entscheidung zugunsten der routinierten und erfahrenen Damen der SG Kirchheim. Sie zeigten keine schwierigeren Übungen, überzeugten aber mit der besseren Choreografie und perfekteren Darbietung am letzten Gerät.

Mit 151,10 Punkten gegenüber 150,90 Punkten hatten die von ihren Anhängern unterstützten Kirchheimerinnen knapp die Nase vorn. Jetzt war die Spannung natürlich groß, denn den Hinkampf hatten die Heidelbergerinnen knapp gewonnen. Nach Zusammenrechnung aller Punkte hatten beide Mannschaften auch noch die gleiche Gerätepunktzahl, so dass das Ergebnis im Endkampf entscheidend war. Den Kampf um Platz drei konnte die SG Walldorf knapp vor der SG Nußloch für sich entscheiden. Beste Einzelturnerin war mit 50,90 Punkten Elisabeth Claas (SG Kirchheim) vor ihrer Mannschaftskameradin Jennifer Stein mit 49,90 Punkten und Helena Back (SG Walldorf) mit 49,85 Punkten.

Als am Nachmittag die besten acht Mannschaften der Gauklasse an die Geräte gingen, wurde der Krimi fortgesetzt. Hier hieß das große Duell SG Kirchheim II gegen TV Mauer III.  Nach vier Geräten setzten sich die erfahrenen Turnerinnen aus Kirchheim mit einem Punkt Vorsprung gegen den Nachwuchs aus Mauer durch. Drei von vier Gerätewertungen sicherte sich die SGK, während das Schwebebalkenturnen vom TV Mauer gewonnen wurde. Auf den dritten Rang turnte sich der TB Rohrbach vor den Talenten des HTV und der SG Walldorf. Zurecht hatten sich auch die SG Nußloch, der TV Waldhof und der TSV Pfaffengrund für das Finale qualifiziert. Den Einzelsieg dieses Finales sicherte sich mit 49,45 Punkten Annabelle Becker vor Gianna Butzinger (beide TV Mauer) mit 49,00 Punkten. Auf Rang drei kam mit 48,90 Punkten Christina Dargel (SG Kirchheim).

Abschlußtabellen

Gauliga – Turnerinnen:

  1. SG Kirchheim                     30 :   2 Pkt.
  2. Heidelberger TV III            30 :   2 Pkt.
  3. SG Walldorf III                   24 :   8 Pkt.
  4. SG Nußloch IV                    20 : 12 Pkt.
  5. TSV Wieblingen                 14 : 18 Pkt.
  6. TV Dielheim III                   12 : 20 Pkt.
  7. TV Eberbach                         8 : 24 Pkt.
  8. TV Bammental                     4 : 28 Pkt.  

Gauklasse – Turnerinnen:

  1. SG Kirchheim II                  28 :   0 Pkt.
  2. TV Mauer III                       26 :   2 Pkt.
  3. TB Rohrbach II                   22 :   6 Pkt.
  4. Heidelberger TV IV           18 : 10 Pkt.
  5. SG Nußloch V                     14 : 14 Pkt.
  6. SG Walldorf IV                   14 : 14 Pkt.
  7. TV MA-Waldhof II             12 : 16 Pkt.
  8. TSV Pfaffengrund II          10 : 18 Pkt.

Leimen, Nußloch, Mauer, Waldhof und Hockenheim steigen auf

Wie stark und aufstrebend die Metropolregion Rhein-Neckar im Badischen Turnerbund ist, stellten die qualifizierten Turnerinnen-Mannschaften am vergangenen Wochenende in Gengenbach unter Beweis. Die hervorragende Arbeit in den Vereinen wurde mit vordersten Platzierungen belohnt, die für nahezu alle Teams der Region den Aufstieg bedeuten.

Die Meisterschaft in der Bezirksliga erturnte sich die KuSG Leimen, die sich nicht nur erneut gegen die Qualifikanten der Staffel Nord durchsetzen konnte, sondern auch die drei Vertreter der Staffel Süd im Griff behielt. Den entscheidenden Vorsprung von knapp 2 Punkten machten die Leimenerinnen am Stufenbarren klar, an dem ihnen das geforderte Flugelement sowie die Drehungen und Abgänge am besten gelangen. Das erzielte Gesamtergebnis von 146,3 Punkten reichte für die KuSG Leimen ebenso sich vor die Relegationsmannschaft des TG Hegau-Bodensee (145,75) zu setzen und das Ticket für die Landesliga zu lösen. Beste Einzelturnerin des Wettkampfs war Sarah Goßmann (KuSG Leimen).

Nicht weniger imposant ging es im Finale der Bezirksklasse zur Sache, denn hier trafen die Erst- und Zweitplatzierten aus den vier badischen Staffeln aufeinander um ihre Meister zu küren. Die SG Nußloch und der TV Mauer gingen beherzt an die Geräte und gewannen den Meister- und Vize-Meistertitel. Nußloch gefiel dabei vor allem am Sprung und Stufenbarren, kam auf insgesamt 150,75 Zähler und freute sich über den erturnten Aufstieg. Der TV Mauer hatte am Sprung gleich zwei Ausfälle zu kompensieren, zeigte sich jedoch am Schwebebalken von seiner allerbesten Seite. Am Ende standen 147,7 Punkte zu Buche, so dass die junge Mannschaft im nächsten Jahr ebenfalls in der Bezirksliga starten wird. In der Einzelwertung siegte Julia Süsser (SG Nußloch) vor Jana Zuber (TV Mauer), die beide fehlerfrei durch den Wettkampf kamen. Dass die Sieger der Staffel 1 am Ende auch das gesamtbadische Teilnehmerfeld dominierten, drückte dem Ligafinale bereits den Stempel auf „Metropolregion auf dem Vormarsch“. 

Deutlich unterstrichen wurde dies auch im abschließenden Relegationswettkampf der Bezirksklasse, in dem der TV Waldhof der Konkurrenz mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ganze 5 Punkte davon turnte. Den 2. Platz sicherte sich die DJK Hockenheim mit wiederum knapp 2 Punkten vor den anderen Teams der badischen Regio-Ligen sowie den Relegationskandidaten. Waldhof und Hockenheim machten das Aufsteigerfeld aus der Region komplett und werden die Bezirksklasse zu bereichern wissen.

Wenn die Vereine so weiterarbeiten, dürften die höheren Ligen und die für 2015 angekündigten neuen Wettkampfanforderungen den Turnerinnen keine größeren Schwierigkeiten bereiten.

Auszug aus der Siegerliste:       

Finale der Bezirksliga:

1. KuSG Leimen (146,3 P.), 2. TV Freiburg-Herdern (144,55 P.), 3. TV Ichenheim (142,9 P.), 4. TV Neckarau  (141,05 P.), 5. TV Muggensturm (137,95 P.) und 6. TV Güttingen (133,7 P.)

Finale der Bezirksklasse:

1. SG Nußloch (150,75 P.), 2. TV Mauer (147,7 P.), 3. TV Bischweier (147,3 P.), 4. WG Frochheim/Wyhl (147,25), 5. TV Brötzingen (145,65 P.), 6. TV Tumringen (144,05 P.), 7. TG Pforzheim-Enz (141,6 P.) und 8. TV Schonach (137,85 P.)

Relegation Bezirksklasse:

1. TV Waldhof (150,8 P.), 2. DJK Hockenheim (145,6 P.), 3. Stadt TV Singen (143,75 P.), 4. TB Gaggenau (142,3 P.), 5. TSV Wiesental (141,75 P.), 6. TV Gengenbach (140,8 P.), 7. TG Neureut (140,7 P.), 8. TV Gondelsheim (139,95 P.), 9. TV Haslach (137,3 P.), 10. TSG Waltershofen (135,2 P.) und 11. TV Donaueschingen (132,75 P.)


Leimen, Nußloch und Mauer kämpfen um den Aufstieg

Turnerinnen der Bezirksklasse und Bezirksliga stehen im Finale

In den Rückrunden-Wettkämpfen der Bezirksliga Nord und der Bezirksklasse Staffel 1 überzeugten die führenden Mannschaften und erturnten sich problemlos die begehrten Qualifikationsplätze für das gesamtbadische Finale.

Im Weinheimer Heisenberg-Gymnasium trafen sich die 8 Liga-Mannschaften der Bezirksklasse, um ihre Meister zu ermitteln. Erwartungsgemäß gefiel dabei die SG Nußloch mit den erfahrenen Ligaturnerinnen Lisa Seidler und Julia Süsser und kam im Tagesresultat auf 151,3 Punkte. Dank hoher Wertungen an Sprung und Boden setzen sie sich mit gut 3 Punkten vor dem TV Mauer (147,95) durch, der sich am Schwebebalken in Bestform präsentierte. Beide Teams bestätigten die guten Leistungen der Vorrunde und ließen den folgenden Mannschaften keine Chance das Blatt in der Rückrunde nochmals zu wenden. Die TSG Seckenheim (144,55) behielt Rang 3, doch dahinter verschoben sich die Platzierungen. Am auffälligsten war der TSV Pfaffengrund, der sich durch einen starken Auftritt von Platz 6 in der Vorrunde auf Platz 4 vorarbeiten konnte. Im Gesamt-Placement folgten die Mannschaften aus Horrenberg-Balzfeld, Weinheim, Wiesental und Mosbach.

Nußloch und Mauer fahren nun am kommenden Wochenende zum gesamtbadischen Finale nach Gengenbach im Schwarzwald. Dort werden sie auf die erst- und zweitplatzierten Mannschaften der vier Bezirksklasse-Staffeln sowie zwei Relegationskandidaten der Bezirksliga treffen. Der Wettkampf dürfte ein echtes Wimpernschlag-Finale werden, denn für alle Teams geht es dort bei null los, so dass die Tagesform entscheidend sein wird.

Zum gesamtbadische Finale fahren auch die KuSG Leimen und der TV Neckarau. Die Leimenerinnen (148,7) bezwangen in der Rückrunde die führende Mannschaft des TV Ichenheim. Sie turnten hochwertiger am Stufenbarren und Schwebebalken und sicherten sich aufgrund der besseren Gerätepunktzahl den Gesamtsieg in der Bezirksklasse Nord. Der TV Neckarau (142,0) turnte überraschend nahe an den TV Ichenheim (142,95) heran und löste mit Platz 3 ebenfalls das Finalticket. Die vier bestplatzierten Mannschaften der Bezirksliga Nord und Süd gehen im Finale auf Landesliga-Kurs. Wenn nichts unerwartetes passiert, dürfte dies für die KuSG Leimen eine lösbare Aufgabe sein.


Leimen knapp unterlegen

In der Auftaktbegegnung der Turnerinnen-Bezirksliga lieferte sich die KuSG Leimen einen engen Zweikampf mit dem TV Ichenheim. Die Leimenerinnen überzeugten mit sauberen, durchgeturnten Übungen am Stufenbarren und nahmen der Konkurrenz gut 2 Punkte ab, mussten sich jedoch an den anderen drei Geräten dem TV Ichenheim geschlagen geben. Der Punktvorsprung schmolz dahin, so dass am Ende Ichenheim mit 141,65 Punten knapp die Nase vor Leimen (141,40) hatte. Der Heidelberger TV kam auf 137,30 Zähler, hielt die TG Heddesheim (126,8) aber problemlos auf Distanz.

Der TV Dielheim konnte in der zweiten Bezirksliga-Begegnung zwar das Sprungturnen für sich entscheiden, kämpfte aber an den anderen Geräten um den Anschluss an die Spitze. Die Entscheidung fiel letztendlich zu Gunsten des TV Neckarau (141,55) und der AG Unteres Hanauerland (141,5), so dass sich Dielheim (137,85) mit Rang 3 im Tagesresultat zufrieden geben musste.

Bereits am kommenden Wochenende wird die KuSG Leimen sich an den Gewinnern dieser Begegnung messen müssen. Das erzielte Punktergebnis der ersten Begegnung verspricht wiederum eine spannende Entscheidung. Und auch in der Bezirksklasse geht es in die zweite Runde. Die SG Nußloch und der TV Mauer wollen sich dabei möglichst schadlos halten.


Bezirksliga und Bezirksklasse starten durch

SG Nußloch und TV Mauer mit starkem Auftakt

An den kommenden Wochenenden gehen die Turnerinnen der Bezirksliga und der Bezirksklasse in die neue Saison. Jeweils acht Mannschaften werden ihr Können in drei Vorrundenbegegnungen und einem Rückrundenwettkampf unter Beweis stellen. Aus der Metropolregion Rhein-Neckar sind dabei namhafte Vereine vertreten.

In der Bezirksliga Nord liebäugeln die KuSG Leimen und der Heidelberger TV mit dem Aufstieg in die Landesliga. Und auch der TV Dielheim möchte sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen. Die Teams müssen sich dazu allerdings gegen kämpferische Teams aus Nord- und Mittelbaden durchsetzen. Die ersten Wettkämpfe der Vorrunde, in denen es gleich drei Kontrahenten zu bezwingen gilt, stehen bereits am Sonntag auf dem Programm.

Die Mannschaften der Bezirksklasse (Staffel I) absolvierten ihre Auftakt-Begegnungen bereits am vergangenen Wochenende.

In Weinheim überzeugte die SG Nußloch mit 146,95 Punkten und drei gewonnen Gerätewertungen. Nur das Schwebebalkenturnen ging mit hauchdünnem Vorsprung an die TSG Seckenheim, die sich wiederum mit 140,85 Punkten vor Weinheim (140,2) und Mosbach (137,6) behaupten konnte. Durch den deutlichen Auftaktsieg rückt die SG Nußloch unmittelbar in den Kreis der Titelaspiranten und stützt sich dabei auf die erfahrenen Liga-Turnerinnen Lisa Seidler und Julia Süsser, die in der Einzelwertung die Plätze 1 und 2 belegten.

Unerwartet, aber nicht weniger deutlich, verlief der zweite Auftakt-Wettkampf der Bezirksklasse. Hier wusste der TV Mauer mit einer neu aufgestellten jungen Mannschaft zu gefallen und distanzierte mit insgesamt 148,30 Punkten die Konkurrenz. Einen engen Zweikampf lieferten sich der TSV Pfaffengrund (139,65) mit dem TV Horrenberg-Balzfeld (139), doch die Horrenbergerinnen mussten am Schwebebalken einige Stürze hinnehmen, die sie später nicht mehr ausgleichen konnten. Die Gastgeberinnen vom TSV Wiesental (134,55) kamen im Tagesresultat nur auf Rang 4. Beste Einzelturnerin der Begegnung war Jana Zuber (TV Mauer), die sich 49,95 Punkte erturnte.


SG Kirchheim und Heidelberger TV steigen in die Gauliga auf

(Kitt) Beim Endkampf der Gauklasse der Turnerinnen des Turngaus Heidelberg in der Olympiahalle in Nußloch konnten sich die Ältesten der SG Kirchheim ganz knapp gegen die Jüngsten des Heidelberger Turnvereins durchsetzen und den Titel gewinnen. Etwas übertrieben hätte man auch von einem Wettkampf „Mutter gegen Kind“ sprechen können, denn die älteste Aktive in der Kirchheimer Mannschaft gehört dem Jahrgang 1982 und die Jüngste in der HTV-Mannschaft dem Jahrgang 2005 an. Diese Konstellation zeigt den Vorteil der jahrgangsoffenen Wettkämpfe im Pflicht-Kür-Turnen. Sowohl die gestandenen Turnerinnen, die mit Präzision und Ausdruckskraft ihre Punkte einfahren, als auch die Nachwuchsmädchen, die unbekümmert und mit viel Dynamik ihren Übungsvortrag gestalten, haben bei diesen Wettkämpfen die Chance, es miteinander aufzunehmen.

Beim Finale der acht besten Gauklassenmannschaften konnte auch die gastgebende SG Nußloch ganz vorne mithalten und gab sich erst nach Kampf mit dem dritten Rang zufrieden. Mit sechs Punkten Abstand folgten die nahezu gleichwertigen weiteren Mannschaften auf den Rängen vier bis acht.

Der Gesamtsieger SG Kirchheim konnte auch die Gerätewertungen beim Sprung, am Stufenbarren und am Boden für sich verbuchen. Auf dem Schwebebalken dagegen, wo es relativ viele Absteiger gab, hinterließen die Heidelbergerinnen den besten Eindruck.

Nach Zusammenrechnung der Hinrunden- und der Finalpunkte werden die SG Kirchheim und der Heidelberger TV 2014 in die Gauliga aufsteigen. Sollten dort noch Plätze frei werden, kämen die SG Nußloch und der TVHorrenberg/Balzfeld als Nachrücker in Frage. Mit Elisabeth Graf (49,10 P.) und Christine Keller (47,70 P.) stellte Kirchheim auch die beiden besten Einzelturnerinnen. Auf Rang drei folgte mit 47,00 Punkten Nadine Schollmeyer (SG Nußloch)

   

Lilianne Rau war die jüngste und Nina Grimmer die älteste Teilnehmerin beim Gauklassen-Finale. 

Rückrundengebnisse:

  1. SG  Kirchheim                                   143,45 P.
  2. Heidelberger TV                                142,65 P.
  3. SG Nußloch                                       139,35 P.
  4. TSV Wieblingen                                133,50 P.
  5. TV Horrenberg/Balzfeld                   131,60 P.
  6. TV Dielheim                                      130,55 P.
  7. TV Mosbach                                      127,60 P.
  8. TV St.Ilgen                                        127,40 P.

Abschlußtabelle der Turnerinnen – Gauklasse:

  1. SG Kirchheim                        20 :   0 Pkt.     72 : 08 Gpkt.
  2. Heidelberger TV                    16 :   4 Pkt.     66 : 14 Gpkt.
  3. SG Nußloch                           12 :   8 Pkt.     44 : 36 Gpkt.
  4. TV Horrenberg/Balzfeld          10 : 10 Pkt.     40 : 40 Gpkt.
  5. TV Dielheim                            8 : 12 Pkt.     33 : 47 Gpkt.
  6. TSV Wieblingen                      8 : 12 Pkt.     28 : 52 Gpkt.
  7. TV Mosbach                            6 : 14 Pkt.     24 : 56 Gpkt.
  8. TV St.Ilgen                              0 : 20 Pkt.     13 : 67 Gpkt.

TV Epfenbach und TSG Weinheim steigen in die Regioliga auf

(Kitt) Alle acht Mannschaften, die sich aus den Turngauen Elsenz-Sinsheim, Heidelberg, Main-Neckar und Mannheim für die Aufstiegsrelegation qualifiziert hatten, zeigten in der Olympiahalle in Nußloch hervorragende Leistungen. Entsprechend knapp waren am Ende des Wettkampfes auch die Punktunterschiede zwischen den einzelnen Mannschaften. Mit weniger als einem Punkt Vorsprung siegte der TV Epfenbach vor der TSG Weinheim. Nur 4/10-Punkte dahinter kam der TV Mauer auf den dritten Rang. Damit werden TV Epfenbach und TSG Weinheim in der nächsten Saison in der Badischen Regioliga turnen. Sollten oben Plätze frei werden, sind der TV Mauer und der TV Bammental die ersten Nachrücker. Die übrigen Mannschaften haben den Klassenerhalt in ihren Gauligen geschafft. Die Turnerinnen aus Epfenbach erwiesen sich als sehr homogene Mannschaft, die auf dem Schwebebalken ihren knappen Sieg sichern konnten. Beste Mannschaft beim Tischspringen war der HSV Hockenheim, das Stufenbarrenturnen gewann die TSG Weinheim und am Boden war der TV Mauer nicht zu schlagen. Beste Einzelturnerin war Eva Reichert (TV Epfenbach) mit 48,65 Punkten vor ihrer Mannschaftskameradin Rosalie Hitzfeld mit 48,30 Punkten. Den dritten Rang teilten sich mit jeweils 47,85 Punkten Katherina Ziegler (TV Mauer) und Nele Eickenberg (TSG Weinheim). Der Wettkampf zeigte, dass in der badischen Nordregion auch in der Breite auf sehr hohem Niveau geturnt wird.

Ergebnis:

  1. TV Epfenbach                        142,90 Pkt.
  2. TSG Weinheim                       142,10 Pkt.
  3. TV Mauer                              141,70 Pkt.
  4. TV Mosbach                          138,00 Pkt.
  5. TV Bammental                       135,95 Pkt.
  6. HSV Hockenheim                   135,70 Pkt.
  7. TSG Ketsch                           135,25 Pkt.
  8. TV Schwetzingen                   133,30 Pkt.

Turnerinnen des TV Mauer wurden ihrer Favoritenrolle gerecht

(Kitt) Beim Endkampf der Turnerinnen in Walldorf setzte sich erwartungsgemäß der TV Mauer durch und holte sich den Gauligatitel. Die acht angetretenen Mannschaften turnten auf beachtlich hohem Niveau und lieferten sich an allen Geräten spannende Auseinandersetzungen, von denen die zahlreichen Zuschauer begeistert waren. Selbst der Favorit mußte alles geben, um die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Gegenüber der Hinrunde konnten sich die SG Nußloch und der TV Epfenbach am meisten steigern und im Finale ihre höchsten Punktzahlen turnen. Die turnerischen und elementaren Anforderungen des Pflicht-Kür-Vierkampfes wurden von allen Mannschaften weitgehend erfüllt, so daß am Ende Turntechnik und Ausführung wie so oft den Ausschlag gaben.

Dank hoher Ausgangswerte für die Handstützüberschläge über den Sprungtisch waren die erzielten Punktzahlen beim Sprung am höchsten. Am Boden glänzten viele Turnerinnen mit sauberen gymnastischen und akrobatischen Teilen. Noch nicht von allen Mädels wurden die Anforderungen am Stufenbarren und auf dem Schwebebalken erfüllt.

Dank einer homogenen Mannschaftsleistung belegte der TV Mauer am Ende den ersten Platz mit zwei Punkten Vorsprung vor der SG Nußloch und dem TV Epfenbach. Der TV Mauer holte sich auch den Gerätesieg beim Sprung und am Boden. Das Stufenbarrenturnen gewann der TV Epfenbach und auf dem Schwebebalken hatte die SG Nußloch knapp die Nase vorn. Mit 135 Mannschaftspunkten konnten sich auch Walldorf, Mosbach und Dielheim gegenüber der Hinrunde steigern. Überlegene Einzelsiegerin des Endkampfes wurde mit starken 47,15 Punkten Eva Reichert vom TV Epfenbach. Auf Rang zwei folgte Cornelia Stutz (TV Mauer) mit 46,70 Punkten vor drei weiteren Turnerinnen, die 46,60 Punkte erreichten.

 


TV Mauer gewinnt ersten Regioligatitel der Turnerinnen

SG Nußloch holt Titel in der Pflichtliga

 

Die neu eingeführte Regioliga des Badischen Turner-Bundes hat sich in der Region Nord bei den Turnerinnen bewährt. Nachdem schon in der Hinrunde leistungsstarke, faire Wettkämpfe zu sehen waren, überzeugten die acht qualifizierten Mannschaften auch beim Regiofinale in Walldorf. Zumindest die drei bestplatzierten Riegen boten einen Gerätevierkampf auf sehr hohem Niveau und brauchen sich vor den Mannschaften der Badischen Bezirksklasse und der Badischen Bezirksliga nicht zu verstecken.

Zehn Mannschaften, die die schweren Pflicht-Kür-Bedingungen der KM 3 erfüllten, lassen für den weiteren Ligenbetrieb im Gerätturnen der Metropolregion hoffen.

Beim Finale in Walldorf blieben Überraschungen nicht aus, so dass es im Abschlußbild der Tabelle einige unerwartete Veränderungen gab. Topfavorit TV Mauer setzte sich auch im Endkampf durch und gewann die Gerätewertungen beim Sprung und am Stufenbarren. Das Turnen auf dem Schwebebalken gewann der stark verbesserte TV Mannheim-Neckarau und am Boden holte die TSG Seckenheim die volle Punktzahl. Neben den beiden Spitzenmannschaften konnte sich auch der TV Mannheim-Waldhof von der Konkurrenz absetzen. Die übrigen Mannschaften turnten auf etwa gleichem, hohem Niveau, was auch für die TSG Ketsch und den TV Bammental gilt, die beide das Finale knapp verpassten. Am 21. Juli 20013 werden nun der TV Mauer und die TSG Seckenheim zur Aufstiegsrelegation nach Wiesental fahren.

Am gleichen Tag ermittelten acht Mannschaften ihren Meister der Gaupflichtliga in Leimen. Hierbei setzte sich die SG Nußloch knapp gegen den TSV Pfaffengrund und die SG Walldorf durch. Der talentierte Nachwuchs zumindest  der sechs bestplatzierten Teams turnte einen sehr guten Pflichtvierkampf und konnte die zahlreichen Zuschauer überzeugen. In Walldorf nahmen der Gauvorsitzende von Heidelberg Thomas Müller und der Ressortleiter Wettkampfsport vom Turngau Mannheim Thomas Heinzerling die Siegerehrung vor. Wettkampfleiter Werner Kupferschmitt (Bammental) dankte den ausrichtenden Vereinen SG Walldorf und KuSG Leimen, den Kampfrichter(innen) und der Geschäftsführerin des Turngaus Heidelberg Gertrud Zeitler (Leimen) für die Gestaltung der Plaketten und Urkunden.


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2014 - Gerätturnen/GerätTurnCamp

96 Turner und Turnerinnen – Neuer Teilnehmerrekord beim 3. GerätTurnCamp in Heidelberg

Wer rastet der rostet – das galt in den letzten Tagen nicht für 96 Turner und Turnerinnen aus ganz Baden. Vom Bodensee bis Mannheim reisten die Jungs und Mädels am 27.12. nach Kirchheim, einige Teilnehmer kamen sogar aus Hessen, Schwaben und der Pfalz.

Während im Turnzentrum und der angrenzenden Sporthalle zwei Trainingseinheiten täglich absolviert wurden, übernachteten alle Teilnehmer und die 13 Trainer in der Geschwister-Scholl-Schule, klassisch wie bei Turnfesten mit Luftmatratze und Schlafsack in Klassenzimmern. Verpflegt wurden die jungen Sportler und Sportlerinnen ebenfalls in der Geschwister-Scholl-Schule.  Frisch zubereitete Mahlzeiten mit ausreichend Obst lieferten Energie für das tägliche Training.

Die Trainingseinheiten bestanden aus einem Erwärmungsprogramm, Dehnübungen, Grundlagentraining und dem Üben der verschiedenen Elemente an den Geräten. Daneben blieb viel Zeit für die Jungs und Mädels sich an neue Elemente zu wagen. Das Turnzentrum mit seiner Schnitzelgrube, der Trampolinbahn und dem Großtrampolin und der Air Track Bahn in der Sporthalle bot dafür optimale Bedingungen angstfrei das zu versuchen, was in den Heimatvereinen manchmal nicht so leicht möglich ist. Natürlich durfte auch Frühsport in Form von Joggingeinheiten und Stretching sowie Krafttraining nicht fehlen. Wenn auch nach den ersten Trainingseinheiten durch das ungewohnt viele Training bei einigen Muskelkater spürbar wurde, der Begeisterung tat dies keinen Abbruch.

Neben den Trainingseinheiten wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. So gab es Schlittschuhlaufen oder ein Schwimmbadbesuch zur Auswahl, eine TurnCampRallye mit lustigen Spielen versprach ebenso viel Spaß wie ein Workshopabend oder ein Chill-Out oder Power-Abend. Die große Abschlussdisko bei der sich die Kids zu neuen Hits und altbekannten Schlagern wie Cowboy und Indianer so richtig auspowern konnten durfte natürlich nicht fehlen.

Erstmals konnte durch die Kooperation mit den Rollstuhlbasketballern ein Workshop Rollstuhlbasketball angeboten werden, der bei allen Teilnehmern für große Begeisterung sorgte. Marco Hopp, Juniorennationaltrainer und Trainer der Bundesligamannschaft der SG Kirchheim die Jugendlichen im Umgang mit Rollstuhl und Ball an. Beim gemeinsamen Abschlussspiel der Juniorennationalspieler der SG Kirchheim und der Workshopteilnehmer standen das Zusammenspiel im Team und der Spaß an erster Stelle.

Zum Abschluss durften alle im letzten Training den Eltern zeigen, was sie in den letzten Tagen trainiert und gelernt hatten. Dabei ging so mancher erstaunte Blick besorgter aber auch stolzer Eltern in Richtung ihrer Sprößlinge, wenn diese etwas neu Gelerntes präsentierten.

   

 


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2014 - Jugend

Gaueinzelmeisterschaften der Turnerinnen  in Mauer auf hohem Niveau

Zu den diesjährigen Gaueinzelmeisterschaften sind 60 Turnerinnen in Mauer an die Geräte gegangen. Besonders am Nachmittag, als die Pflicht-Kür-Turnerinnen ihren Wettkampf bestritten, konnten sich die Zuschauer an Topleistungen erfreuen.

Zum Vierkampf der höchsten Leistungsklasse waren leider nur drei Turnerinnen der KuSG Leimen angetreten, obwohl durchaus Mädchen der unteren Leistungsklassen von ihrem Niveau und von ihren Einsätzen in den Ligawettkämpfen auch in dieser Klasse gut aufgehoben gewesen wären. So wurde dieser wertvollste Wettkampf für die KuSG Leimen ein letzter ernsthafter Test vor ihrem Start beim Deutschlandpokal am kommenden Wochenende. Sarah Goßmann siegte am Ende vor Linda Süsser und Katrin Hug.

Die hochwertigsten Übungen gab es in der Leistungsklasse KM III zu sehen, wo sich elf Turnerinnen um den Titel stritten. Mit über zwei Punkten Vorsprung wurde Juliane Kohl vom gastgebenden TV Mauer neue Gaumeisterin vor ihrer Vereinskameradin Jana Zuber und Alisa Weinkötz von der SG Nußloch. Juliane sicherte sich auch die Gerätewertungen an allen vier Geräten und zeigte dort die schwierigsten und am besten vorgetragenen Übungen. Leider wagten sich auch in dieser Wettkampfklasse nur Turnerinnen des TV Mauer, der SG Nußloch und der KuSG Leimen an die Geräte. Insgesamt untermauerten sie die Führungsstellung, die der Turngau Heidelberg derzeit in Baden einnimmt.

Jeweils fünfzehn Turnerinnen aus sechs Gauvereinen traten zu den Vierkämpfen der Gauligaebene und der Gauklassenebene an. In der erschwerten KM IV  belegten gleich fünf Turnerinnen des TV Mauer die ersten Plätze. Mit 48,55 Punkten holte sich Katja Grill dank eines starken Sprungs den Titel knapp vor Katherina Ziegler, die die beste Stufenbarrenübung zeigte. Auf dem Schwebebalken siegte Katja Grill erneut vor Katherina Ziegler. Die beste Bodenübung turnte Sarah Jung (SG Nußloch), die sich einen Spitzenplatz im Gesamtergebnis auf dem Schwebebalken verdarb. Insgesamt zeigten die Turnerinnen ihre besten Leistungen am Stufenbarren und am Boden oder gefielen mit hochwertigen Sprüngen über den Tisch.

Etwas erleichtert waren die Bedingungen im Vierkampf der Jüngsten. Auch hier belegte der TV Mauer die ersten drei Plätze. Annabelle Becker und Gianna Butzinger überzeugten mit starken Leistungen an allen vier Geräten. Die Tageshöchstnote in dieser Wettkampfklasse sicherte sich Ronja Albrecht (TV Mauer) mit einem perfekten Tischsprung.

Bereits am Vormittag ermittelten die Schülerinnen im Pflichtvierkampf ihre Gausiegerinnen.

Hier war die Gaujugendleitung, die die Wettkämpfe souverän über die Bühne brachte, von der geringen Teilnehmerzahl sehr enttäuscht, weil nur fünfzehn Mädchen aus nur fünf Gauvereinen den Kampf um die Punkte aufnahmen. Bei den Älteren ging der Titel an Chiara Schollmeyer aus Nußloch vor Janine Neuhäuser aus Leimen. Bei den Jüngeren gewann Ronja Bodenseh aus Leimen vor ihrer Vereinskameradin Bianca Ortmaier.

Vor der Siegerehrung dankte Gaujugendfachwart Jannek Lange der großen Helferschar des TV Mauer für ihren örtlichen Einsatz

Auszug aus der Siegerliste:

Gerätevierkampf      Turnerinnen KM II

  1. Sarah Goßmann (KuSG Leimen)                  48,70 P.
  2. Linda Süsser (KuSG Leimen)                       46,25 P.
  3. Katrin Hug (KuSG Leimen)                         46,20 P.

Gerätevierkampf      Turnerinnnen KM III

  1. Juliane Kohl (TV Mauer)                              52,20 P.
  2. Jana Zuber (TV Mauer)                                 49,05 P.
  3. Alisa Weinkötz (SG Nußloch)                      48,45 P.

Gerätevierkampf      Turnerinnen KM IVa

  1. Katja Grill (TV Mauer)                                 48,55 P.
  2. Katherina Ziegler (TV Mauer)                      48,20 P.
  3. Carlotta Lautsch (TV Mauer)                                    47,10 P.

Gerätevierkampf      Turnerinnen KM IVb

  1. Annabelle Becker (TV Mauer)                      47,35 P.
  2. Gianna Butzinger (TV Mauer)                      47,00 P.
  3. Anna-Freda Weinhold (TV Mauer)              45,15 P.

Pflichtvierkampf      Schülerinnnen A

  1. Chiara Schollmeyer (SG Nußloch)                53,90 P.
  2. Janine Neuhäuser (KuSG Leimen)                52,45 P.
  3. Larissa Junkert (KuSG Leimen)                    52,40 P.

Pflichtvierkampf      Schülerinnen B

  1. Ronja Bodenseh (KuSG Leimen)                 50,60 P.
  2. Bianca Ortmaier (KuSG Leimen)                 48,15 P.
  3. Jule Heisner (TV Eberbach)                          47,35 P.          

 


Werden Gaukinderturnfeste demnächst zu Auslaufmodellen ?

Diese Frage muß allmählich alle Vereine in stadtnahen Turngauen, aber auch die betroffenen Kinder und Eltern in den Turnvereinen beschäftigen. Wenn die Teilnehmerzahlen weiter zurückgehen, werden sich keine Vereine mehr finden, die das Risiko eingehen, solche Veranstaltungen noch auszurichten. Zum diesjährigen Gaukindertreffen in Dossenheim fanden sich nur knapp 200 Kinder aus zwölf Vereinen des Turngaus Heidelberg ein. Vor vielen Jahren kamen im Turngau zwischen 1600 und 1800 Kinder zu diesem Event. Glücklicherweise bot die ausrichtende TSG Dossenheim noch mannigfaltige Mitmachangebote, besonders für Kleinkinder und Eltern-Kind-Gruppen aus der Gemeinde an, so dass neben den genannten Wettkämpfer(innen) auch noch andere das Turnfestgelände bevölkerten. Kinderturnfeste sind das klassische Bewegungsangebot für Turnvereinskinder, die nicht im Wettkampfsport aktiv sind, sich aber trotzdem mit anderen messen wollen.

Für den Teilnehmerrückgang gibt es wohl mehrere Gründe: Zunächst fehlen den Kindern selbst die (erste) Übernachtungsmöglichkeit außer Haus und das Abendprogramm mit Disco usw., die alle zwei Jahre mehrere Tausend zu den Landeskinderturnfesten locken. Desweiteren sind oft die Übungsleiter(innen) in den Vereinen nicht mehr zu motivieren, ihren Sonntag „zu opfern“ und ähnlich ist auch die Einstellung bei vielen Eltern.

Gerade der vielseitige Wahlwettkampf und die Gruppenwettbewerbe stellen große Anforderungen personeller und materieller Art an die ausrichtenden Vereine. Bedingungen, die in diesem Jahre von der TSG Dossenheim hervorragend bewältigt wurden.

Nach der Begrüßung durch Gaujugendleiter Christian Buchholz (Wieblingen) sprachen die stellvertretende Bürgermeisterin Julia Philippi Grußworte für die Gemeinde Dossenheim und Vertreter der Sparkasse Heidelberg übereichten an die Gaujugendleitung einen Scheck als Unterstützung für die gute Jugendarbeit des Turngaus.

Bei den nun folgenden Wahlwettkämpfen fiel auf, dass die Zusammenstellung der zu wählenden Disziplinen des Vierkampfes großen Einfluß auf die Platzierungen hatte.  Wer Minitramp wählte, kam deutlich besser weg als jene, die sich eine Schwimmdisziplin ausgesucht hatten. Die Lösung der Überraschungsaufgabe, bereitete keine Schwierigkeiten. Am stärksten besetzt war die jüngste Jahrgangsklasse der Mädchen, wogegen die Jungens sich bescheiden zurückhielten. Nachdem sich etwa vierzig Kinder noch an den Grundschulwettkampf als Test gewagt hatten, begannen in der Schauenburghalle die turnerischen und musischen Disziplinen des Schülergruppenwettstreits. Die sehr guten Vorführungen von sechs Gruppen der TSG Dossenheim, sowie jeweils einer Gruppe des TV St.Ilgen und des TV Mauer entschädigten die vielen Zuschauer für ihr Ausharren. Geschickt wurden durch die Gaujugendleitung die Siegerehrungen der Wettkämpfe in das Showprogramm eingestreut.                                                                             

Auszug aus der Siegerliste:

Wahlvierkampf – Schüler B: 

  1. Vanja Bespalov (TSG Ziegelhausen)            27,00 P.
  2. Yannick Nagel (TSV Wieblingen)                26,,40 P.
  3. Benjamin Moser (TSV Handschuhsheim)     26,10 P.

Wahlvierkampf – Schüler C:

  1. Kilian Köble (TSV Handschuhsheim)          21,75 P.
  2. Paul Hotz (TSV Wieblingen)                        20,60 P.
  3. Nick Nestler (TSV Handschuhsheim)           20,45 P. 

Wahlvierkampf – Schülerinnen A:

  1. Mira Führer (TV Neckargemünd)                 31,30 P.
  2. Lotta Ulrich (TV Neckargemünd)                31,20 P.
  3. Marijanna Rajavic (TB Rohrbach)                31,20 P.
  4. Fiona Hoffmann (TSG Ziegelhausen)           31,10 P.

Wahlvierkampf – Schülerinnen B:

  1. Paula Bambey (TV Neckargemünd)             28,05 P.
  2. Maya Kreutzer (TB Rohrbach)                     27,90 P.
  3. Pauline Dörsam (TSG Ziegelhausen)            27,80 P.

Wahlvierkampf – Schülerinnen C:

  1. Amelie Walk (TSV Handschuhsheim)          24,00 P.
  2. Lucy Solf (TB Rohrbach)                             23,90 P.
  3. Leni Hoffmann (TV Bammmental)              22,80 P.

Gruppenwettbewerbe:

Gemischte Gruppen:

  1. TSG Dossenheim                   15,25 P.

Mädchengruppen A:

  1. TSG Dossenheim 1                26,20 P.
  2. TSG Dossenheim 2                26,20 P.
  3. TV St.Ilgen                            21,50 P.
  4. TV Mauer                              20,40 P.

Mädchengruppen B:

  1. TSG Dossenheim 1                22,25 P.
  2. TSG Dossenheim 2                22,20 P.
  3. TSG Dossenheim 3                17,15 P.

 

 


TV Mauer ist Landessieger bei den Turnerinnen - FC Hettingen erfolgreichster Verein im männlichen Bereich

Bei den badischen Landesbestenkämpfen im Gerätturnen in Wieblingen war die Region sehr gut vertreten. Mannschaften aus den Turngauen Heidelberg, Mannheim, Main-Neckar und Sinsheim-Elsenz gingen an die Geräte. Einen großen Erfolg feierte dabei die Turnerinnenriege des TV Mauer, die sich punktgleich mit  der Spitzenmannschaft des Stadt TV Singen den Landestitel holte. Mit jeweils 208,60 Punkten distanzierten diese beiden Teams die Konkurrenz deutlich und sollten auch beim baden-württembergischen Finale im Herbst ein gewichtiges Wörtchen mitreden können. Die Mannschaft aus Mauer mußte zwar drei Gerätewertungen an die Südbadenerinnen abgeben, konnte aber das Tischspringen mit über vier Punkten Vorsprung gewinnen, so daß es am Ende auf Platz eins reichte. Neben dem Sprung zeigten die Damen aus Mauer auch am Boden überzeugende Übungen. Mit 71,05 Punkten sicherte sich Juliana Kohl aus Mauer den Einzelsieg vor Halina Brutsche und Florine Ziller beide aus Singen.

Im Vierkampf der Jugendklasse A mußten sich die Mädels der KuSG Leimen mit dem Bronzeplatz begnügen. Auch hier waren die drei bestplatzierten Mannschaften ihrer Konkurrenz deutlich überlegen. Landessieger wurde der SV Istein mit zwei Punkten vor dem TV Baden-Oos. Mit nur 45/100-Punkten weniger belegte die KuSG Leimen Rang drei. Bei den Gerätewertungen konnten sich die Leimenerinnen auf dem Schwebebalken durchsetzen und am Stufenbarren gut mithalten. In der Jugendklasse B war keine Mannschaft aus dem Turngau Heidelberg am Start. Den Titel holte sich hier die TuS Hügelsheim vor dem StTV Singen. Stärkste Mannschaft aus der Region war die TSG Seckenheim, die mit 181,05 Punkten auf Rang vier kam.

In den Sechskämpfen der Turner war der Turngau Heidelberg leider nicht vertreten, weil man als Qualifikant den Meldetermin verpaßt hatte. Besonders lobenswert zu erwähnen ist der FC Hettingen aus dem Main-Neckar-Turngau, der als einziger Verein in allen drei Wettkampfklassen eine Mannschaft stellte und dabei auch noch einmal Meister und zweimal Vizemeister wurde. Wie bei den Turnerinnen war auch bei den Turnern die offene Klasse am besten besetzt. Der FC Hettingen holte sich den Sieg mit 292,95 Punkten vor dem TV Baden-Oos und dem TV Waibstadt, der sich auf einen guten dritten Rang turnte. Die für den Sieg entscheidenden Punkte gewann Hettingen am Pauschenpferd, an den Ringen und am Reck. Mit Marco Michel (98,90 P.) und Tobias Schmelcher (98,55 P.) stellte Hettingen auch die stärksten Einzelturner. In der Jugendklasse A mußte Hettingen den Sieg dem TV Bühl überlassen, der diesen Wettkampf mit elf Punkten Vorsprung klar gewann. Landessieger in der Jugendklasse B, in der das Leistungsgefälle besonders gravierend war, wurde der TSV Grötzingen mit acht Punkten vor dem FC Hettingen und weiteren neun Punkten vor dem TV Bühl.

Auszug aus der Siegerliste

Gerätevierkampf – Turnerinnen: 1.TV Mauer 208,60 Pkt., 1.StTV Singen 208,60 Pkt., 3.TV Brötzingen 196,65 Pkt.

Gerätevierkampf – Jugendturnerinnen A: 1. SV Istein 195,45 Pkt., 2.TV Baden-Oos 193,40 Pkt., 3.KuSG Leimen 192,95 Pkt.

Gerätevierkampf – Jugendturnerinnen B: 1.TuS Hügelsheim 189,45 Pkt., 2.StTV Singen 185,50 Pkt., 3.TV Überlingen 182,60 Pkt.

Gerätesechskampf – Turner: 1.FC Hettingen 292,95 Pkt., 2.TV Baden-Oos 286,00 Pkt., 3.TV Waibstadt 280,60 Pkt.

Gerätesechskampf - Jugendturner A: 1.TV Bühl 296,00 Pkt., 2.FC Hettingen 284,30 Pkt., 3.TV Bretten 281,45 Pkt.

Gerätesechskampf – Jugendturner B: 1.TSV Grötzingen 291,85 Pkt., 2.FC Hettingen 283,50 Pkt., 3.TV Bühl 274,80 Pkt.


TV Mauer und SG Kirchheim holten die meisten Siege bei Gaubestenkämpfen

Neuer Teilnehmerrekord bei Titelkämpfen in Wiebllingen

Bei den diesjährigen Mannschaftsbestenkämpfen im Pflichtturnen verzeichnete der Turngau Heidelberg mit 97 Mannschaften einen neuen Teilnehmerrekord. Entsprechend lebhaft ging es besonders bei den jüngeren Jahrgängen in der Großsporthalle Heidelberg-West auf der Turnfläche zu und auch auf den Tribünen drängten sich Eltern, Freunde  und Verwandte, um die Leistungen des Turnnachwuchses zu begutachten. Erwartungsgemäß hatte das weibliche Geschlecht deutlich die Oberhand. 23 Mannschaften gingen auf der schwierigen Bezirksebene an die Geräte und 61 Mannschaften traten zum Gerätevierkampf der Gauebene an. Während die Turnerinnen wenigstens aus elf Gauvereinen kamen, waren bei den Turnern nur sechs Vereine am Start, wobei die SG Kirchheim die  Konkurrenz klar hinter sich ließ. In den anspruchsvollen Sechskämpfen der Bezirksebene stellten die Kirchheimer Turner fünfmal die Sieger und qualifizierten sich in allen Altersklasse für die Nordbadischen in Mannheim. In der Jugendklasse C haben sich auch noch die Jungen des TB Rohrbach qualifiziert, wogegen in der offenen Klasse keine Mannschaft am Start war. In den Vierkämpfen der Gauklasse gingen die Titel an den TV Eberbach, den TB Rohrbach und den Heidelberger TV in den drei Altersklassen.

Ungleich schwieriger war es bei den Turnerinnen auf Bezirksebene in den Kämpfen um die Plätze eins und zwei, die für die Qualifikation notwendig waren. Wie befürchtet wagten sich auf Bezirksebene nur erfahrene Ligamannschaften an die Geräte. In der offenen Klasse der Turnerinnen siegte der TV Mauer erwartungsgemäß deutlich. Den Kampf um den wichtigen zweiten Rang entschied der TV Bammental vor dem TV Eberbach für sich. Im Vierkampf der A-Jugend setzte sich die KuSG Leimen vor dem TV Mauer durch und bei der B-Jugend behauptete sich der TV Mauer vor dem TSV Wieblingen und dem TV Horrenberg-Balzfeld.

Einen weiteren Sieg landete der TV Mauer im der Jugendklasse C vor der SG Nußloch und dem TSV Pfaffengrund. Schließlich setzte sich bei den Jugendturnerinnen D die SG Nußloch vor dem TV Eberbach durch. Beweis einer guten Nachwuchsarbeit war, daß in den jüngsten Wettkampfklassen sogar auf Bezirksebene 15 Mannschaften an die Geräte gingen. In den erleichterten Vierkämpfen der Gauklasse waren alle Wettkämpfe gut besetzt, gerade bei den Jüngsten, die ihren ersten großen Wettkampf turnten, war die Aufregung sehr groß und manchmal mußten die Trainerinnen mit Zuruf eingreifen, weil die Kleinsten ihren Übungsablauf schlichtweg vergessen hatten. Die Sieger der Gauklasse kamen vom TSV Wieblingen, vom TV Eberbach, von der KuSG Leimen, vom TV Mauer und von der SG Nußloch. Die zehn Turnerinnenmannschaften, die den Turngau bei den Nordbadischen am

6. April 2014 in Mannheim vertreten werden, fahren mit guten Chancen dort hin.

Auszug aus der Siegerliste:

Bezirksebene:

Gerätevierkampf Turnerinnen: 

1.TV Mauer                                        204,40 Pkt.

2.TV Bammental                                 177,50 Pkt.

3.TV Eberbach                                   174,50 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen A:

1.KuSG Leimen                                  195,15 Pkt.

2.TV Mauer                                        192,45 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen B:

1.TV Mauer                                        176,75 Pkt.

2.TSV Wieblingen                               169,60 Pkt.

3.TV Horrenberg-Balzfeld                   153,65 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen C:

1.TV Mauer                                        166,65 Pkt.

2.SG Nußloch                                     166,40 Pkt.

3.TSV Pfaffengrund                             162,75 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen D:

1.SG Nußloch                                     154,65 Pkt.

2.TV Eberbach                                   150,75 Pkt.

3.Heidelberger TV                              150,15 Pkt.

Gerätesechskampf Jugendturner A:

1.SG Kirchheim                                  258,75 Pkt.

Gerätesechskampf Jugendturner B:

1.SG Kirchheim                                  278,05 Pkt.

Gerätesechskampf Jugenndturner C:

1.SG Kirchheim                                  270,05 Pkt.

2.TB Rohrbach                                   260,75 Pkt.

Gerätesechskampf Jugendturner D:

1.SG Kirchheim                                  244,15 Pkt.

Gerätesechskampf Jugendturner E:

1.SG Kirchheim                                  238,80 Pkt.

Gauebene:

Geräteverkampf Jugendturner B:

1.TV Eberbach                                   173,00 Pkt.

2.TSG Dossenheim                             162,60 Pkt.

3.TSV Wieblingen                               162,50 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturner C:

1.TB Rohrbach                                   157,00 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturner D:

1.Heidelberger TV II                           142,30 Pkt.

2.Heidelberger TV I                            141,10 Pkt.

3.TSV Wieblingen                               132,20 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen A:

1.TSV Wieblingen                               166,30 Pkt.

2.TV Eberbach                                   162,25 Pkt.

3.SG Tairnbach                                   161,85 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen B:

1.TV Eberbach                                   165,60 Pkt.

2.KuSG Leimen                                  161,80 Pkt.

3.TSG Dossenheim                             160,50 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen C:

1.KuSG Leimen                                  155,80 Pkt.

2.SG Nußloch                                     153,00 Pkt.

3.TV Eberbach                                   149,70 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen D:

1.TV Mauer                                        144,00 Pkt.

2.TSG Dossenheim                             140,80 Pkt.

3.Heidelberger TV                              138,85 Pkt.

Gerätevierkampf Jugendturnerinnen E:

1.SG Nußloch                                     130,60 Pkt.

2.TSG Dossenheim                             123,85 Pkt.

3.TSV Wieblingen                               122,45 Pkt.

 


Ältere Bericht finden Sie im Archiv.


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2014 - Gymnastik Frauen und Männer

Achtung es gibt Änderungen bei den geplanten Fortbildungen für 2015:

- Die Fortbildung am 04.07.2015 entfällt. Siehe Termin 27.06.2015.

- Die detaillierte Ausschreibung zur Fortbildung "Kreative Körperarbeit" finden Sie hier.


Jahresabschluss 2014 - Eine Märchenstunde für alle Übungsleiterinnen und Übungsleiter

Alle Jahre wieder treffen sich die Frauen, um das Turnjahr im Turngau Heidelberg ausklingen zu lassen, dieses Jahr unter dem Motto „Tausend und eine Frau“. Die Heinzelfrauen verwandelten den Raum in der Turnhalle Bammental ruck zuck in eine gemütliche Kaffeestube. Kuchen und Plätzchen, Kaffee und Tee, Mandarinen und Nüsse, Kerzen und Tannenzweige sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Ein Lehnstuhl, hübsch ausgestattet und mit Kerzen umstellt, stand für die eingeladene Märchenerzählerin, Frau Konstanze Keller aus Bammental, bereit. Und dann war der Raum plötzlich mit freudigem Stimmengewirr erfüllt. Viele Frauen hatten sich ein Jahr lang nicht gesehen.

Annette Gärtner, unsere Gauturnrätin, begrüßte alle mit herzlichen Worten und las ein Gedicht vor, bei dem es mit netten Wortspielen drunter und drüber ging. Eine gute Vorbereitung für die nun folgende Lesestunde. Mit wunderbarer Betonung und sparsam eingesetzter Gestik las uns Frau Keller sorgsam ausgewählte Geschichten und Märchen vor. Drei Vorträge will ich hier kurz aufführen:

Bei der ersten Erzählung, „Das Geschenk der Weisen“ von O. Henry, ging es um ein Liebespaar, das sich zu Weihnachten jeweils von dem trennte, was der andere besonders liebte. Sie verkaufte ihr Haar, um ihm eine goldene Kette für seine Taschenuhr zu schenken. Er versetzte seine Taschenuhr, um ihr Haarkämme zu kaufen. Die Liebe der beiden half ihnen, ihre Enttäuschung über die misslungenen Geschenke zu überwinden.

Die Erzählung, „Zuviel Weihnachten“ von Dino Buzzatti, beschäftigte sich mit dem heutigen Weihnachtsverhalten der Menschen, das von Ochs und Esel vom Bethlehemsstall mit großem Erstaunen beobachtet wird.

Die letzte Erzählung führte uns alle in das Reich der geheimnisvollen Weihnachtszeit, wie es vor vielen, vielen Jahren noch möglich war. Gertrud Storm (1865 – 1936), erzählt von ihrer Kindheit, „Weihnachten bei Theodor Storm“. Hier war es der Vater, der für die nachhaltige Wirkung der Weihnachtsvorbereitungen und den Ablauf des Heiligen Abends sorgte.

Mit Weihnachtsliedern, von unserer Gitarrenspielerin Erika begleitet, ließen wir diesen stimmungsvollen Nachmittag ausklingen. Nächstes Jahr kommen wir wieder zusammen, bestimmt!


Fortbildung am Samstag, den 20. September 2014 in Bammental.

“Yoga-Pilates für die ältere Frau“

Die Kombination aus Yoga und Pilates ist ein perfektes Workout, das zu mehr Körperspannung und Gelassenheit führt.
Bei dieser Methode werden die Vorteile beider Techniken miteinander verbunden. Yoga stärkt den Organismus und macht gelassen, Pilates ist eine effektive Möglichkeit, den Körper in Form zu bringen. So ergänzen sich beide Formen auf harmonische Weise. Die klassischen Yogagrundstellungen sowie die Grund- und Aufbauübungen der Pilates-Methode bilden zusammen ein gelenkschonendes Training.
Die Referentin, Madeleine Dantes, versetzte die Teilnehmerinnen gleich zu Beginn in den Zustand des „In sich Hineinfühlens“. Da war nicht Power angesagt, sondern Rückenlage und Innenschau. Die Übungen zum Ankommen und Loslassen ermöglichten es jeder Frau ihren momentanen Körperzustand zu erspüren. Der Körperscan ist Entspannung und gleichzeitig Konzentration auf den Istzustand. Mit Atemübungen konnten die drei Atemräume: Bauch, Flanke und Brustkorb erspürt werden. Atmen beeinflusst den Energiefluss und der wiederum unser Wohlbefinden. Nachdem alle Körperteile erspürt wurden, ging es zum „beweglicheren“ Teil über. Vom Hals über die Finger bis zu den Zehenspitzen wurden alle Körperteile durchgearbeitet. Sensomotorisches Training gehört auch dazu. Es sollte allerdings immer am Anfang einer Trainingsstunde, wo die Konzentration am besten ist, durchgeführt werden.
Bei Pilates gelten ähnliche Grundprinzipien wie bei Yoga: Atmung, Konzentration, Bewegungsfluss. Die Zentrierung auf die Körpermitte – Powerhouse – ist ein Hauptmerkmal von Pilates. Die Übungen wurden im Stand oder auf einem Stuhl sitzend durchgeführt. Es gab Arm- und Beinbögen in vielen Varianten. Auch hier gilt, keine Hektik, sondern intensive Konzentration auf die Durchführung. Klassische Yogaübungen wie z. B. Katze, Hund, Beckenuhr, Held oder der Sonnengruß rundeten das Programm ab. Zur abschließenden Entspannung wurden verschiedene Möglichkeit angeboten: Körperscan, Progressive Muskelentspannung, Meditationsübungen, Visualisierung des Mondes, Lichtmantel.
Das Angebot war gut zusammengestellt, so dass die Teilnehmerinnen genügend Anregungen für ihre Stunden zu Hause mitnehmen konnten. So gemütlich sich die Beschreibung des Workshops anhört, die Muskeln wurden ganz schön beansprucht!
Vielen Dank der Referentin und den aktiven Teilnehmerinnen.

 


Fortbildung am 05.07.2014 in Bammental

“In Bewegung mit und ohne Gerät“

Die Referentin, Steffi Osmer, ist inzwischen ein gern gesehener Gast in Bammental. Ihre Ausschreibungen sind immer interessant und locken auch Teilnehmerinnen aus angrenzenden Turngauen an. Zu Beginn sagte Steffi: Es gibt keine neuen Übungen – also lasst sie uns neu verpacken. Folgende Themen brachten die Teilnehmerinnen in Schwung:
Bauch-, Beine-, Pogymnastik mit der 1-Liter Wasserflasche.
Dieser erste Programmpunkt war schweißtreibend. Durch die abwechslungsreiche Übungsfolge vergisst Frau fast, dass wirklich 1000 Gramm pro Hand im Spiel sind. Die Flaschen werden aber nicht nur für die Kräftigung benutzt. Sie können für Balance- oder Druckübungen eingesetzt werden. Auch als Faszienrolle lassen sie sich zweckentfremden. Keine Sorge, die Flaschen sind stabil und platzen nicht.
¾-Dance: Fatburner der anderen Art
Dance im 3/4-Takt bestimmt nicht nur den Rhythmus, sondern prägt auch den Bewegungsausdruck. Die Musik motiviert zu weichen, fließenden Bewegungen. Im Vordergrund stand in dieser Stunde das Herz-Kreislauftraining im Fettverbrennungsbereich. Gleichzeitig ermöglichte die „3/4-Takt New Age Musik“ absolute Entspannung.
Ball Workout
Es ist immer wieder erstaunlich, wie vielseitig der Pezziball ist. Den Ball in allen „Lebenslagen“ einzusetzen macht einfach Spaß. Gleichzeitig fördert er Kräftigung, Balance, Mobilisation, Rhythmusgefühl … Obwohl schon ziemlich ausgepowert, konnten wir uns dem Charme dieses großen „Handgerätes“ nicht entziehen.
Soulflow - Entspannung und Ausklang.
Fließende Bewegungen, die aus Yoga, Qigong und Meridian Stretch kommen, haben zum Abschluss zu einem echten Glücksgefühl verholfen: Sambaschritte, Wolkenschieben, den Regenbogen über dem Kopf bewegen oder wie ein Adler zu fliegen, um nur einige Übungen zu nennen. Eine Fantasiereise rundete den abwechslungsreichen Tag ab. Ein Abschlussgespräch rundete den intensiven Workshop ab. Alle waren zufrieden und konnten mit vielen Anregungen nach Hause gehen.
Vielen Dank liebe Steffi und auch den aktiven Teilnehmerinnen ein herzliches Dankeschön. Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr wieder.

 


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2014 - Turn-Talent-Cup

Turn-Talent-Cup 2014

Ausschreibung

Übungen

Meldungen

Online-Meldung

 


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2014 - OL Termine 2014

26. Januar 2014 - Trainings-OL im Waldpark in Mannheim.

27. September 2014 - 3. Fun-OL im Maislabyrinth in Ladenburg

18. Oktober 2014 - 2. OL der TSG Wiesloch in Wiesloch

Und hier finden Sie die Gesamtübersicht für 2014 als PDF und Excel


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2014 - Kunstturnen weiblich

Meistertitel für TV Mauer und KTG Heidelberg

Zum Abschluss der Turnerinnen-Badenliga traten die Teams der Verbands- und Landesliga im gemeinsamen Rückrunden-Wettkampf nochmals gegeneinander an. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Die beiden Spitzenreiter aus Mauer und Heidelberg wurden dabei ihren Favoritenrollen gerecht und sicherten sich jeweils den ersten Platz und damit den direkten Aufstieg in die höhere Liga.

Die Verbandsliga-Mannschaften fuhren dazu nach Muggensturm, was für den TV Mauer mit der Höhle des Löwen gleichzusetzen war. Die hitzige Begegnung mit dem TV Muggensturm in der Vorrunde war noch in guter Erinnerung und entsprechend nervös verlief das Einturnen. Beiden Vereinen war klar, dass es auf jeden Zehntelpunkt ankommen würde. Im Wettkampf mussten die Damen aus Mauer ihre ganze Erfahrung ausspielen, denn die Abfolge verlangte, dass das Team an allen Geräten vorzulegen hatte. Mit guten Sprungleistungen stieg der TV Mauer ein und konnte nach gewonnenen Barren- und Balkenwertungen einen Vorsprung von zwei Punkten herausturnen. Am Boden bot Muggensturm zwar ordentlich Paroli, konnte Mauer aber nicht mehr einholen. 

Im Tagesresultat kam der TV Mauer auf 129,55 Punkte vor Muggensturm (127,9), Baden-Oos (125,5) und Güttingen (123,35). Die Einzelwertung gewann Lisa Krieger (Baden-Oos) mit 44,95 Zählern vor Kira Stier (Mauer), die sich 44,4 Punkte erturnte.

Für die verlustpunktfreie Mannschaft vom TV Mauer bedeutet das Gesamtergebnis den Aufstieg in die Oberliga, während mit Muggensturm und Güttingen nun starke Mannschaften in die Relegation gehen. Daran zu knabbern haben werden der Heidelberger TV und der TV Neckarau, die ihren  Oberliga-Platz sicherlich nicht kampflos räumen werden.

In Heidelberg-Kirchheim trafen die Vereine der Landesliga aufeinander. Die führende KTG Heidelberg ließ sich von den Gegnern in der Rückrunde nicht mehr beeindrucken und spulte ihr Programm gekonnt ab. Allein am Stufenbarren turnten die Mädchen der Konkurrenz ganze drei Punkte davon. Den Tagessieg besiegelte die KTG abschließend mit schön ausgeführten Bodenübungen und brachte es insgesamt auf 128,85 Punkte. Eifrigste Punktesammlerinnen an diesem Tag waren Victoria Enns und Sara-Lina Heemann (beide KTG). Im Mannschaftsergebnis kam die SG Walldorf (124,3) auf Rang 2 vor dem TV Überlingen (119,2).

Die KTG bestätigte mit Platz 1 die Erwartungen nach der Hinrunde und wird im nächsten Jahr in der Verbandsliga an den Start gehen. Durch Relegation würden die Aufstiegsaspiranten aus Walldorf und Istein diesem Weg gerne folgen. Dazu ist es jedoch erforderlich, dass sie die Mannschaften aus Bodersweier und Schiltach bezwingen. Ob das gelingt, wird sich bereits am kommenden Wochenende entscheiden.


TG Mannheim hatte die Nase vorne

Vizetitel für die SG Nußloch

Zur Oberliga-Rückrunde gaben sich die Turnerinnen in Heidelberg-Kirchheim ein Stelldichein, um beim finalen Aufeinandertreffen ihren Meister zu küren. Die Tabellenführerinnen der SG Nußloch nahmen es dabei mit den jungen Kaderathletinnen der Turnzentren Mannheim, Karlsruhe und Breisgau sowie gestandenen Damen-Mannschaften aus Heidelberg, Epfenbach und Neckarau auf.

Gleich zu Beginn überzeugte Nußloch mit guten Tsukahara-Sprüngen und konnte die Gerätewertung eindeutig für sich entscheiden. Am Stufenbarren und Schwebebalken trumpften dann die Mannheimerinnen mit sauberer Felgentechnik und sicheren Übungen auf. Dabei machten sie nicht nur ordentlich Boden gut, sondern holten sich die letztendlich entscheidenden Pluspunkte. Wie schon zuletzt in der Vorrunde wusste die TG Karlsruhe-Söllingen auch an diesem Tag mit soliden Leistungen zu gefallen und schob sich beim Bodenturnen noch ganz nah an die Spitze heran. Am Ende behauptete sich Mannheim (130,65) hauchdünn vor Karlsruhe (130,60), während Nußloch auf 126,35 Punkte kam und Breisgau (124) auf Distanz hielt. Es folgten die Teams vom TV Epfenbach, Heidelberger TV und TV Neckarau.

In der Abschlusstabelle sicherte sich Mannheim damit den Meistertitel vor den Nußlocherinnen, die stolz den Vizeplatz vor Breisgau belegten. Im Gerangel um die Mittelfeldplätze machten Karlsruhe und Epfenbach das Rennen, während Heidelberg verletzungsgeschwächt das Nachsehen hatte und sich Ende März in die Relegation begeben muss.

Die Einzelwertung im Rückrunden-Wettkampf gewann Isabelle Stingl (Karlsruhe) vor Sandra Hald (Nußloch) und den Mannheimerinnen Muriel Klumpp und Zoé Meißner.

Am kommenden Wochenende geht es nun auch in der Verbands- und Landesliga um die begehrten Ligatitel. Während der TV Mauer mit dem Aufstieg in die Oberliga liebäugelt, ist für die KTG Heidelberg die Verbandsliga in greifbare Nähe gerückt.


SG Nußloch, TV Mauer und KTG Heidelberg führen 

Zum Abschluss der Vorrunde bestätigten die Turnerinnen-Mannschaften der Metropolregion Rhein-Neckar erneut ihren Führungsanspruch. In Ober-, Verbands- und Landesliga wussten die Teams aus Nußloch, Mauer und Heidelberg zu gefallen und setzen sich in ihren jeweiligen Begegnungen durch.

Vom Verletzungspech geplagt gingen die SG Nußloch und der HTV gegen Epfenbach und Seckenheim an den Start. Und gleich am ersten Gerät gab es für Nußloch einen weiteren Rückschlag zu verkraften. Clara Tix verletzte sich bei ihrer 1 ½-fachen Schraube, so dass sie den Wettkampf nicht weiter bestreiten konnte. An den folgenden Geräten drehten die verbleibenden drei Damen aber dennoch auf, erlaubten sich keine Schnitzer und erturnten den Tagessieg. Auf die Leistungsträgerinnen Sandra Hald und Paula Gieser war Verlass. Viel spannender verlief die Begegnung zwischen dem HTV und Epfenbach um Platz 2. Die Heidelbergerinnen schafften es zwar die Barrenwertung für sich zu entscheiden, mussten Epfenbach aber an den anderen Geräten den Vortritt lassen. Am Ende siegte SG Nußloch (130,65) deutlich vor TV Epfenbach (119,25) und HTV (118,05). Seckenheim kam auf nur 115 Punkte.

Eine echte Überraschung brachte die zweite Oberliga-Begegnung vom Wochenende. Das Aufeinandertreffen der Turnzentren Mannheim, Karlsruhe und Breisgau wurde zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die jungen Mannheimerinnen je zwei Gerätewertungen an die Gegner abgeben mussten und am Ende knapp unterlagen. Das Tagesresultat sicherte sich TG Breisgau (134,05) vor TG Karlsruhe-Söllingen (133,80) und TG Mannheim (133,30). Das Gerangel der Turnzentren katapultierte Nußloch vorerst an die Tabellenspitze der Oberliga, wobei die jungen Verfolgerinnen aus Mannheim und dem Breisgau das in der Rückrunde sicherlich nicht auf sich sitzen lassen werden.

In der Verbandsliga lieferte der TV Mauer einen überzeugenden Auftritt zum Vorrundenabschluss in eigner Halle ab. Die Gäste aus Baden-Oos und Bodersweier, die sich im Mittelfeld der Liga angesiedelt  haben, turnten angriffslustig auf. Die Damen aus Mauer setzten im Wettkampf dennoch die Akzente mit schwierigem Programm, künstlerisch ausgearbeiteten Übungen und sicherer Ausführung. Am Ende standen für Mauer 132,7 Punkte zu Buche. Es folgten Baden-Oos (126,25) und Bodersweier (123,75). In der Einzelwertung überragte Kira Stier (TV Mauer) erneut mit 46,1 Zählern das Teilnehmerfeld. Nach erfolgreicher Vorrunde führt der TV Mauer mit weißer Weste die Verbandsliga-Tabelle an und liebäugelt nun mit dem direkten Aufstieg in die Oberliga.

Der Aufstieg dürfte auch für die KTG Heidelberg und SG Walldorf bereits ein Thema sein. Beide Mannschaften ließen in ihren letzten Vorrundenwettkämpfen der Landesliga nichts mehr anbrennen und brachten nahezu alle Gerätepunkte nach Hause. Mit Tabellenplatz 1 kann die KTG-Riege der Rückrunde relativ entspannt entgegen sehen.

Die Entscheidungen dazu stehen im März auf dem Plan, so dass den Vereinen noch etwas Zeit über Karneval bleibt an den Übungen zu feilen und einzelne Turnerinnen aus den Verletzungspausen  zurückzuholen.


Deutlicher Sieg für die KTG-Riege

Klare Verhältnisse herrschten in der zweiten Vorrunden-Begegnung der Turnerinnen-Landesliga. Die junge Mannschaft der KTG Heidelberg  überzeugte am Schwebebalken und Boden mit hochwertigen und sauberen Kürübungen. Am Ende standen für die Heidelbergerinnen insgesamt 129,15 Punkte zu Buche, an die die gegnerischen Teams aus Walldorf (122,20) und Istein (121,30) nicht heranreichten. Auffälligste Athletin war Victoria Enns von der KTG, die mit gebücktem Tsukahara-Sprung und Kammriesenfelge am Stufenbarren aufwarten konnte. Obwohl noch nicht alles nach Maß lief, sicherte sie sich mit 44,30 Punkten das beste Einzelergebnis  vor Paloma Krämer (Walldorf) und Sara-Lina Heemann (KTG). Bereits am kommenden Wochenende wollen die jungen KTG-Mädchen die Vorrunde in der Landesliga nun final für sich entscheiden.

Auch in der Verbands- und Oberliga stehen die abschließenden Vorrunden-Wettkämpfe an. Dabei empfängt der TV Mauer ambitionierte mittelbadische Mannschaften und will sich gerne in eigener Halle behaupten. In der Oberliga darf man gespannt sein auf die direkte Begegnung der Turnzentren Mannheim und Breisgau, wobei die TG Mannheim derzeit noch ungeschlagen die besseren Karten in der Hand hat. Nicht weniger spannend dürfte das nächste Lokalderby in Epfenbach werden. Während für die SG Nußloch eigentlich nichts mehr anbrennen sollte, werden der HTV und der TV Epfenbach als unmittelbare Tabellennachbarn sich sicherlich nichts zu schenken haben.


SG Nußloch und HTV zeigten Flagge

Glänzend gelöst haben die Turnerinnen aus Nußloch und Heidelberg ihre zweite Herausforderung in der Oberliga. Beide Teams konnten mit geschlossenen Mannschaftsleistungen aufwarten und die Turnzentren Breisgau und Karlsruhe in die Schranken verweisen. Obwohl die TG KA-Söllingen der Konkurrenz am Sprungtisch mit gestandenen Tsukaharas das fürchten lehrte, konnten sie im Verlauf des Wettkampfs der Konkurrenz nichts mehr entgegensetzen. Und die eigentlich favorisierten Kaderturnerinnen der TG Breigau waren ersatzgeschwächt ohne Streichwertung am Start und mussten die SG Nußloch auf 128,55 Punkte und den HTV (126,70) davon ziehen lassen. Den verdienten Tagessieg holte sich Nußloch durch eine überzeugende Darbietung am Schwebebalken. Nach den neuen Wertungsbestimmungen schlagen hier der künstlerische Wert und die Komposition besonders zu Buche. Wenn ausgefeilte Kürübungen mit balkennahen und seitwärts gerichteten Elementen dann noch sicher präsentiert werden, zahlt sich das aus. Bei Sandra Hald (SG Nußloch) konnten die Kampfrichterinnen nur noch Kleinigkeiten feststellen und belohnten ihren Vortrag mit der Tageshöchstnote von 12,30 Punkten. Fleißigste Punktesammlerin für Nußloch war an diesem Tag Paula Gieser, die drei hohe Wertungen für die Mannschaft einbrachte und mit 43,9 Zählern auch die Einzelkonkurrenz gewann.

In der zweiten Oberliga-Entscheidung vom Wochenende waren die TG Mannheim und der TV Neckarau erwartungsgemäß die tonangebenden Vereine. Seckenheim und Epfenbach gefielen zwar am Sprungtisch und hielten am Schwebebalken noch gut mit, mussten aber am Stufenbarren neidlos anerkennen, dass die Mannheimer Nachwuchsturnerinnen nicht nur schwieriger sondern auch technisch sauberer zu Werke gingen. Am Ende siegte die TG Mannheim mit 132,35 Punkten vor Neckarau (128), Seckenheim (124) und Epfenbach (121).

In der Oberliga-Tabelle führt Mannheim damit verlustpunktfrei vor Nußloch und Neckarau.

Ein echter Knüller in der Verbandsliga stand für den TV Mauer auf dem Programm. In Waghäusel trafen die Damen auf den gastgebenden TSV Wiesental und den ambitionierten TV Muggensturm. Letzterer hatte beim Ligaauftakt durch einen hohen Punktesieg auf sich aufmerksam gemacht, doch Mauer hatte sich vorgenommen diesen zu relativieren. Von vornherein war klar, dass es auf jeden Zehntelpunkt ankommen würde.  Und der Zweikampf hielt was er versprach. Mauer begann am Boden, an dem Kira Stier die beste Kür zeigte und mit 13,0 Punkten die Tageshöchstnote erzielte. Dennoch hatte der TV Muggensturm mit 0,3 Punkten die Nase vorne. Dasselbe Spiel folgte am Sprungtisch, so dass der Rückstand auf 0,6 Punkte anwuchs. Dennoch ließ sich Mauer von den ehrgeizigen Gegnerinnen nicht aus der Fassung bringen, spulte hochwertigere Übungen am Stufenbarren gekonnt ab und überzeugte auch beim abschließenden Balkenturnen die Kampfgerichte. Letztendlich siegte der TV Mauer mit 132,85 Punkten vor Muggensturm (131,25) und Wiesental (121) und führt damit die Verbandsliga-Tabelle an. Der Erfolg wurde unterstrichen durch starke Einzelleistungen von Kira Stier (46,85) und Juliane Kohl (43,55), die sich auf Platz 1 und 2 turnten.

Während die Ober- und Verbandsliga-Teams am kommenden Wochenende pausieren, steigt die Landesliga wieder ins Geschehen ein. Die bislang schadlos gebliebene KTG-Riege und Walldorf werden ihre Kräfte messen.


Mannheim in der Oberliga und Mauer in der Verbandsliga mit gutem Auftakt

Im spannungsgeladenen Lokalderby der Turnerinnen-Oberliga hatten die Turnküken aus Mannheim die Nase vorne. Insbesondere am Schwebebalken ließen sich die jungen Kaderathletinnen nicht beeindrucken und turnten der Konkurrenz aus Nussloch, Neckarau und Heidelberg ganze vier Punkte davon. Die SG Nussloch lieferte sich derweil einen heißen Kampf mit dem TV Neckarau, konnte diesen jedoch mit hochwertigen Bodenübungen und gestandenen Tsukahara-Sprüngen im Zaum halten. Um den Anschluss an die Sprung- und Bodenleistungen der Gegner bemühten sich die HTV-Damen in diesem hochkarätigen Wettkampf, mussten am Ende aber mit Platz 4 zufrieden sein. Im richtungsweisenden ersten Ergebnisprotokoll verbuchte die TG Mannheim 131,10 Punkte, vor Nussloch (126,90) und Neckarau (126,25). Der HTV kam auf 123,60 Zähler. In der Einzelwertung überzeugte Sandra Hald (SG Nussloch) mit schwierigem Programm und 44,20 Punkten, knapp gefolgt von Zoé Meißner und Muriel Klumpp (bei TG Mannheim).

Die zweite Oberliga-Begegnung wurde von der TG Breisgau mit einer überragenden Vorstellung am Stufenbarren beherrscht. Saubere Felgen und hohe Abgänge sorgten für einen komfortablen Vorsprung von knapp sechs Punkten. Der TV Epfenbach konnte zwar das Balken- und Bodenturnen für sich entscheiden, hatte aber alle Hände voll zu tun die gegnerischen Mannschaften aus Seckenheim und Karlsruhe auf Distanz zu halten. Im Tagesresultat siegte Breisgau mit 130,75 Punkten und machte sich damit neben Mannheim zum Titelaspiranten der Liga. Für den TV Epfenbach (122,55) lief der Wettkampf besser als erwartet, denn Seckenheim und KA-Söllingen hatten das Nachsehen und mussten sich unentschieden (121,25) geschlagen geben.

Bereits am kommenden Wochenende steht für die Oberliga-Teams die nächste Herausforderung an. Ein weiteres regionales Highlight in Neckarau wirft seine Schatten voraus, während die SG Nussloch und der HTV auf die Turnzentren Karlsruhe und Breisgau treffen.

Nicht weniger aufregend verlief der erste Verbandsliga-Wettkampf für den TV Mauer. Während Gastgeber Oberhausen ersatzgeschwächt mit nur drei Turnerinnen antrat, schickten die Oberliga-Absteiger aus Schiltach und Güttingen voll besetzte, gestandene Mannschaften ins Rennen. Der TV Mauer startete am Stufenbarren mit einer soliden Leistung, punktete dann jedoch an Balken und Boden mit schwierigeren und gymnastisch-tänzerisch ausgefeilten Übungen. Beim abschließenden Sprungturnen ließen die Mauermerinnen dann nichts mehr anbrennen und sicherten sich den Tagessieg mit 131,70 Punkten deutlich vor Güttingen (125), Schiltach (119) und Oberhausen (118). Kira Stier und Juliane Kohl brachten für den TV Mauer wichtige Punkte ins Mannschaftsergebnis ein und belegten Rang 1 und 2 im Einzel. Schon am Samstag geht es weiter in der Verbandsliga. Dann kommt es für Mauer zum Aufeinandertreffen mit dem Verbandsliga-Favoriten TV Muggensturm.

In der Landesliga konnten die SG Walldorf und die KTG ihre ersten Wettkämpfe für sich entscheiden. Walldorf gewann im südbadischen Istein, während die KTG-Riege an den Bodensee reiste und dort auf die Teams aus Hegau-Bodensee und Überlingen traf. Victoria Enns (KTG) konnte mit einem schwierigen Programm (Doppelsalto-Abgang am Stufenbarren und Akrobatikverbindung am Schwebebalken) aufwarten und ihrer Mannschaft zu einem klaren Gesamtsieg von 125,95 Punkten verhelfen. Der TV Überlingen (118) und TG Hegau-Bodensee (114) hatten nichts zu melden. Die Landesliga wird nach einem wettkampffreien Wochenende in die nächsten Vorrundenbegegnungen gehen.


Start der Turnerinnen-Badenliga

Am kommenden Wochenende geht es für die Turnerinnen in der Ober-, Verbands- und Landesliga in die neue Saison. Jeweils acht Mannschaften werden ihre Kräfte in drei Vorrundenbegegnungen und einem gemeinsamen Rückrundenwettkampf messen. Aus der Rhein-Necker-Region sind wieder zahlreiche Mannschaften vertreten.

Bestes Beispiel dafür stellt die diesjährige Oberliga dar, denn mit Mannheim, Heidelberg, Nußloch, Seckenheim, Neckarau und Epfenbach werfen alleine hier sechs Teams aus der Gegend ihren Hut in den Ring.  Die weitaus jüngste Mannschaft stellt dabei die TG Mannheim mit ihren 10-12-jährigen Kaderturnerinnen, wobei auch aus den Turnzentren Breisgau und Karlsruhe vorrangig junge Athletinnen an den Start gehen werden. Ob die Jugend den erfahrenen Gegnern Paroli bieten kann, wird sich zeigen. Die SG Nußloch muss zwar verletzungsbedingt auf Stammturnerin Sabrina Hemlein verzichten, doch die Riege um die Deutschen Mehrkampf-Vizemeisterinnen Sandra Hald und Paula Gieser geht motiviert und gut vorbereitet an die Geräte. Ob man am Ende dem ein oder anderen Leistungszentrum den Schneid abkaufen kann, wird sich weisen.

Den Klassenerhalt in der Oberliga hat sich der HTV ins Programm geschrieben. Die Mannschaft mit Sabine Gaiser und Heike Busch hat sich in diesem Jahr verjüngt und rechnet gegen die Turnhochburgen aus Mannheim, Karlsruhe und Breisgau nur mit verhaltenen Chancen. Am liebsten wäre den Heidelberginnen dabei ein Mittelfeldplatz, um vor der Relegation verschont zu bleiben. Das dürfte allerdings auch für die Aufsteiger aus Seckenheim und Epfenbach oberste Prämisse sein. Entsprechend hitzige, erste Begegnungen sind zu erwarten.

Die Verbandsliga präsentiert sich in diesem Jahr als echte Sandwich-Liga, denn durch die Auf- und Abstiegsregelung wurden die Teilnehmer für 2014 ordentlich durchgemischt. Das Aufeinandertreffen neuer Ligagegner macht es deshalb äußerst schwierig Prognosen abzugeben. Nichtsdestotrotz wird der TV Mauer versuchen für die Region die Fahnen hochzuhalten. Die Turnerinnen um die zweifache Deutschland-Cup-Siegerin Kira Stier und Stammturnerin Carolin Rutsch treffen am Sonntag im ersten Wettkampf gleich auf zwei kämpferische Oberliga-Absteiger und Landesliga-Aufsteiger Oberhausen.

In der Landesliga werden die Karten ebenfalls neu gemischt. Die SG Walldorf sowie HTV und KTG müssen dort hauptsächlich gegen südbadische Vereine antreten und wollen den Klassenerhalt sichern. Die Heidelbergerinnen haben deshalb ihre Kräfte in der KTG-Mannschaft gebündelt und diese je zur Hälfte mit dem Nachwuchs aus dem Turnzentrum sowie jungen HTV-Schützlingen bestückt. Das erste Wettkampfwochenende ist nicht nur in der Landesliga richtungsweisend, denn alle Badenliga-Mannschaften werden sich gegen jeweils drei Mitstreiter beweisen müssen. 


Ältere Berichte finden Sie im Archiv.

 
 
 

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2014 - Dance-Aerobic

Arbeitskreis "Show und Vorführung" 

Samstag 11.10.2014 von 15 - 18 Uhr

Ort: TV Heim des TV Germania St.ILgen, Waldstadion St.ILgen

Vorführungen sind in unseren Vereinen nicht mehr wegzudenken. Viele von euch nutzen interne Weihnachtsfeiern, Jubiläen usw. sich darzubieten und somit die Aufmerksamkeit auf den Verein zu lenken. Dieser Arbeitskreis soll Gelegenheit bieten, sich über bereits bestehende Angebote und Gruppen auszutauschen, die kleinere und größere Vorführungen planen bzw. durchführen. Angesprochen sind alle Gruppen, ob Kinderturnen, Dance, Geräteturnen, Seniorengymnastik, Rope Skipping, Männergymnastik, Jazzdance, .....

Es gibt außerdem Informationen zum Rendezvouz der Besten sowie zur Trainer B Ausbildung für Vorführung und Choreografie, die nicht nur für Tanzgruppen ist!

Ziel wird es sein  im Turngau Heidelberg und in Zusammenarbeit mit dem Turngau Mannheim eine Liste mit Vorführgruppen zu erstellen und im Jahr 2015 ein Vorführnachmittag für Kinder und Abend für Erwachsene: "I´ts Showtime" anzubieten.

Ich freue mich auf Euch!

Mit sportlichem Gruß

Jeannette Kunoth


Achtung:

Kurzfristig sind noch einige Plätze bei BTB-Fortbildungen im Zeitraum März bis Mai 2014 zu bekommen.

Das detaillierte Angebot finden Sie hier.


Einladung zur Fachtagung Bewegungskünste, Tanz und Choreographie

am 5./6. April 2014 in Frankfurt a.M.

Das detaillierte Programmheft finden Sie hier.


Workshop "Body Workout"

Am 08.02.2014 trafen sich 25 Teilnehmer in der Aegidiushalle St.Ilgen. Als  Referentin für den Workshop "Body Workout" stand Heike Meidinger zur Verfügung, die durch ihr natürliches Auftreten und ihre klaren Ansagen die Anwesenden schnell in ihren Bann ziehen konnte. Der Kurs war sehr gut aufgebaut. Das abwechslungsreiche Programm - einerseits anstrengend, andererseits auch wieder entspannend - machten den Workshop zu einem vollen Erfolg.

Im ersten Teil des Workshops wurde eine Step-Choreographie entwickelt, die gut abgestimmt auf unterschiedliche Schwierigkeitslevel war. Für die Teilnehmer dürfte es somit ein leichtes sein, diese nun direkt in ihre Übungsstunden zu übertragen. "Schwitzen mit kleinen Schrittkombinationen" war auch das Motto der Aerobic-Choreographie, die den zweiten Teil des Kurses ausmachte. Mit wirkungsvoll eingesetzten Therabändern (Feel your body) ging's weiter, wobei besonders die Partnerübungen gut ankamen. Nicht zuletzt konnten alle beim Teil 4 "Rückenfit" viele Ideen mitnehmen und sich selbst dabei entspannen.


Für alle Dance-begeisterten Vereine.

Dieses Event solltet ihr nicht verpassen:

 

BTB / STB Dance-Cup

Baden-Württemberg Finale

17. November 2013,  12.00 Uhr, Kurpfalzhalle St.Ilgen

Hier finden Sie die Startreihenfolge und den detaillierten Zeitplan!

 

Tanzen liegt im Trend… und das schon seit vielen Jahren! Prof. Dr. Christian Wopp beschreibt in seinem Handbuch zur Trendforschung im Sport: „Erst mit einer Wirkungsdauer von fünf Jahren ist ein „echter“ Trend gegeben  – Dance ist dieser Definition nach ein „echter Trend“. Dance ist beliebter denn je, ist zeitgemäß, bedürfnisgerecht und zielgruppenorientiert. Jazztanz und Modern Dance sind seit vielen Jahren beliebte Stilrichtungen im Tanz. Aber auch neuere Trends wie HipHop, Street Dance und MTV Moves erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in den Vereinen.

Die Wettkampfform DTB-Dance greift diesen Trend auf. Hier ist Tanz in seiner ganzen Vielfalt zu bewundern: Jazz Dance, Modern Dance, HipHop, Tanztrends.


DTB-Dance Wettkampf
Beim DTB-Dance Wettkampf müssen bestimmte Pflichtanforderungen (u.a. Doppeldrehungen, Balanceelemente, Sprünge, Partnerformen, Formationswechsel etc.) gezeigt werden, die in eine harmonische Gesamtchoreografie integriert werden.

Weitere Informationen: Jeannette Kunoth, Fachwartin Dance+Aerobic Turngau Heidelberg,  Tel. 06224-9020124, Mail: jea-kunoth@gmx.de


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2013 - Rhönrad

Der Baden-Württembergische Rhönrad-Mannschaftsmeister 2013 kommt aus Neckargemünd

Bei den diesjährigen Baden-Württembergischen Vereinsmannschaftsmeisterschaften in Schwaigern siegte souverän der TV 1876 Neckargemünd in den vier Disziplinen Geradekür, Sprung, Spirale und Musikkür.

Die fünf Nachwuchsturner überzeugten mit einer sicheren Vorstellung und 36,50 Punkten vor dem Zweitplatzierten MTV Stuttgart mit 30,50 und der Spvg Stuttgart-Feuerbach mit 24,50 Punkten. Vor allem in den Musikküren konnten die Neckargemünderinnen durch hohe Schwierigkeiten und Musikalität ihren Vorsprung ausbauen. Die höchste Tageswertung erhielt Laura Pföhler mit 8,05 Punkten bei ihrer Geradekür.

Auch bei den anschließenden Partner- und Synchronwettbewerben sammelte der TV Neckargemünd Medaillen:

Gold gab es für die Paare Lorena Brinkmann/Anna Cornel, Charlotte Grünewald/Kara Gräser, sowie Laura-Marie Hache/Silvia Schneider und Bronze für Emily Schlüchtermann/Lilli Stock, sowie Elisabeth Döbler/Sarah Meyer. Gold, Silber und Bronze in der Musikkür der Jugend errangen Silvia Schneider, Luisa Ibanez und Annika Hug.


Deutschland-Cup in Würzburg mit `Newcomern´ aus Neckargemünd

Die Rhönradabteilung in Würzburg feiert dieses Jahr ihr 85-jähriges Bestehen und richtete deshalb am 9./10. November den Deutschland-Cup und die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften aus.

Schon am Freitagnachmittag fuhren die Neckargemünder Rhönradturner los, um sich noch am Abend in der Würzburger „Feggrube“ einzuturnen. Das erste Mal qualifiziert für den Deutschland-Cup waren Cora Hüngerle, Lisa Kirchgeßner, Kathrin Wohlers und Elisabeth Döbler. Alina Lörz, Laura Pföhler und Nils Emmerich kann man schon als erfahrene Turner auf nationaler Ebene betrachten. Als Kampfrichter unterstützten Laura-Marie Hache und Silvia Schneider das TV-Team, Nadine Hoffmann, gerade rechtzeitig zum Wettkampf aus Afrika zurück, unterstützte Martina Camenzind als Trainerin.

Samstag um 10:00 Uhr war Wettkampfbeginn für die jüngsten Turnerinnen, L5-Talente (Jahrgang 2002 u. jünger, 32 Teilnehmerinnen) und L5 (Jahrgang 2001-1999, 39 Teilnehmerinnen).

Lisa und Cora starteten im Talent-Cup und turnten bis auf kleine Unsicherheiten sauber und schön ihre Pflichten und Küren, Lisa (02) errang Rang 11 und Cora (02) Rang 17. Kathrin, ein Jahr älter, startete in der L5. Sie war durch die 3-Jahresspanne eine der Jüngsten und turnte sicher bis auf ein wenig zu viel Schwung in der Pflicht. Obwohl sie in der Kür fehlerfrei blieb, musste sie sich mit Rang 27 zufrieden geben, da ihr noch die hohen Schwierigkeitswerte fehlen. Sie ist noch keine zwei Jahre dabei.

Gleich nach der Siegerehrung turnten sich die „Profis“ ein, um abends dann die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften auszutragen. Für die Neckargemünder `Küken´ ein spannendes und  interessantes Erlebnis.

Der Sonntag begann trotzdem wieder früh. Ab 8:00 Uhr begann das Einturnen für die Jugend (L6 - Jg. 1998-1995, 38 Teilnehmerinnen) und die Erwachsenen (L7 - Jg.1994 u. älter, 37 Teilnehmerinnen).

Laura (98) und Alina (97), turnten ihre Übungen in der L6 ohne Patzer, mussten sich aber mit den Plätzen 13 und 16 zufrieden geben: in der Kür fehlten noch Schwierigkeiten, um auf den vorderen Rängen mithalten zu können.

Nils und Elisabeth, beide Jahrgang 1994, starteten in der L7. Nils hatte durch die geringe Anzahl von Turnern einen Treppchenplatz mit Pokal sicher. Seine Übungen liefen sehr gut, aber der Konkurrent vom Rheinischen Turnerbund hatte am Ende die Nase vorn.

Elisabeth hatte mehr zu kämpfen und war in der Pflicht auch sehr nervös, was ihr viele Kleinabzüge einbrachte. Ihre Kür war dann viel souveräner, doch es reichte leider nur noch zu Platz 24.

Wie schon so oft, brachte der Deutschland-Cup viele Hochs und Tiefs, vor allem aber wertvolle menschliche Begegnungen in der Rhönradwelt Deutschlands.

 


Terminvorschau Deutsches Turnfest 2013

Rhönradturnen in der GBG Halle
Mannheim, August-Kuhn-Straße 35 
 
Sonntag, 19.Mai:
Deutsche Meisterschaften der Aktiven (L10)
Beginn 11:00Uhr bis 16:30Uhr  - Beginn Finale: 19:30Uhr
Turnerin TV Neckargemünd : Claudia Trickes
 
Montag, 20.Mai:
Deutsche Meisterschaften der Schüler/innen (L8)
Beginn 11:00Uhr bis 15:30Uhr 
Pokalwettkämpfe (L10)
Beginn 14:00 Uhr bis 19:30Uhr 
Turnerin TV Neckargemünd: Caroline Bock
 
Dienstag, 21.Mai:
Deutsche Meisterschaften der Jugend (L9)
Beginn 11:00Uhr bis 13:30Uhr  - Beginn Finale: 19:30
Turnfestwettkampf (L4) Senioren – ab 30 Jahre
Beginn 14:30Uhr bis 16:30Uhr 
 
Mittwoch, 22.Mai:
Pokalwettkampf der Jugend (L9)
Beginn 12:00Uhr bis 17:00Uhr 
Turnerin TV Neckargemünd : Alina Lörz
Turnfestwettkampf  - 19 bis 30 Jahre – (L7)
Beginn 12:00Uhr bis 17:00Uhr 
Turner/innen TV Neckargemünd: Nadine Hoffmann, Elisabeth Döbler, Sarah Meyer und Nils Emmerich
 
Donnerstag, 23.Mai:
Pokalwettkampf (L8)
Beginn 12:00Uhr bis 14:30Uhr 
Turnfestwettkampf  Schüler/innen  (L5)
Beginn 12:00Uhr bis 18:00Uhr 
 
Freitag, 24.Mai:
Turnfestwettkampf Jugend – 15 bis 18 Jahre - (L6)
Beginn 12:00Uhr bis 15:00Uhr 
Turnerinnen TV Neckargemünd: Anna Cornel, Annika Hug, Lorena Brinkmann, Laura Pföhler, Jacqueline Butzinger, Luisa Ibanez und  Silvia Schneider
 

22 Turnerinnen vom TV Neckargemünd bei den Badischen Pokalwettkämpfen
Es war eine beeindruckende Mannschaft, die am 20.April 2013 bei den Badischen Pokalwettkämpfen in diesem Jahr in Wilferdingen auflief: 22 Turnerinnen des TV 1876 Neckargemünd hatten es mit großem Trainingsfleiß geschafft, die geforderten Pflicht- und Kürdisziplinen einzuüben. Neun Mädchen (zwei erst 10 Jahre alt) waren zum ersten Mal dabei – entsprechen groß war die allgemeine Aufregung.
Bei den Jüngsten, Jahrgang 2002 u.j. belegten Lisa Kirchgessner und Cora Hüngerle die Treppchenplätze eins und zwei. Beide sind für den Deutschland-Cup im November in Würzburg qualifiziert.
Der Jahrgang 2001 bis 1999 war stärker vertreten. Von den Neckargemünder Turnerinnen hatten nur Lina Vierjahn, Amelie Schwenger und Kathrin Wohlers schon Wettkampferfahrung gesammelt.  Kathrin eroberte sich Rang 3 und darf ebenfalls beim Deutschland Cup starten. Amelie wurde vierte, Lina hatte leider einen Sturz in der Kür und belegte Rang 11. Die Neulinge turnten alle ohne große Patzer: Kara Gräser erreichte Rang 8, Lilli Stock Rang 12, Charlotte Grünewald Rang 13, Isabella Lülf Rang 14, und Emily Schlüchtermann, Rang 16.
Die Jugendturnerinnen sind eine sehr leistungsstarke Truppe. Im Jahrgang 1998 bis 1997 siegte Laura Pföhler dank der besseren Pflicht vor Alina Lörz, Yannika Bayer belegte den undankbaren vierten Platz. Annika Hug folgte mit Rang 5, Lorena Brinkmann wurde siebte, Jacqueline Butzinger achte und Anna Cornel neunte.
Im Jahrgang 1996 bis 1995 belegten Silvia Schneider Platz eins und Luisa Ibanez Platz zwei.
Für den Deutschland Cup qualifiziert haben sich Laura Pföhler und Alina Lörz, sowie Nadine Hoffmann bei den Damen (Jg. 94 u.ä.). Nadine, die durch Studium und ihre Trainer-Aufgaben im Verein, nur noch wenig Zeit für ihr eigenes Training hat, konnte sich auf ihre langjährige Wettkampferfahrung verlassen und siegte souverän. Elisabeth Döbler lag nach der Pflicht noch auf Rang zwei, verpatzte dann aber die Kür und wurde vierte. Sarah Meyer, erst kurz in der Wettkampftruppe dabei, wurde fünfte.
Neben ihrer leistungsstarken Jugendgruppe kann Trainerin Martina Camenzind sich mittlerweile auch auf eine engagierte Kampfrichtertruppe aus ihrem Verein verlassen: hier waren Tamara Herrmann, Nils Emmerich, Silvia Schneider und Laura-Marie Hache im Einsatz, sowie Luisa Ibanez als Co-Trainerin und Ronnie Trickes als Wettkampfwart des Badischen Turnerbundes.
 

 
Hier geht's zum Jahresbericht Rückblick auf 2012
 


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2013 - Gymnastik Frauen und Männer

Jahresabschluss des Ressorts „Frauen und Männer“, Turngau Heidelberg, am 30.11.2013

„50 Zutaten zum Glück“

Es war wie jedes Jahr: Die Heinzelmännchen richteten den Raum weihnachtlich her, Kaffeeduft breitete sich aus, die Kuchen und Plätzchen warteten darauf, verzehrt zu werden. Es dauerte auch nicht lange, dann wurde der Raum vom fröhlichen Klang der Wiedersehensfreude erfüllt. Für viele Übungsleiterinnen ist dieser Nachmittag in dem sich zum Ende neigenden Turnjahres keine Pflichtübung, sie freuen sich darauf, gemeinsam  in fröhlicher Runde zu genießen, zu singen, zu reden. Der anschließende Vortrag  „50 Zutaten zum Glück“ ist besonders für das Jahresende geeignet, denn es geht um Besinnung und Reflektion. Frau Christa Spilling-Nöker, die bekannte Autorin vieler Bücher und Lebensratgeber, forderte die Zuhörerinnen auf, sich am Anfang nach der eigenen Vorstellung von Glück zu befragen. Anschließend stellte sie ihre Hauptpunkte vor, die mit Unterpunkten die Zahl 50 ergeben.

1. Gesundheit ist das höchste Gut / Vom Glück, etwas für sein Wohlbefinden tun zu können.

2. Humor ist, wenn man trotzdem lacht/ Vom Glück heiterer Gelassenheit

3. Freundschaft und Liebe/ Vom Glück gelingender Beziehungen

4. Versöhnt leben/ Vom Glück, Frieden zu finden

5. Genuss im Alltag/ Vom Glück, sich etwas zu gönnen

6. Zeit haben/ Vom Glück, den Augenblick zu genießen

7. Stille spüren/ Vom Glück der Begegnung mit sich selbst

Jeder Punkt wurde mit vielen Beispielen unterlegt und somit lebendig gemacht. Sind wir uns immer  des überall „lauernden“ Glücks bewusst? Im Vergleich zu anderen Völkern befinden wir Deutschen uns grundsätzlich in einer glücklichen Lage, denn wir haben z.B. genügend Ärzte, Informationen und Möglichkeiten, um unsere Gesundheit zu bewahren. Der Gedanke, sich etwas zu gönnen, ist ebenso vielschichtig. Wer nicht gut mit sich selbst umgeht, wird im Umgang mit anderen auch Schwierigkeiten haben. Wer sich Zeit nimmt, aufmerksam durchs Leben zu gehen, findet eher Glücksmomente, die oft zum Greifen nah sind. Der letzte Punkt ist gerade in der hektischen Weihnachtszeit von besonderer Bedeutung. Nur in der Stille kann ich mich erkennen. Am Ende des Vortrags musste manche Zuhörerin ihre Vorstellung von Glück korrigieren.

Mit vielen Anregungen gestärkt gingen die „Turnfrauen“ auseinander. Nächstes Jahr sehen wir uns wieder!

Vielen Dank an die Referentin, die uns alle berührt hat. Vielen Dank an die Gäste und vielen Dank an die Heinzelmännchen, die jedes Jahr einladen.


Die Termin- und Veranstaltungsvorschau 2014 ist hier abrufbar (Programm).


Fortbildung Die aktive Frau wird älter“, am 21.9.2013 in Bammental

Die Referentin, Sabine Lindauer, sprach mit ihrem breit gefächerten Fortbildungsangebot viele Frauen an. Es waren 40 Frauen – fast zu viele. Aber Übungsleiterinnen können sich mit jeder Situation arrangieren und wissen immer das Beste für sich zu nutzen.

  • Nach einer gemütlich-aktiven Einführungsrunde im Sitzen ging es gleich richtig los: "Core & Stability" mit Stepp und Band. Core heißt Kern und meint die Stabilität des Rumpfes - Voraussetzung für die Haltung schlechthin. Die Steppbretter wurden zweckentfremdet und für Stabilisationsübungen statt Schrittkombinationen benutzt. Also keine Angst vor Stepps, sie sind vielseitig einsetzbar.
  • Der "Schwabbel-Zirkel" ist eine Erfindung gegen die Schwabbelzonen an den Außenseiten der Oberarme und den Innenseiten der Oberschenkel. Spezielle Übungen, die die entsprechenden Muskelbereiche abwechselnd ins Visier nehmen, als Zirkel aufgebaut, können nur jede übungswillige Frau beglücken. Der zu erwartende Muskelkater muss am nächsten Tag als Belohnung verstanden werden.
  • Sensomotorisches Fitnesstraining – Zu jeder Stunde gehört die entsprechende Erwärmung. In diesem Fall war es eine Kombination von Denk-  und Bewegungsaufgaben. 3 Bewegungen, kombiniert mit 3 Farben und 3 Städten, diese Anforderungen bringen nicht nur Ältere ins Schwitzen. Das sensomotorische Training war ein Zirkeltraining mit 5 Stationen und jeweils 3 verschiedenen Übungen.
  • Seniorentanz – das mag für manche langweilig klingen. Aber weit gefehlt. Sabine Lindauer vertreibt da ganz schnell die Vorurteile. Es wird einem bald klar, dass mit den Elementen Bewegung, Raumorientierung, Merkfähigkeit, Kontakt und Rhythmus fast alle erforderlichen Bereiche angesprochen werden, die Körper und Geist in Schwung bringen. Das „Strickmuster“ dieser Tanzmusik führt und motiviert die Tanzenden und bringt garantiert gute Laune.

Dies und noch viel mehr wurde mit Schwung von an einem Tag erarbeitet.

Vielen Dank an Sabine Lindauer, den aktiven Teilnehmerinnen und der Organisatorin Annerose Ruf.


Große Beteiligung bei den Fortbildungen.  

Fortbildung “ Aus der Mitte entspringt die Kraft “, am 13.7.2013 in Bammental

Sonne, strahlende Gesichter - gute Laune. So fing der Lehrgang in Bammental an, und so endete er auch. Die Zeit dazwischen kostete viel Schweiß und Konzentration. Aber deshalb waren die 31 Frauen auch da. Neues dazulernen, Altes auffrischen und sich in einer Gruppe Gleichgesinnter wohlfühlen. Die Trainerin Steffi Osmer war die strahlende Mitte, die alle zu Höchstleistungen motivierte. Das Leitthema “ Aus der Mitte entspringt die Kraft “ traf den Nagel auf den Kopf. Die Inhalte kamen bei den Übungsleiterinnen gut an.

Gleich zu Beginn wurde HOOPin vorgestellt. Ja, was ist denn das? Ein altes Gerät (Hula Hoop) neu entdeckt. Intervalltraining mit dem HOOP weckt die Lebensgeister. HOOPin ist das Zauberwort für einen flachen Bauch, eine schlanke Taille und einen gesunden Rücken. Es macht jede Menge Spaß und ist schweißtreibend. Der Erfolg war schon nach einer Stunde zu sehen: Die Reifen fielen kaum noch zu Boden. Der HOOP hat einen Durchmesser von ca. 1,00 m und wiegt ca. 800 Gramm. Gewicht und Größe bewirken eine gute Schwingfunktion, der Reifen bleibt in der Mitte - wenn man den Bogen raushat.

Wechsel von Balance und Belastung waren das nächste Thema: Eine ausgewogene Mischung aus Kräftigung und Entspannung, Balance und Koordination, die in jeder Übungsstunde eingesetzt werden kann.

Wirbelsäulengymnastik mit dem Pilatesball
Viele neue Ideen und Anregungen für die Wirbelsäule mit dem Hilfsmittel „kleiner Ball“ konnte Steffi den Teilnehmerinnen geben.  Der besondere Clou des Balls ist, dass er ohne direkten Mundkontakt mit mehreren kleinen Pustern aufgeblasen werden kann.

Meridiandehnungen und Entspannung
Zum Abschluss des Tages wurden alle mit ineinanderfließenden Dehnungen und einer wunderbaren Entspannung belohnt. Meridiandehnungen sprechen bestimmte Meridiane mit ihren Auswirkungen auf die entsprechenden Organe an. Hierbei lernten die Teilnehmerinnen die Wirkungen der ihnen meist bekannten Übungen kennen. Eine Fantasiereise bildete den krönenden Abschluss.

Wunderbar durchgearbeitet konnten die Teilnehmerinnen diesen Tag abschließen. Alle waren zufrieden und haben jede Menge Anregungen mit nach Hause genommen.

Vielen Dank der Trainerin Steffi Osmer, den aktiven Teilnehmerinnen und den Organisatorinnen.


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2013 - Jugend

Tolle Leistungen bei den Bestenkämpfen des Turngaus

SG Nussloch sicherte sich die meisten Titel

Am letzten Adventssamstag konnte die Turnerjugend Heidelberg knapp 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Olympiahalle in Nußloch begrüßen. Während sich im männlichen Bereich nur 4 Starter der Herausforderung stellten, waren die sechs weiblichen Wettbewerbe durchweg gut und stark besetzt. Das größte Starterfeld stellte die SG Nußloch und konnte in eigener Halle auch vier Titel verbuchen. Die weiteren Siegerinnen kamen aus Mauer, Horrenberg-Balzfeld und Leimen.

Morgens starteten in den Pflichtwettkämpfen der P4 und P5 die Mädchen und Buben der Jahrgänge 2001 und jünger. Dabei turnten Annabelle Becker und Anna-Freda Weinhold vom TV Mauer der Konkurrenz in der P4 auf und davon. Knapper ging es in der P5-Ausscheidung zur Sache. Hier hatte letztendlich Enya Gramm (Nußloch) die Nase vor Lea Kaiser (Mauer) und Julia Nodehi (HTV). Überschaubarer war die Lage bei den Jungen: Joel Bosch aus Nussloch siegte vor Cedric Rasmussen aus Eberbach und seinen Vereinskameraden.

 Gute Stimmung und tolle Leistungen bei 

 den Einzelkämpfen des Turngaus am

 letzten Adventswochenende in Nußloch.

Am Nachmittag wurde in den Wettbewerben der modifizierten Kür ein hohes Niveau geboten. Für einige Liga-Turnerinnen stellte der Wettkampf den Saisonabschluss dar, andere wiederum hatten sich vorgenommen neue Elemente und Übungen auf dem Weg ins nächste Jahr zu testen. Es waren hochwertige Tsukahara-Sprünge und einige Schraubensaltos am Boden zu sehen. Insbesondere die höchste Klasse (KM2) überzeugte mit tollen Leistungen. Am Ende gewann Sandra Hald vor Clara Tix (beide SG Nussloch) und Sarah Goßmann aus Leimen.

Die vorderen Plätze in der KM3 sowie KM4 (Gauliga/Gauklasse) gingen an TV Horrenberg-Balzfeld, SG Nußloch, TV Mauer und KuSG Leimen. In diesen jahrgangsoffenen Wettkämpfen lieferten sich die Turnerinnen schöne, spannende Wettkämpfe bei denen es auf saubere Darbietung der Übungen ankam. Am besten lösten diese Aufgabe Sabrina Neuhäuser in der KM3 sowie Alina Knopf und Katharina Hagedorn in der KM4.

Dank bester Organisation und guter Kampfrichterbeteiligung gingen die Wettkämpfe reibungslos über die Bühne. Die Turnerjugend wünschte abschließend allen Teilnehmern, Kampfrichtern und Zuschauern ein schönes Weihnachtsfest und freute sich mit dem Ausrichter über die gelungene Veranstaltung.

Auszug aus der Siegerliste:

WK1 – Gerätevierkampf P4 (JG 2004 u.j.): 1. Annabelle Becker (TV Mauer) 53,00; 2. Anna-Freda Weinhold (TV Mauer) 51,70; 3. Hanna Drewer (SG Nußloch) 50,80.

WK 2 – Gerätevierkampf P5 (JG 2002 u.j.): 1. Enya Gramm (SG Nußloch) 54,95; 2. Lea Kaiser (TV Mauer) 54,65; 3. Julia Nodehi (Heidelberger TV) 54,45.

WK 3 – Gerätevierkampf KM4 Gauklasse (jahrgangsoffen): 1. Alina Knopf (TV Horrenberg-Balzfeld) 45,40; 2. Sophia Olbrich (SG Nußloch) 44,80; 3. Sarah Jung (SG Nußloch) 44,60.

WK 4 – Gerätevierkampf KM4 Gauliga (jahrgangsoffen): 1. Katharina Hagedorn (SG Nußloch) 47,70; 2. Katharina Ziegler (TV Mauer) 47,35; 3. Nadine Schollmeyer (SG Nußloch) 46,85.

WK 5 – Gerätevierkampf KM3 (jahrgangsoffen): 1. Sabrina Neuhäuser (KuSG Leimen) 47,80; 2. Stefanie Rensch (SG Nußloch) 46,30; 3. Yvonne Dose (TV Mauer) 46,25.

WK 6 – Gerätevierkampf KM2 (jahrgangsoffen): 1. Sandra Hald (SG Nußloch) 47,90; 2. Clara Tix (SG Nußloch) 46,80; 3. Sarah Goßmann (KuSG Leimen) 45,25.

WK 7 – Gerätesechskampf P5 (JG 2001 u.j.): 1. Joel Bosch (SG Nußloch) 82,15; 2. Cedric Rasmussen (TV Eberbach) 78,60; 3. Lars Teichert (SG Nußloch) 76,95.


Gelungenes Forum Kinderturnen in St. Ilgen
 
Am 17.03.2013 fand das Forum Kinderturnen in St. Ilgen statt. Organisator war die Badische Turnerjugend. Die knapp 70 Teilnehmer wurden in 3 Arbeitskreise eingeteilt, die sie nacheinander absolvieren mussten.
  • AK 1: Sicher durch die Turnstunde
  • AK 2: Rollend durch die Turnstunde
  • AK 3: Toben durch die Turnstunde
Nach der Begrüßung durch den Gaukinderturnwart Daniel Häfner von der Turnerjugend Heidelberg und durch Jeannette Kunoth, Fachwartin Sport vom TV Germania St. Ilgen, wurde pünktlich um 10.00 Uhr gestartet. Die Teilnehmer hatten viel Spaß, denn die Dozenten hatten viele neue Ideen im Gepäck. Mit Schwimmnudeln wurde ebenso agiert wie mit Fliegenklatschen. Hilfestellungen an diversen Geräten wie Stufenbarren, Reck oder Kasten wurden fachkundig vermittelt. Im Arbeitskreis 2 kamen von den mini Tischtennisbällen bis hin zu den großen Pezzibällen alle Größen von Bällen vor. Zur Mittagszeit durften sich die Teilnehmer mit selbstgemachten Dampfnudeln und Kartoffelsuppe stärken. Über 70 Dampfnudeln und 20Liter Kartoffelsuppe verschwanden in hungrigen Bäuchen. Auch die selbstgebackenen Kuchen fanden in der Nachmittagspause reißenden Absatz. Hier ein großes Lob an die Helfer des TV Germania, die dafür sorgten, dass niemand hungrig geblieben ist. Ein großes Dankeschön an Jeannette Kunoth & ihr Team für die hervorragende Organisation und die Durchführung der Veranstaltung. Nach dem letzten Arbeitskreis wurden alle Geräte aufgeräumt und jeder Teilnehmer bekam seine Teilnahmebestätigung, die zur Lizenzverlängerung genutzt werden kann.
 
 

75 Mannschaften kamen zu den Turnerjugendbestenkämpfen nach Neckargemünd

Fünf Gauvereine bei den Turnerinnen und drei bei den Turnern qualifizierten sich für die Nordbadischen
Der TV Neckargemünd erwies sich als würdiger Gastgeber der diesjährigen Mannschaftsbestenkämpfe im Gerätturnen. Die Ausrichter solcher Großveranstaltungen stehen immer vor der schwierigen Aufgabe, die notwendigen unterschiedlichen Geräte zu beschaffen und räumlich in ihren Großsporthallen unterzubringen. Die Jugendleitung des Turngaus Heidelberg hatte die Wettkampfvorbereitung genau geplant und konnte auch für eine im zeitlichen Rahmen gute Abwicklung sorgen. Immerhin erstreckten sich die drei Durchgänge über neun Stunden.
Mit 64 Turnerinnenmannschaften und 11 Turnermannschaften war die Teilnehmerzahl leicht rückläufig. Leider waren bei den Turnern nur fünf Gauvereine angetreten und auch bei den Turnerinnen glänzten einige sonst sehr aktive Vereine durch Abwesenheit. Die Wettkämpfe werden in zwei Leistungsklassen und fünf Altersklassen angeboten. Die zwei bestplatzierten Teams der höheren Leistungsklassen qualifizieren sich immer für die nordbadischen Titelkämpfe, die dieses Jahr am 20. April in Mosbach stattfinden. Auffällig ist, dass besonders im weiblichen Bereich die jüngeren Wettkampfklassen recht gut besetzt sind, wogegen in den älteren Klassen nur noch wenige Ligavereine den Kampf um die Punkte aufnehmen.
Bei den Turnern gewann den Sechskampf der Jugendklassen A, B und D jeweils die SG Kirchheim und in der Jugendklasse C ging der Titel an die SG Nußloch. Für die Nordbadischen qualifizierte sich außerdem der TSV Wieblingen in der B-Jugend. Die Titel im Gerätevierkampf der Gauebene teilten sich die TSG Dossenheim, der TV Eberbach und der TB Rohrbach.
Bei den Turnerinnen war das Leistungsniveau in den Vierkämpfen der höheren Wettkampfebene erwartungsgemäß sehr hoch, so dass alle qualifizierten Mannschaften auch in Mosbach gute Chancen haben dürften. Die jahrgangsoffen Klasse gewann der TV Mauer vor der SG Nußloch und der KuSG Leimen. In der A-Jugend holte sich der TV Bammental den Titel. Meister der B-Jugend wurde die KuSG Leimen vor dem TB Rohrbach und dem Heidelberger TV. Den Vierkampf der C-Jugend gewann der TV Mauer vor zwei Mannschaften des TV Horrenberg/Balzfeld. Am besten besetzt waren die Jugendklassen D und E in denen sich jeweils in wechselnder Reihenfolge der TV Mauer und die SG Nußloch qualifizierten.
Die etwas erleichterten Vierkämpfe der Gauebene gewann in der B-Jugend die TSG Dossenheim vor dem TV Bammental, in der C-Jugend behauptete sich TV Eberbach II vor den punktgleichen Riegen des TV Bammental und des TV Eberbach I. In den Jugendklassen D und E gingen die Titel jeweils an die SG Nußloch vor der KuSG Leimen und bei den Jüngsten in der F-Jugend gewann der TB Rohrbach vor der TSG Dossenheim. Auf der höheren Ebene wurden auch noch die besten Einzelturner und Einzelturnerinnen ermittelt, die sich auch über ihre Qualifikation freuen durften. Insgesamt sehr erfreulich ist das hohe Leistungsniveau im Gerätturnen, bedauerlich dagegen, dass es noch zu wenige Vereine sind, die den Schritt ins wettkampforientierte Turnen wagen.
 
Die Siegerlisten im Detail finden Sie Bereich Ergebnisse.

 
Ältere Bericht finden Sie im Archiv.
 

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2012 - Gerätturnen weiblich

TV Dielheim und TV Mauer holen die Titel
Finale der Turnerinnenligen auf sehr hohem Niveau
 
Die Endkämpfe im Pflicht-Kür-Turnen der Turnerinnenligen in der Olympiahalle in Nußloch standen auf sehr hohem Niveau und verliefen äußerst spannend. Schließlich ging es nicht nur um die Frage, wer Meister der beiden Wettkampfklassen wird, sondern auch um das Aufstiegsrecht in die nächst höhere Ligaklasse.
Am Vormittag gingen sechs Mannschaften der Gauliga an die Geräte, wobei die Entscheidung um den Titel ein heißer Zweikampf zwischen den favorisierten Riegen des TV Dielheim und der SG Walldorf wurde. Walldorf gewann die Gerätewertungen am Stufenbarren und am Boden, Dielheim sicherte sich die Gerätewertung beim Tischspringen und auf dem Schwebebalken hatte die Mannschaft des SV Neunkirchen die Nase vorn. Am Ende konnte der TV Dielheim mit nur 25/100-Punkten Vorsprung den Titel knapp gewinnen. Wie so oft fiel die Entscheidung auch über die weitere Platzierung mal wieder auf dem Schwebebalken. Die besten Übungen wurden den zahlreichen Zuschauern auf der Tumblingbahn geboten. Mit dem Titelgewinn schaffte der TV Dielheim auch den Aufstieg in die badische Regioliga. Beste Einzelturnerin war Anika Krämer (SG Walldorf) mit 47,40 Punkten vor den beiden Dielheimerinnen Sunisa Bender und Melina Wagner mit 46,60 bzw. 46,35 Punkten.
 
Zum Endkampf der Gauklasse am Nachmittag hatten sich acht Mannschaften qualifiziert, die einen anspruchsvollen Wettkampf turnen mußten. Relativ schnell war klar, dass dieser Titel nur zum TV Mauer ins Elsenztal gehen kann. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugten die jungen Turnerinnen beim Sprung, am Stufenbarren und am Boden. Ausgerechnet auf dem Schwebebalken, ihrem Paradegerät mußten sie vier anderen Mannschaften knapp den Vortritt lassen. Diese Gerätewertung sicherte sich der TV Epfenbach vor der SG Nußloch. Nach Addition aller Gerätewertungen hatte der TV Mauer als neuer Titelträger beruhigende fünf Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz.  Dahinter aber wurde heftig um die weitere Platzierung gekämpft, denn hier ging es um den Aufstieg. Mit soliden Leistungen sicherte sich die SG Nußloch Rang zwei im Endkampf vor der KuSG Leimen und dem TSV Wieblingen. Gespannt waren alle auf die Endplatzierungen nach Addition der Hinkampf- und der Endkampfpunkte. Schließlich schafften neben dem TV Mauer auch die SG Nußloch, der TSV Wieblingen und der TV Epfenbach den Aufstieg. Der Kampf um den Einzelsieg tobte innerhalb des TV Mauer, am Ende siegte Katherina Ziegler (47,50 P.) vor Amelie Querfurth (47,30 P.) und Katja Grill (47,20 P.)
 
Ergebnisse und Tabellen finden sie hier.

Heidelberger TV und SG Walldorf holten die Ligatitel
Bei den beiden Endkämpfen der Turnerinnenligen in der Elsenzhalle in Bammental waren die Zuschauer von den nahezu perfekten Übungen der meisten Turnerinnen sehr begeistert. Sowohl am Vormittag beim sehr anspruchsvollen Finale im Pflicht-Kür-Turnen als auch bei Finale der jungen Pflichtturnerinnen am Nachmittag sah man Übungen, die der Perfektion sehr nahe kamen.
Vormittags standen sich die sechs besten Mannschaften der neuen badischen Regioliga gegenüber, deren Leistungen es mit dem Niveau der badischen    Bezirksebene durchaus aufnehmen konnten. Für die größte Überraschung beim Endkampf sorgte die Riege des TV Mauer, die nach der Hinrunde nur auf Rang vier platziert war. Die Mädchen aus Mauer waren beim Finale top fit und boten an allen vier Geräten hochwertige Übungen in sehr guter Ausführung. Mauer gewann drei der vier Gerätewertungen und siegte am Ende des Rückkampfes mit über fünf Punkten Vorsprung vor dem Heidelberger TV, der als Favorit ins Finale startete und dort  das Stufenbarrenturnen für sich entscheiden konnte. Auf den dritten Rang im Endkampf kam die SG Walldorf mit knapp zwei Punkten hinter dem HTV.
Mit einigem Punktabstand kämpften die SG Nußloch, die sich gegenüber der Hinrunde sehr steigern konnte, die KuSG Leimen und der TV Bammental, der leider auf drei seiner stärksten Turnerinnen verzichten mußte, um die nächsten Plätze. In der Endabrechnung der gesamten Ligarunde ging der Titel verdientermaßen an den Heidelberger Turnverein, der damit auch als Vertreter der Metropolregion am 22. Juli 2012 zur Aufstiegsrelegation nach Donaueschingen in den Schwarzwald fahren darf. 
Bei den Pflichtturnerinnen spitzte sich der Kampf um den Titel schnell auf ein Duell zwischen der SG Walldorf und dem SV Obrigheim zu, das wieder einmal auf dem „Zitterbalken“ entschieden wurde. Nachdem Obrigheim am Sprung erfolgreich war, gewann Walldorf am Reck und am Boden knapp und machte auf dem Schwebebalken alles klar. Mit etwas Abstand folgten die SG Nußloch, der TSV Pfaffengrund und der TV Horrenberg/Balzfeld. Mit nur minimalen Punktabständen folgten die Riegen der KuSG Leimen, des TV Eberbach, des TV Bammental und des TV Epfenbach. All diese Mannschaften sind auch 2013 in der Regioliga startberechtigt.
 
Ergebnisse und Abschlußtabellen

Badische Regioliga Turnerinnen:

  1. TV Mauer                              142,45 Pkt.
  2. Heidelberger TV                    136,95 Pkt.
  3. SG Walldorf                           135,25 Pkt.
  4. SG Nußloch                            128,95 Pkt.
  5. KuSG Leimen                         123,95 Pkt.
  6. TV Bammental                       120,15 Pkt.
Abschlußtabelle:
  1. Heidelberger TV III                  18 :   2  Pkt.
  2. TV Mauer II                              14 :   6  Pkt.
  3. SG Walldorf II                          14 :   6  Pkt.
  4. KuSG Leimen II                          8 : 12  Pkt.
  5. SG Nußloch IV                            6 : 14   Pkt.
  6. TV Bammental                            0 : 20  Pkt.
Gaupflichtliga B Turnerinnen:
  1. SG Walldorf                           203,95 Pkt.
  2. SV Obrigheim                        202,55 Pkt.
  3. SG Nußloch                            199,20 Pkt.
  4. TSV Pfaffengrund                   197,75 Pkt.
  5. TV Horrenberg/Balzfeld          195,70 Pkt.
  6. KuSG Leimen                         190,65 Pkt.
  7. TV Eberbach                          188,50 Pkt.
  8. TV Bammental                       187,95 Pkt.
  9.  TV Epfenbach                       186,95 Pkt.
 
Abschlußtabelle:
  1. SG Walldorf                            26 :   0  Pkt.
  2. SV Obrigheim                         24 :   2  Pkt.
  3. SG Nußloch                            20 :   6  Pkt.
  4. TSV Pfaffengrund                  16 : 10  Pkt.
  5. TV Horrenberg/Balzfeld         16 : 10  Pkt.
  6. KuSG Leimen                         10 : 16  Pkt.
  7. TV Eberbach                          10 : 16  Pkt.
  8. TV Bammental                         6 : 20  Pkt.
  9. TV Epfenbach                          2 : 24  Pkt.
  10.  TV St.Ilgen                             0 : 26  Pkt.
 


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2012 - Mehrkämpfe

Sandra Hald und Yannic Asgeirsson holten Gold
Turngau Heidelberg bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften erfolgreich
Einbeck. (us) Die turnerischen Mehrkämpfe bieten Turnern und Turnerinnen ein breites attraktives Wettkampfangebot, welches den Sportlern vor allem Vielseitigkeit abverlangt. Im niedersächsischen Einbeck trafen die qualifizierten Athleten der verschiedenen Wettkämpfe und Altersklassen zusammen, um ihre Meister zu ermitteln. Die Teilnehmer des Turngaus Heidelberg machten ihre Sache sehr gut.
Eine der Vertreterinnen, Sandra Hald von der SG Nussloch, trat im Deutschen Achtkampf der Juniorinnen an. Und ihr gelang das Meisterstück. Nach einem fehlerlosen Wettkampf, der aus einem Vierkampf im Turnen und den 4 leichtathletischen Disziplinen 100-Meter-Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderball besteht, durfte sie sich verdient die Goldmedaille umhängen lassen. Beim Turnen gefiel sie am Stufenbarren und Schwebebalken, wo sie mit den höchsten Wertungen des Wettkampfes aufwarten konnte. Der größte Satz im Weitsprung sowie die zweit- und drittbeste Ergebnisse bei den restlichen Disziplinen, machten sie zur verdienten Junioren-Siegerin.
Bei den Seniorinnen ging Heike Busch (HTV) mit ihren turnerischen Leistungen ebenfalls auf Titelkurs. In der Leichtathletik holte eine Gegnerin die entscheidenden Gewinnpunkte. Heike Busch hielt jedoch die restlichen Teilnehmerinnen gut in Schach und freute sich am Ende über den erreichten Vizetitel.
Beim Jahn-Kampf stellten sich die Sportler neben den Herausforderungen zu Land (Leichtathletik) und zu Luft (Turnen) auch zu Wasser beim Schwimmen. Philipp Groß von der TSG Dossenheim stellte sich im Jahn-Sechskampf der 14/15-Jährigen dieser Bewährungsprobe und sicherte sich die Bronzemedaille.
Die TSG Rohrbach war mit zwei Teilnehmern bei den Friesen-Fünfkämpfen in Einbeck vertreten, die Leichtathletik, Schwimmen, Degenfechten und Schießen beinhalten. Durch überzeugende Leistungen beim 1000m-Lauf und beim Schwimmen konnte sich Yannic Asgeirsson klar von der Konkurrenz absetzen und sicherte sich den Titel in der Altersklasse 18/19. Vereinskameradin Tanja Bähr machte ihre Sache ebenfalls bestens, musste sich nur einer Konkurrentin geschlagen geben und hielt die übrigen Gegnerinnen deutlich auf Distanz.
Weitere Platzierungen in den Top 10 sicherten sich die Teilnehmer aus Eberbach, Kirchheim und Nussloch.
 
 

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2012 - Senioren

Ergebnisse des Deutschlandpokals 2012 - Turnen für Länderauswahlmannschaften (Senioren) vom 29.09.1012 in Eberswalde (Brandenburg).
 
Die Frauen 40+ des Badischen Turnerbundes haben souverän ihren Titel mit 199,15 P. verteidigt. Grundlage waren schwierige Sprünge und herausragende Stufenbarrenübungen. Trotz Verletzungshandicaps der Heidelbergerin Jeannette Matheis kamen an jedem Gerät vier hohe Noten in die Wertung, mit zwei Punkten Vorsprung siegte Baden vor dem Sächsischen und dem Märkischen TB Brandenburg. Am Mannschaftssieg waren die HTV-Turnerinnen Annette Wirth und Jeannette Matheis beteiligt.
 
Die Männerauswahl 45+ des BTB belegte Platz 2 hinter Thüringen, in der Mannschaft Oliver Buchmann, SGK.
 
Die badischen Herren 60+ belegten den Bronzerang (ohne Beteiligung des TG HD).
 
 
 
 
 

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2013 - Kunstturnen weiblich

TG Mannheim, TV Neckarau und HTV stehen im Oberliga-Finale
Turnerinnen-Badenliga: die Entscheidungen sind gefallen
 
Im Rückrunden-Wettkampf der Oberliga trumpfte die TG Mannheim mächtig auf. Nach den ersten beiden Geräten hatte alles nach einer Wiederholung des Hinrunden-Resultats für die TG Karlsruhe-Söllingen ausgesehen, doch die Mannheimerinnen zeigten sich kämpferisch, überzeugten beim Schwebebalken- und Bodenturnen und konnten damit das Blatt noch wenden. Der Tagessieg ging mit 138 Punkten an die TG Mannheim. Das 11-jährige Turnküken Hala Sidaoui und die routinierte Jacqueline Schade (beide Mannheim) turnten am stärksten, konnten alle vier Wertungen ins Mannschaftergebnis einbringen und belegten im Einzel die Plätze 1 und 2. Die TG Karlsruhe-Söllingen kam auf 134,95 Zähler und führt das Klassement dank der besseren Gesamtpunkte an. Beide Teams haben sich auch im Oberliga-Finale nichts zu schenken, so dass ein spannender Wettkampf im Mai in Schiltach zu erwarten ist.
Fast noch spannender als der Kampf um die vorderen Plätze war das Gerangel um die restlichen Final-Tickets der Oberliga. Die Bewerber hierfür kamen aus Neckarau, Heidelberg und Nussloch. Laut Hinrundenergebnis stiegen der HTV und der TV Neckarau am Stufenbarren in den Wettkampf ein, während die SG Nussloch am Schwebebalken beginnen musste. Entsprechend nervös gingen die Nusslocherinnen zur Sache und machten dem Zitterbalken sprichwörtlich Ehre. Danach hieß das Motto „alles oder nichts“, denn nach Platz 5 in der Vorrunde musste man voll auf Angriff turnen. Mit choreografisch schön ausgearbeiteten Bodenübungen und drei hochwertigen Sprüngen über den Tisch wahrte Nussloch die Chance. Besonders hervor stach Sabrina Hemlein, die für ihren gestreckten Tsukahara mit der Tageshöchstnote von 13,3 Punkten belohnt wurde. Das Finale war vor dem abschließenden Barrenturnen noch in greifbarer Nähe, doch nach weiteren Unsicherheiten blieb letztendlich nur noch Hoffen und Bangen bis zur Ergebnisverkündung.
Für den HTV und Neckarau ging es zum Schluss an den Tischsprung, der aufgrund des höheren A-Noten-Niveaus viele Punkte für die Gesamtwertung einbringt. Zuvor hatte der TV Neckarau im direkten Vergleich mit dem HTV durchweg die Oberhand behalten und keine Gerätewertung an Heidelberg verloren. Bei Neckarau wussten vor allem die Nachwuchsathletin Taschina Gräble und das Aushängeschild Eva Lenz zu gefallen, während Zugpferd Sabine Gaißer (HTV) nicht ihren besten Tag erwischte. Im Tagesresultat sicherte sich Neckarau mit 131,45 Punkten den 3. Rang und verwies Nussloch (128,55) und den HTV (126,9) auf die Plätze. Die Gesamtabrechnung sprach damit für den TV Neckarau und den HTV. Die SG Nussloch musste sich mit dem 5. Platz zufrieden geben, der zwar nicht den Einzug ins Finale bedeutete, doch den Klassenerhalt sicherte.  
Im Vorderfeld der Verbandsliga gab es wenig Überraschendes zu verzeichnen. Die TG Breisgau konnte auch in der Rückrunde alle gegnerischen Teams von sich abhalten (130,45) und steigt damit direkt auf. Epfenbach und Seckenheim hingegen wollten sich die Relegationsplätze nicht streitig machen lassen, wobei die TSG Seckenheim noch mit Rang 2 liebäugelte. Die gestandene Damenmannschaft des TV Epfenbachs wollte das verhindern und startete am Sprung mit einer blitzsauberen Vorstellung. Im weiteren Wettkampfverlauf präsentierte sich das Team am Schwebebalken konzentriert und sicher und wusste auch am Boden mit Schraubensaltos zu gefallen. Seckenheim machte seine Sache ebenfalls gut und blieb die ganze Zeit auf Tuchfühlung, schaffte es jedoch nicht den Spieß zu drehen. Mit 126,9 Zählern gewann der TV Epfenbach den 2. Platz vor der TSG Seckenheim, die auf 125,65 Punkte kam. Beide Mannschaften werden sich nun in der Relegation gegen die südbadischen Teams aus Schiltach und Güttingen beweisen müssen. Die Freude über den erreichten Vizeplatz wurde bei Epfenbach von einer Verletzung am letzten Gerät überschattet. Julia Schneid war beim Flick-Flack-Absprung zur Schraube umgeknickt und riss sich das Außenband. Sie wird deshalb im Aufstiegswettkampf wohl noch nicht wieder fit sein.
Die KTG Heidelberg ging als Tabellenletzter in die Rückrunde und versuchte die TG Hegau-Bodensee zu knacken, um sich noch in die Relegation zu retten. Das gelang eingangs beim Boden- und Sprungturnen auch sehr gut, doch das abschließende Balkenturnen wurde für die jungen Turnerinnen zum Verhängnis. Letzten Endes behielt Hegau-Bodensee (228,7) die Nase vorn. Die KTG kam auf 226,6 Punkten und wird in der nächsten Saison in der Landesliga antreten müssen.
Am kommenden Wochenende geht es in der Landesliga um die Entscheidung. Der HTV II und die SG Walldorf-Astoria werden versuchen sich aus dem Kessel der Abstiegsrelegation zu befreien.
 

Toller Auftakt für HTV und TV Epfenbach
Kunstturnerinnen-Badenliga auf hohem Niveau
In einer spannungsgeladenen Oberliga-Hinrunde machten erwartungsgemäß die Turnzentren aus Mannheim und Karlsruhe den Tagessieg unter sich aus. Dabei erturnte sich die mit starken Nachwuchsturnerinnen gespickte Mannschaft aus Karlrsuhe die Bestnoten am Stufenbarren und Boden, während die TG Mannheim das Schwebebalkenturnen für sich entscheiden konnte.  Am Ende behielt die Kunstturnregion Karlsruhe mit 133,85 Punkten die Oberhand vor Mannheim (130,65). Als stärkstes Verfolgerteam kristallisierte sich im Laufe der Begegnung der HTV heraus, der auf 127,25 Zähler kam und damit den TV MA-Neckarau (126,3) und die SG Nussloch (125,95) hinter sich lassen konnte.
Beim direkten Aufeinandertreffen der 8 Oberliga-Teams  spielten die gestandenen HTV-Damen ihre ganze Wettkampferfahrung aus, zeigten durchweg stabile Übungen und konnten der TG Mannheim sogar die Barren- und Bodenwertung abluchsen. Eifrigste Punktesammlerin für den HTV war Sabine Gaißer, die an allen vier Geräten ihre Zähler ins Mannschaftsergebnis schreiben konnte und im Einzel den 6. Platz erzielte. Wenn die Mannschaft die gezeigten Leistungen auch im Rückrunden-Wettkampf abrufen kann, dürfte der Einzug ins Oberliga-Finale nur noch Formsache sein.
Berechtigte Chancen auf die Finalteilnahme dürfen sich auch die Teams aus MA-Neckarau und Nussloch machen. Die SG Nussloch startete am Tischsprung mit drei Tsukahara-Sprüngen hervorragend in den Hinrunden-Wettkampf und konnte überlegen die erste Gerätewertung für sich entscheiden. An den folgenden Geräten schlichen sich dann jedoch Unsicherheiten und Stürze ein, so dass für Sandra Hald und ihre Kolleginnen am Ende der 5. Platz stand. Für das kommende Wochenende haben sich die jungen Damen vorgenommen mehr Stabilität in ihre Vorträge zu bringen, damit man am Ende im Finale noch ein Wörtchen mitreden kann.
Beim Auftakt der Verbandsliga gingen die Turnerinnen aus Epfenbach, Seckenheim und von der KTG Heidelberg an die Geräte. Während die TG Breisgau vorneweg turnte (128,6), lieferten sich der TV Epfenbach und die TSG Seckenheim einen heißen Kampf um den 2. Platz. Am Ende trennten die beiden Teams nur 2 Zehntelpunkte (125,90 zu 125,70), so dass uns eine spannende Rückrundenbegegnung erwartet.  Den entscheidenden Vorsprung holten sich die Epfenbacherinnen am Schwebebalken, denn nach dem neuen Reglement kommt es neben den akrobatischen Elementen vor allem auf die präzise Ausführung der gymnastischen Verbindungen an.  Unterbrechungen durch zusätzliche Armzüge oder Wackler werden direkt geahndet. Julia Schneid, die nach einer Schulteroperation erstmals wieder im Einsatz war, zeigte sich am Balken ganz sicher und turnte die Tageshöchstnote.
Mit dem erturnten Hinrunden-Ergebnis ist für Epfenbach und Seckenheim die Relegation zur Oberliga in greifbare Nähe gerückt. Nicht ganz so erfreulich lief der Wettkampf für die Riege der KTG. Die Nachwuchsmädchen hatten allerhand neue, schwierige Elemente in ihre Wettkampfübungen eingebaut. Es fehlte jedoch an der einen oder anderen Stelle die Sicherheit in der Präsentation. Letztendlich musste sich die KTG mit 112,45 Punkten und Platz 8 zufrieden geben, will sich in der Rückrunde aber weiter nach vorne arbeiten. Im Einzel belegte Victoria Enns (KTG) zusammen mit Julia Schneid (Epfenbach) den 6. Rang.
Keinen leichten Einstieg in der Landesliga hatten auch die Aufsteigerteams HTV II (120,55) und Astoria Walldorf (117,6) zu verzeichnen. Beide Mannschaften konnten nur den TG Hegau-Bodensee hinter sich lassen und müssen, wenn sie sich in der Landesliga etablieren wollen, die entscheidenden Punkte in der Rückrunde sichern. Kein leichtes Unterfangen, denn das Mittelfeld der Landesliga ist dicht gedrängt.  
Rückrundentermine:
Oberliga: Samstag, 20. April, 14 Uhr in Heidelberg, Sportzentrum Süd
Verbandsliga: Samstag, 20. April, 12 Uhr in Muggensturm
Landesliga: Sonntag, 28. April, 14 Uhr in Wiesental

Kunstturnerinnen starten in die neue Runde
Für die Turnerinnen der Badenliga 2013 ist es besonders wichtig auf den Punkt topfit zu sein. In einer rasanten Wettkampfsaison werden in den nächsten Wochen die Landes-, Verbands- und Oberliga-Wettkämpfe inklusive Finale und Relegation abgewickelt. Grund für die enge Terminschiene ist zum einen das neue Bewertungsreglement, der Code de Pointage 2013-2016, der bei den Kampfrichterinnen vor Liga-Auftakt abgeprüft wurde und zum anderen das internationale Deutsche Turnfest in der Metropolregion, welches bereits am 18. Mai beginnt.
Die jeweils 8 Mannschaften der Turnerinnen-Ligen haben sich deshalb in diesem Jahr zu jeweils einem gemeinsamen Vor- und Rückrundenwettkampf verabredet. Für die vier besten Mannschaften der Oberliga winkt am Ende als besonderes Schmankerl das Oberliga-Finale. In der Landes- und Verbandsliga gilt, dass das bestplatzierte Team direkt aufsteigt, während die Plätze 2 und 3 mit den Plätzen 6 und 7 der höheren Liga in die Relegation gehen. Der Tabellenletzte wandert direkt in die tiefere Klasse.
Durch die Relegation 2012 und Nachrücker in die Landesliga kam es zu vielen Verschiebungen, so daß die Leistungen der einzelnen Mannschaften zum Saisonstart schwer einzuschätzen sind und die Spannung vor der ersten Bewährungsprobe besonders hoch ist.  Los geht es bereits am kommenden Wochenende. 
Allein in der Oberliga sind mit Mannheim, Nussloch, Mauer, Heidelberg und Neckarau 5 Vereine aus dem Rhein-Neckar-Kreis vertreten. Die TG Mannheim als Vorjahressieger darf sich auch in der Saison 2013 beste Chancen ausrechnen. Bei der SG Nussloch laufen die Vorbereitungen seit Wochen auf Hochtouren, denn wie im vergangenen Jahr lautet das erklärte Saisonziel: Oberligafinale. Leicht wird es sicherlich nicht, doch die Mannschaft um die Deutsche Mehrkampf-Meisterin Sandra Hald und Studentin Sabrina Hemlein wird den Kampf mit den Turnzentren aus Karlsruhe-Söllingen und Mannheim aufnehmen. Ebenso werden die Aufsteiger vom TV MA-Neckarau und dem HTV ihren Hut in den Oberliga-Ring werfen. Bei den Heidelbergerinnen haben sich die Deutsche Seniorenmeisterin Annette Wirth und ihre Kolleginnen fit gemacht und wollen tatkräftig mitmischen. Ganz anders die Situation beim TV Mauer. Nachdem mehrere Abiturientinnen im Ausland weilen und Deutschland-Cup-Siegerin Kira Stier wohl eine weitere Saison für die TG Hegau-Bodensee in der Regionalliga starten wird, bleibt die Oberliga-Chance in diesem Jahr wohl ungenutzt.
Die Verbandsliga 2013 ist ebenfalls mit starken Mannschaften aus der Region besetzt. Die KTG Heidelberg, der TV Epfenbach und die TSG Seckenheim wollen um den Titel kämpfen. Während die KTG ihre Nachwuchsturnerinnen ins Rennen schickt, kann der TV Epfenbach auf seine erfahrenen Damen um Julia Schneid zurückgreifen.  Beide Teams liebäugeln jedenfalls mit dem Wiederaufstieg ins Oberhaus und werden auf engagierte Gegner aus Mittel- und Südbaden treffen, die ihnen das Leben sicher nicht leicht machen werden.
Besonders bunt zeigt sich das Teilnehmerfeld in der Landesliga. Bis auf zwei Mannschaften ist die Liga 2013 hier mit Auf- und Absteigern gespickt, so dass die Karten völlig neu gemischt werden.  Die Aufsteiger HTV II und Astoria Walldorf haben sich mit neuen Übungen gerüstet und wollen sich in der Landesliga behaupten.
Vorrundentermine:
Oberliga: Samstag, 13. April, 15 Uhr in Güttingen
Verbandsliga: Sonntag, 14. April, 14 Uhr in Bräunlingen
Landesliga: Sonntag, 14. April, 10 Uhr in Überlingen
 
Oberliga-Vorbereitungen der SG Nussloch: Hier mit Sandra Hald, Julia Süsser, Sabrina Hemlein, Janine Besser und Clara Tix.


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2013 - Jugendzeltlager in Breisach 2013

 
WE WANT YOU

45. Internationales Jugendzeltlager

der Badischen Turnerjugend in Breisach

vom 29. Juli bis 8. August 2013

für Jugendliche von 12 bis 16 Jahre

 
 
Die Turngau-Nebenkosten betragen Euro 30,--.
 
Alle Anfragen bitte an:
 
Patrick Claas
Schwetzinger Str. 67
69124 Heidelberg
 
Tel. 06221 / 7145552
 

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2013 - OL Termine 2013

Gesamtübersicht 2013
 
http://tsg-wiesloch.de/leichtathletik/orientierungslauf/OL-Termine.html
 
 
 
Besonders erwähnenswerte Termine im und um den Turngau Heidelberg:
 
Meldeschluss zum Deutschen Turnfest bis zum 10. März 2013 verlängert:
 
10.03.2013 
18.05.2013 
  • 1. Doppelsprint in Wiesloch Link
18. – 24.05.2013 Diverse OL-Angebote beim Deutschen Turnfest
 
16.06.2013
  • 22. Trainings-OL der TSG Wiesloch in Heidelberg
 
28.09.2013
  • 2. Fun-OL der TSG Wiesloch (Hegehof)
 
 

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2012/13 - Gymnastik Frauen und Männer

Großes Interesse beim „Internationalen Tag der Älteren“
 
„Fit sein – fit bleiben bis ins hohe Alter“ war das Motto des Aktionstags, welcher Anfang Oktober in einigen Vereinen des Turngaus angeboten wurde. Um es vorweg zu nehmen: Die Veranstaltungen fanden tollen Zuspruch und die Teilnehmer konnten viele Anregungen mitnehmen. Bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Wochen viele Ältere den Weg in die Abteilungen der Sportvereine finden!
Die Turnabteilung der SG Walldorf hatte beispielsweise zu einem Frühstück mit Vorträgen und Aktionen eingeladen. Organisatorin Ille Hums konnte ca. 70 Frauen und Männer begrüßen, die sich mit den Themen Ernährung, Bewegung und Kommunikation auseinandersetzen wollten. Auf Ernährungsbedürfnisse im Alter und Osteoporose gingen ein Krankenkassen-Vertreter sowie eine Medizinerin ein. Neben Kalzium und Knochenaufbau ging es um Nährstoffe und Mengenverhältnisse. Anschließend konnten sich die Anwesenden selbst ein Bild machen wie viel Fett in verschiedenen Lebensmitteln steckt. Ein Gläschen abgefülltes Öl zeigte überdeutlich, was in einem einzelnen Croissant versteckt ist. Dennoch konnte das Fazit gezogen werden: Man darf alles essen, es kommt nur auf die Menge an. Für ein gesundes Maß an Zerstreuung sorgte der sportliche Abschluss von Renate Brehm, die alle Teilnehmer mit Musik schwungvoll in Bewegung versetzte.
Über 200 Senioren fanden am Tag der Älteren den Weg in die Bammentaler TV-Halle. Der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Buscholl sowie Bürgermeister und Schirmherr Holger Karl freuten sich mit Organisatorin Annerose Ruf, dass der Aktionstag so gut angenommen wurde.  Das medizinische Einstiegsreferat ging auf die Alterspyramide und den Alterungsprozess ein, wobei zwischen biologischem, medizinischem, sozialen und gefühlten Alter differenziert wurde. Die Betonung lag jedoch eindeutig auf der Wichtigkeit des Sporttreibens an sich. Das ließen sich die Übungsleiter und Übungsleiterinnen der verschiedenen Gymnastikgruppen nicht zweimal sagen. Sie hatten mit ihren Aktiven (fast alle im Alter Ü60) mit unterschiedlichen Handgeräten Vorführungen einstudiert, die von den Besuchern viel Beifall erhielten. Und Turnerin Herta Steiner stellte mit zwei Kürübungen am Barren und auf der Bank klar, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch im Leistungssport aktiv sein kann. Sie kämpft bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Ü65-Bereich mit um die Medaillen. Auch das Gesundheitskursangebot des Vereins wurde vorgestellt, so dass die Gäste am Ende einen ganzen Blumenstrauß von Angeboten mit nach Hause nehmen konnten.
Annerose Ruf, Übungsleiterin im TV und zugleich Fachwartin für Ältere im Turngau Heidelberg, animierte die Besucher nicht nur zu spontanem gymnastischem Mittun, sondern stimmte in den Tenor der Referenten und Übungsleiter(innen) der Veranstaltung mit ein: „Neben der Bewegung spielt natürlich auch das soziale Miteinander und die Geselligkeit eine große Rolle.“
 
Animation zur Bewegung - direkt in die Tat umgesetzt. Gesunde Ernährung war ein Themengebiet des Älterentags 2012!
 

Übungsleiterfortbildungen - Terminvorschau 2013
 
 

Übungsleiterfortbildung “ Denken und Bewegen“
Am 22. September 2012 haben sich ca. 30 Frauen in Bammental eingefunden, um sich gemeinsam zu bewegen. Auf das Zusammenspiel von Bewegung und Denken hat die Referentin Brigitte Joos ihren Schwerpunkt gelegt. „Im Einfachen liegt die Vielfalt“ könnte man mit wenigen Worten den Fortbildungsinhalt wiedergeben. Am Ende des Tages waren alle geschafft, denn der ganzkörperliche Einsatz - von Kopf bis Fuß – war zu spüren.
Brigitte Joos ist seit Jahrzehnten überzeugte Anhängerin der MAT-Methode. In jahrelanger Arbeit als Bewegungstherapeutin und MAT-Gehirntrainerin wurde von ihr eine Vielzahl von Übungen entwickelt und erfolgreich eingesetzt, die Beweglichkeit und geistige Fitness gezielt fördern und erhalten.
Allgemeine Informationen zu MAT: Im Mentalen Aktivierungs Training vereinigen sich Erkenntnisse der Informationstheorie, der Intelligenzpsychologie und der Gehirnforschung. Bei der Entwicklung von MAT-Gehirn-Jogging wurde darauf geachtet, dass es sich einfach durchführen und leicht in den Tagesablauf einplanen lässt.
Mit guter Musik und pfiffigen Aufgaben wurden wir Teilnehmerinnen auf Touren gebracht. Immer wieder hatten wir Gelegenheit, selbst zu erfahren, wo die Grenzen der Merkfähigkeit und der Aufmerksamkeit sind. Nachfolgend eine kleine Kostprobe davon: Eine Aufgabe war, sich 12 verschiedene Handbewegungen zu merken. Beim ersten Anlauf bleibt da nicht viel hängen. Wer sich 5 Bewegungen in Reihenfolge gemerkt hat, war da schon gut. Bei einer anderen Übung wurden die Fingerbewegungen gefördert. Schon mit dem  Aufeinandertippen der einzelnen Fingerspitzen mit dem Daumen wird die Wachheit oder Aufmerksamkeit gefördert. Weitere Übungen bringen die zum Teil steifen Finger in Schwung und gleichzeitig natürlich auch das Gehirn. In der freien Bewegung im Raum gab es viele spielerische Aufgaben mit Ball, Tuch oder mit einem Kartenspiel, das von der Referentin entwickelt wurde. Eine Steigerung der Anforderungen wurde mit neuen Variationen der eingangs gestellten Aufgaben erreicht. Immer wieder haben wir auch die Richtungen links und rechts trainiert. Da gibt es andere Möglichkeiten als nur: „links ist da, wo der Daumen rechts ist“! Die Kartenrally ermöglicht es, den Staffellauf einmal anders einzusetzen – hier ist nicht nur die Geschwindigkeit der Beine gefragt.
Den Abschluss bildete ein „Tänzchen“. Tanzen ist die Bewegungsart schlechthin, die alle Mobilisierungsmöglichkeiten beinhaltet. Hier ist alles vereint, was der Mensch braucht, um ganzkörperlich in Schwung zu kommen. Und wir konnten feststellen, dass selbst ein „Tänzchen“ alle Tücken der Merkfähigkeit in sich birgt. Herzlichen Dank an Brigitte Joos und an die unermüdlichen Teilnehmerinnen. Dank an Annerose Ruf, die den Lehrgang organisiert hat.
 
Ille Hums, Gaufachwartin „Erwachsene“
 
 

Übungsleiterfortbildung "Realistische Selbstverteidigung ohne Hebel und Würfe"
Am 16. Juni 2012 fand dieser besondere Workshop in Bammental statt. In der Ausschreibung waren auch die Männer angesprochen, jedoch ohne Resonanz. So konnten die beiden Trainer der SG Walldorf Astoria, Abteilung „Moderne SV“, sich ganz auf die 16 weiblichen Teilnehmerinnen einstellen. Die Motive für die Teilnahme an der Fortbildung waren sehr unterschiedlich. Eines war aber allen gleich wichtig, sich für den Ernstfall zu informieren und das Gelernte auch in die Übungsstunden mit einbauen zu können.
Die Aussage: „Wer sich wehrt, kann verlieren, wer sich nicht wehrt, hat verloren“, war sozusagen der Einstieg in die Thematik. Aber was heißt sich wehren, und wie macht man das?
 
In kritischen Situationen ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, um erkennen zu können, was gerade abläuft. Was will mein Gegenüber überhaupt?
 
An erster Stelle sollte die Deeskalation stehen, also alles zu tun, was die Situation entschärft. Dabei kann die Mitleidstour genauso hilfreich sein, wie ablenkende Fragen, Passanten direkt um Hilfe zu bitten oder, wenn möglich, wegzulaufen.
 
Hat man damit keinen Erfolg, und kommt es zum Angriff, muss mit beiden Armen unbedingt der eigene Kopf gedeckt werden. Helmblock wird diese Deckung genannt. Aus dieser Deckung heraus kann mit dem schnell ausgeführten und schmerzhaften „Eyejab“ – zu Deutsch „Augenstich“ – der Angreifer für Sekunden abgelenkt werden. Danach können weitere Abwehrtechniken eingesetzt werden, wie z. B. Treten, Kratzen, Hammerfaust etc.
 
Welche Hilfsmittel sind überhaupt sinnvoll? Bestimmt nicht der Pfefferspray und auf gar keinen Fall ein Messer. Da ist es weitaus besser dem Angreifer z. B. ein paar Münzen oder Sand ins Gesicht zu werfen und ihn damit abzulenken.
Die beiden Trainer verstanden es hervorragend, das sensible Thema psychologisch und praktisch zu vermitteln. Geübt wurde mit Spaß und mit viel Abwechslung. Anders wäre es nicht möglich gewesen, sich einen ganzen Tag mit dem Thema zu beschäftigen. Zum guten Schluss durften die Teilnehmerinnen die Trainer mit den gelernten Techniken „verhauen“. Das war eine echte Herausforderung für beide Seiten. Verletzt wurde niemand. Die Frauen gingen allesamt selbstsicherer aus dieser Fortbildung nach Hause. Sie kennen nun Möglichkeiten, sich erfolgreich zu wehren und wissen, was geht und was aussichtslos ist.
 
Herzlichen Dank an die beiden Trainer Willi und Mathias.
 
Ille Hums
Gaufachwartin „Erwachsene“
 

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2012 - Kunstturnen weiblich

HTV, Walldorf und Leimen steigen auf
 
Turnerinnen lieferten sich spannende Finalwettkämpfe
 
Im südbadischen Donaueschingen trafen am vergangenen Wochenende die besten Turnerinnen-Mannschaften der Badischen Bezirksliga und Bezirksklasse aufeinander um ihre Meister zu ermitteln. Diese Finalwettkämpfe haben eine ganz besondere Würze, denn hier treffen die Sieger der verschiedenen Staffeln erstmalig aufeinander. Und nur wer dabei überzeugen kann, steigt auf oder sichert sich mit einer vorderen Platzierung die Chance nachzurücken.
Im Bezirksliga-Finale gingen je 4 Mannschaften aus der Nord- und Südstaffel an die Geräte, wobei die Turnerinnen aus Nordbaden deutlich überlegen waren. Den Tagessieg sicherte sich der TSV Wiesental (137,8) mit drei gewonnenen Gerätewertungen. Um den begehrten Vizetitel kämpften die SG Walldorf und der HTV. Es entwickelt sich ein spannender Wettkampf, den der HTV II (134,65) aufgrund des besseren Barrenergebnisses hauchdünn für sich entscheiden konnte. Die Walldorferinnen kamen mit 134,6 Punkten ganz nah heran. So knapp die Entscheidung auch war, am Ende durften sich beide Mannschaften über den erturnten Aufstieg in die Landesliga freuen. Die SG Nussloch (132,45) machte ihre Sache ebenfalls gut, turnte sich auf Rang 4 und hielt alle südbadischen Mannschaften auf Abstand.
Zum Finale der Bezirksklasse traten 10 qualifizierte Mannschaften aus vier Staffeln zum Wettkampf an. Mit der KuSG Leimen und dem TV Dielheim stellten sich zwei Mannschaften des Turngaus Heidelberg der Herausforderung. Dank sauberer Sprung- und Balkendarbietungen schaffte die KuSG Leimen mit 138,25 Punkten den 3. Platz und damit den direkten Aufstieg in die Bezirksliga.
In Donaueschingen wurde außerdem die Relegation zur Bezirksklasse ausgeturnt. Dort trafen die Schlusslichter der Bezirksklasse auf die aufstrebenden Mannschaften der badischen Regioligen. Insgesamt waren 12 Mannschaften am Start, die sich nichts zu schenken hatten. Das noch junge Team des HTV III zeigte sich zu Beginn sichtlich nervös und wusste deshalb zwei Stürze am Schwebebalken nicht zu vermeiden.  Die Nervosität legte sich jedoch im Laufe des Wettkampfes. Am Ende schloss die Mannschaft mit einem guten 3. Platz hinter Heddesheim und Weinheim die Begegnung ab und durfte über den Aufstieg in die Bezirksklasse jubeln.

 
Kira Stier siegt beim Deutschland Cup
 
Beim Deutschland Cup im bayerischen Hösbach standen sich kürzlich die jeweils 2-3 besten Turnerinnen der Landesturnverbände gegenüber. In vier verschiedenen Altersklassen wurden die Gewinner ermittelt. Vom TV Mauer hatten sich mit Kira Stier und Juliane Kohl gleich zwei Turnerinnen qualifizieren können und beide meisterten die Herausforderung hervorragend. Die Studentin Kira Stier, die im Jahr 2009 den Pokal in der Altersklasse 16/17 schon einmal gewinnen konnte, hatte sich viel vorgenommen und startete dieses Mal in der Klasse der 18- bis 29-Jährigen. Ihre Übungen hatte sie nach dem Landesentscheid nochmals angepasst. Der Schwerpunkt wurde auf Präzision gelegt, so dass an der einen oder anderen Stelle auf die letzte Höchstschwierigkeit verzichtet wurde. Die Rechnung ging auf! Mit einer tollen Barrenübung und 11,95 Punkten startete Kira in den Wettkampf. Am Schwebebalken lief nicht alles nach Maß, denn ein Sturz musste weggesteckt werden. Mit einer fetzigen Bodenkür, die ihr die Tageshöchstnote von 12,8 einbrachte, und einem hochkarätigen Tsukahara-Sprung legte sie sich anschließend nochmals ins Zeug. Es folgte das lange Warten auf die Siegerehrung, denn eines war offensichtlich: Wer so gut durch den Wettkampf gekommen ist, hatte in jedem Fall vorne mitzureden und konnte vielleicht sogar auf‘s Treppchen hoffen.
Die Ergebnisverkündung startete von hinten und die mitgereisten Fans fieberten mit. Als bei Rang 4 immer noch nicht der Name Kira Stier verkündet wurde war die Freude schon riesig. Und bei Platz 2 blieb allen fast das Herz stehen, denn den hatte sich ebenfalls eine „Kira“ (allerdings vom Warendorfer SU) gesichert. Mit großer Freude und unbeschreiblichem Stolz konnte Kira Stier vom TV Mauer den obersten Podiumsplatz einnehmen. Die erturnten 50,3 Punkte bedeuteten nicht nur das beste Ergebnis in dieser Altersklasse, sondern auch das aller Deutschland Cup-Teilnehmerinnen 2012
Für Vereinskameradin Juliane Kohl war der Deutschland Cup eine gänzlich neue Erfahrung. Als 3. Turnerin des Badischen Turnerbundes zur Teilnahme in der AK 16/17 berufen, ging Juliane eher unbekümmert ans Werk. Eine starke Erkältung hatte die Vorbereitung auf den Wettkampf zudem schwierig gestaltet. Die Übungen und Leistungen, die Juliane Kohl letztendlich präsentierte, konnten sich jedoch mehr als sehen lassen. Am Schwebebalken musste sie zwar zwei Stürze bei ihrer schwierigen Akrobatik (Menicelli-Hocksalto und Salto vorwärts) verkraften, ließ aber sonst keine Schwächen erkennen. Das merkte auch die Konkurrenz, denn am Sprung stellte sie ihren gebückten Tsukahara in den sicheren Stand.
Zur Siegerehrung der Altersklasse 16/17 durfte auch Juliane Kohl lange nicht nach vorne treten. Und spätestens als die Top 10 verkündet wurden, war die Welt für Juliane in Ordnung. Mit 49,95 Punkten und dem 5. Platz gelang ihr ein toller Einstieg in diesem hochkarätigen Teilenehmerkreis.

 
Annika Biber auf dem Siegertreppchen
KTG Nachwuchs wusste zu gefallen – 2. Platz bei den Badischen
 
Bei den Badischen Meisterschaften der Nachwuchskunstturnerinnen konnten jüngst die  Mädchen der KTG Heidelberg ihren Leistungsstand unter Beweis stellen. Um es vorweg zu nehmen: Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Allen voran Annika Biber in der Altersklasse 8, die sich nach fehlerfreiem Vortrag die Bronzemedaille sicherte und stolz den Pokal in Empfang nahm. Im Wettkampf lieferte sie die Pflichtübungen an den vier Geräten sehr sauber ab. Sogar der Handstand am Balken, der bei den vorherigen Ausscheidungen noch nicht klappte, wurde lange genug gehalten und fand Anerkennung bei den Kampfrichtern. Auch Kollegin Katharina Gansjuk kam ohne größere Probleme durch den Wettkampf und verzeichnete am Ende Rang 9.
In der Altersklasse 7 hatten sich ebenfalls zwei Mädchen der KTG für die Meisterschaftswettkämpfe qualifiziert. Sophie Schwarz gefiel vor allem am Stufenbarren, musste am Schwebebalken jedoch Federn lassen und war mit einem guten 8. Platz beste Vertreterin aus Heidelberg. Während das Teilnehmerfeld bei den 7-Jährigen noch 25 Turnerinnen umfasste waren bei den 10-Jährigen nur noch 12 Mädchen am Start.
Gleich drei KTG-Turnerinnen waren in dieser Altersklasse vertreten und zeigten ihren Leistungsstand. Wettkampferfahrung hatten Victoria Enns, Sara-Lina Heemann und Nele Schindler noch in der Oberliga gesammelt und zeigten sich zum Saisonhöhepunkt gut motiviert. Am besten lief der Wettkampf für Victoria Enns. Sie musste lediglich einmal vom Gerät, weil sie beim Rückschwung in den Handstand am Barren zu viel Power hatte und überkippte. Mit 62,30 Punkten verbuchte sie in der Gesamtwertung den 5. Platz. Die Vereinskameradinnen machten ihre Sache ebenfalls gut und erreichten die Ränge 8 und 9.
Im Mannschaftsergebnis der Altersklasse 10  belegte die Turntalentschule Heidelberg den 2. Platz hinter Mannheim und durfte sich über die gezeigten Leistungen freuen.
Die allerjüngsten Mädchen der Altersklasse 6 hatten zuvor bei den Nordbadischen Ausscheidungen überzeugen können. Nach einem tollen Wettkampf und fast zwei Punkten Vorsprung siegte Maya Zyworonek, gefolgt von KTG-Teamkollegin Katinka Heemann. Wenn die Mädchen dabei bleiben und fleißig weiter trainieren sind bei den Kadertests im Spätjahr sehr gute Ergebnisse zu erwarten.

 
Nussloch turnte sich im Ligafinale aufs Podest
Neckarau und HTV schaffen den Aufstieg in die Oberliga
 
Beim Badischen Ligafinale der Turnerinnen trafen die vier bestplatzierten Mannschaften der Oberliga nochmals direkt aufeinander um ihren Meister zu küren. Als klarer Favorit nach der Vorrunde war die TG Mannheim ins Rennen gegangen und wurde auch in dieser Begegnung seiner Führungsrolle gerecht. Trotz Verletzungspech im Wettkampf ließen die jungen Mädchen in keiner Phase Zweifel aufkommen und siegten am Ende mit 142,65 vor der TG Karlsruhe-Söllingen, die auf 135,8 Punkte kam. Beste Einzelturnerin war wieder einmal Bundeskader-Athletin Florin Hader, die über 50 Punkte für die Mannheimerinnen erturnte.
Klare Verhältnisse herrschten auch bei den weiteren Finalteilnehmern: Die SG Nussloch besiegelte mit 126,75 Zählern eine hervorragende Oberliga-Saison. Im entscheidenden Wettkampf hielten sie die Damen aus Schiltach deutlich auf Distanz. Für die Nusslocherinnen lief alles nach Maß, denn je drei hohe Wertungen konnten pro Gerät für das Mannschaftsergebnis erzielt werden. Besonders hervor stach jedoch die Sprungwertung von Sabrina Hemlein, die für ihren gestreckten Tsukahara die Tageshöchstnote von 13,25 Punkten erzielte. Mit dem dritten Rang in der Turnerinnen-Oberliga haben sich die Turnerinnen der SG Nussloch direkt hinter den Turnzentren behauptet, so dass Ende des Jahres sogar die Option zur Regionalliga-Relegation winkt.  
Während im Oberliga-Finale keine größeren Überraschungen zu verzeichnen waren, war die Relegation von besonderer Brisanz geprägt: Die vier teilnehmenden Mannschaften kamen allesamt aus der Rhein-Neckar-Region. Am saubersten präsentierte sich der TV Neckarau und erturnte sich mit 127,25 Punkten den Aufstieg in die Oberliga. Gerangel gab es um den zweiten Platz zwischen dem Heidelberger TV und dem TV Epfenbach. Letztere konnten zwar an zwei Geräten das bessere Ergebnis erreichen, mussten aber auch viele Stürze hinnehmen. Am Ende spielten die Damen des HTV mit dem stärkeren Auftritt an Barren und Boden ihre ganze Erfahrung aus und schafften mit 124,45 Punkten und einem Vorsprung von 3 Punkten den Einzug in die Badische Oberliga. Die junge KTG-Riege hatte ebenfalls das Nachsehen und rutschte in die Verbandsliga ab. Neue Gegner werden dort dann die aufstrebenden Mannschaften aus Muggensturm und Baden-Oos sein, die in der Verbandsliga-Relegation ihr Können unter Beweis stellten.
Das attraktive Badische Ligafinale der Turnerinnen hat sich mittlerweile fest im Turnkalender etabliert und fand auch bei den Zuschauern besten Zuspruch.

 
TV Mauer steigt in die Badische Oberliga auf
HTV-Damen gehen in die Relegation
 
Zum Abschluss der Turnerinnen-Verbandsliga gaben sich die Mannschaften der Verbandsliga beim Rückrundenwettkampf ein Stelldichein. Mit dem besten Punktekonto nach der Vorrunde angereist, zogen die Damen des TV Mauer ihr Konzept weiter durch und konnten im Schwierigkeitsgrad sogar noch zulegen. Die Gerätewertungen von Sprung, Schwebebalken und Boden gingen zu Gunsten des TV Mauer, der am Ende mit 129,55 fast vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten TV Neckarau vorweisen konnte. Als Meister der Verbandsliga wird der TV Mauer im nächsten Jahr im Oberhaus der Badischen Turnliga vertreten sein.
Mit Juliane Kohl und Kira Stier zeigten gleich zwei Turnerinnen des TV Mauer akrobatische Salto-Verbindungen am Schwebebalken sowie sichere Tsukaharas beim Tischsprung. Kira Stier lieferte sich im Einzel einen tollen Zweikampf mit Eva Lentz (TV Neckarau), der am Ende durch eine hervorragende Bodenübung und 13,1 Punkte für Kira Stier entschieden wurde.
Im weiteren Teilnehmerfeld mischten sich die Mannschaften im Vergleich zur Vorrunde nochmals kräftig durch. Der HTV hatte auf einen Mittelfeldplatz spekuliert. Die  wettkampferfahrenen Starterinnen um Jeanette Matheis und Annette Wirth turnten sich hinter der TSG Seckenheim und dem TG Hegau-Bodensee mit 119,95 Punkten zielgerecht auch genau in diese Region. Sie erreichten damit einen guten 5. Rang an diesem Tag. Der Ausgang des Tagesresultats inklusive der Vorrunde brachte dann jedoch eine freudige Überraschung. Mit Platz 3 in der Abschlusstabelle haben sich die HTV-Damen auf einen Relegationsplatz in Richtung Oberliga geturnt. Dort winkt nun ein echtes Lokalderby zwischen der KTG und dem HTV, welches am 13. Mai in Heidelberg ausgetragen werden wird.
In der Rückrunde der Landesligamannschaften gab es weniger Überraschungen. Der TG Breisgau dominierte wie schon in der Vorrunde das Geschehen (139,55), während die SG Nussloch II ihren 6. Rang bestätigte und die Verfolger aus Freiburg und Lahr deutlich abschütteln konnte. Für Clara Tix und ihre Mannschaftskameradinnen bedeutet die Platzierung, dass sie noch um den Verbleib in der Landesliga bangen müssen. In der Relegation mit der Bezirksliga dürfen sich die Nusslocherinnen allerdings beste Chancen ausrechnen.

Mannheim und Mauer führen nach der Vorrunde 

In den letzten Vorrundenbegegnungen der Turnerinnen-Oberliga ging es für die Mannschaften der Region um die begehrten ersten vier Tabellenplätze, die gleichzeitig den Finaleinzug bedeuten. Für die TG Mannheim, die in eigener Halle gegen den TV Schiltach und den TV Güttingen antrat, war die Finalplatzierung nur noch reine Formsache. Routiniert und von Beginn an dominant nahmen die Turnküken des Leistungszentrums Mannheim den Gegnern durchschnittlich mehr als 5 Punkte  pro Gerät ab und siegten mit 146,85 Punkten. Fleißigste Punktesammlerin war Florine Harder, die alleine 50,85 Zähler dem Mannschaftsergebnis beisteuerte. Mit dieser starken Vorrundenleistung und Tabellenplatz 1 machten die Mannheimerinnen den Finalgegnern klar, dass sie in diesem Jahr das Maß der Dinge sind.

Die Nachfolgerteams aus Nussloch und Karlsruhe-Söllingen trafen zum Vorrundenabschluss in Epfenbach aufeinander. Während die SG Nussloch an Sprung und Barren gut mit den favorisierten Karlsruherinnen mithalten konnte, turnten diese an den folgenden beiden Geräten der Konkurrenz weit davon (139,45). Die SG Nussloch, die auf 130,1 Punkte kam, setzte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wiederum deutlich von den Mannschaften des TV Epfenbach (124,35) und der KTG Heidelberg (110,75) ab. Mit dem 3. Tabellenplatz sicherten sich die Nusslocherinnen das begehrte Finalticket. Im Oberliga-Finale, welches Mitte Mai in Heidelberg stattfinden wird, will man seine Leistungen erneut bestätigen und sich gegen den Vierten aus Schiltach durchsetzen. In der Einzelwertung überzeugte Maike Enderle (Söllingen) mit nahezu perfekt dargebotenen Höchstschwierigkeiten und sagenhaften 51,4 Punkten. Auf Rang 2 und 3 folgten Lena Pechwitz (Epfenbach) 45,25 Punkte und Sabrina Hemlein (Nussloch) 44,05 Punkten. 

Zum Vorrundenabschluss in der Oberliga sind die Würfel für den TV Epfenbach und die KTG Heidelberg bereits gefallen. Die Tabellenplätzen 6 und 7 führen direkt in die Relegation, in der starke Verbandsligamannschaften aufwarten werden.
 
Beste Chancen für den direkten Aufstieg in die Oberliga dürfen sich die Damen des TV Mauer machen, denn diese führen nach der Vorrunde ungeschlagen die Verbandsliga an. Unmittelbar danach folgen Mannheim-Neckarau, Bräunlingen und der HTV. Der TV Mauer empfing in seinem einzigen Heimwettkampf die Mannschaften aus Oberhausen, Lahr und Bräunlingen. In der Begegnung ließ Mauer zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, gewann alle vier Gerätewertungen deutlich und setze sich mit 133,8 Punkten vor Bräunlingen (119,85) und Lahr (109,75) durch. Wenn im gemeinsamen Rückrundenwettkampf keine Überraschungen warten, dürfte dem TV Mauer der Durchmarsch in die Oberliga gelingen. Für den TV Mauer punkteten Kira Stier (46,55) und Lea Schregle (43,25) und belegten die Plätze 1 und 2 im Einzelergebnis.
 
Auch der TV Neckarau (125,45) und der HTV (121,85) dürfen sich nach der Vorrunde noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Oberliga machen. Beide Mannschaften besiegten die Teams des TG Hegau-Bodensee und der TSG Seckenheim und stehen nach der Vorrunde in Lauerstellung für die Relegation zur Oberliga. Beste Einzelturnerinnen waren Eva Lentz (Neckarau) und Jeanette Mattheis (HTV).
 
In der dritten Begegnung der Landesliga konnte sich Nussloch II mit 123,15 Punkten gegen PTSV Freiburg (119) durchsetzen, musste dem Tabellenführer TG Breisgau (137,45) jedoch den Vortritt lassen. Die meisten Punkt für die SG Nussloch erturnte Clara Tix mit 42,5 Zählern.
 
Die Rückrundenwettkämpfe der Landes- und Verbandsliga werden Ende April in Oberhausen ausgetragen. Dabei sind spannende Wettkämpfe um die begehrten Direktaufstiegsplätze für die Tabellenersten sowie Gerangel um die Relegationsplätze 2 und 3 zu erwarten.
 

 
TG Mannheim und TV Mauer mit weißer Weste
Am zweiten Wettkampfwochenende der Kunstturnerinnen-Badenliga sorgten die TG Mannheim und der TV Mauer für klare Verhältnisse. Beide Teams konnten ihre Wettkämpfe in Ober-und Verbandsliga deutlich für sich entscheiden und führen mit weißer Weste die Tabellen an.
Die TG Mannheim dominierte erneut das Geschehen in der Oberliga und verwies die Gastgeberinnen aus Nussloch auf den 2. Rang. Dabei zeigten die Turnküken aus Mannheim nicht einmal ihr volles Programm, doch die sauberen Vorstellungen von Florine Harder, Amelie Föllinger und Rebecca Matzon verhalfen der TG Mannheim zu 140,6 Punkten gegenüber Nussloch (131,8). Die KTG Heidelberg konnte nicht mithalten und kam nach verpatztem Stufenbarrenturnen auf nur 106,1 Zähler. Die Nusslocherinnen mit Sandra Hald und Paula Gieser testeten bei dieser Begegnung ihren Leistungsstand und verbuchten die einkalkulierte Niederlage gegen den Tabellenführer auf das Konto Wettkampferfahrung. Mit dem aktuell zweiten Platz in der Oberliga ist die SG Nussloch jedoch voll auf Kurs Oberliga-Finale im Mai.
Für den TV Epfenbach (121,45) ist dieser Wunsch mittlerweile in weite Ferne gerückt. Die Damen des TV Epfenbach mussten sich dem TV Güttingen (127,35) und dem gastgebenden TV Schiltach (126,5) geschlagen geben. An Sprung und Barren hatten die anderen Mannschaften so vorgelegt, dass auch Lena Pechwitz mit sicherer Balkenübung und hoher Note am Boden das Blatt nicht mehr wenden konnte.
Einen überzeugenden Wettkampf in der Verbandsliga lieferte der TV Mauer (133,8) gegen die TSG Seckenheim (123,05) und den TG Hegau-Bodensee (121,25) ab. Der TV Mauer nahm dabei den Kontrahenten an Spung, Stufenbarren und Boden jeweils deutlich die Gerätewertungen ab und steht nach fünf der sieben Vorrundenbegegnungen ungeschlagen an der Tabellenspitze. Die besondere Herausforderung dieser Begegnung stellte das Bodenturnen dar. Die Turnerinnen mussten zum Teil stark improvisieren, denn die Musikanlage der Singener Turnhalle spielte die individuellen Kürmusik-CDs nicht ab. Kira Stier und Juliane Kohl lösten diese Aufgabe für den TV Mauer mit Bravour und konnten hohe Wertungen verbuchen. Am Ende winkten Rang 1 und 2 in der Einzelwertung, denn beide stellten auch ihre gebückten und gehockten Tsukahara-Sprünge in den sicheren Stand.
Zu einer erneut knappen Angelegenheit wurde der zweite Vorrundenwettkampf des HTV gegen TuS Bräunlingen und TV Lahr. Während das Stufenbarrenturnen klar von den HTV-Damen bestimmt wurde, gingen die übrigen Gerätewertungen auf das Konto von Bräunlingen. Im Tagesresultat siegte Bräunlingen (127,6) vor dem HTV (126,2) und dem TV Lahr (125,45). Der HTV hat sich damit im Mittelfeld der Verbandsliga etabliert und kann, wenn alle Turnerinnen bei den nächsten Begegnungen zur Verfügung stehen, seine Chance auf einen Relegationsplatz wahren.
In der Landesliga konnte die SG Nussloch II dank stabiler Balkenübungen dem TV Muggensturm einen Wettkampfpunkt abluchsen. Die Teams trennten sich mit einem Unentschieden (124,25), während man den Südbadenerinnen aus Istein (127,4) den Vortritt lassen musste. Am kommenden Wochenende kommt es bereits zum abschließenden Vorrundenwettkampf gegen den führenden TG Breisgau und Tabellennachbar PTSV Freiburg, gegen den man unbedingt punkten will.
Termine:
Oberliga
Samstag, 24. März, 14:30 Uhr: TG Mannheim – TV Güttingen – TV Schiltach; 15 Uhr: TV Epfenbach – TG KA-Söllingen – KTG Heidelberg – SG Nussloch
Verbandsliga
Samstag 24. März, 12 Uhr: TV MA-Neckarau – HTV – TSG Seckenheim – TG Hegau-Bodensee; Sonntag, 25. März, 14 Uhr: TV Mauer – TV Oberhausen – TV Lahr – TuS Bräunlingen
Landesliga
Samstag, 17. März, 11:30 Uhr: TG Breisgau – PTSV Jahn Freiburg – SG Nussloch II – TV Bodersweier

 
Einstieg nach Maß für Mannheim, Nussloch und Mauer
Ab sofort werden in Landes-, Verbands- und Oberliga bei den Turnerinnen-Mannschaften die Karten neu gemischt. Während der Vorrunde treten je 4 Mannschaften pro Wettkampf an, so dass einige Teams zwar mehrfach aufeinander treffen, doch nur das zuerst gegeneinander erturnte Resultat fließt ins Ergebnis ein.
Allein in der Oberliga sind in diesem Jahr 4 Mannschaften aus dem Rhein-Neckar-Kreis vertreten. Einen Traumstart in die neue Saison konnten die jungen Kaderathletinnen der TG Mannheim verbuchen. Mit einer souveränen Vorstellung zogen sie der Konkurrenz mit 149,30 Punkten weit davon. Die TG Karlsruhe-Söllingen (137,8) und der TV Epfenbach (124,25) mussten machtlos zusehen, wie Florine Harder und ihre Kameradinnen ein wahres Feuerwerk von Doppelsalti, Flugelementen und Schrauben abspulten. Das war vom Feinsten. Den Epfenbacherinnen fehlte Julia Schneid, die aufgrund einer Schulterverletzung sogar die ganze Saison ausfallen wird. Ob as große Ziel – die Finalteilnahme Mitte Mai – erreichbar ist, wird sich wohl schon nächstes Wochenende weisen. Dann treffen die Damen auf Schiltach und Güttingen.
Mit diesen beiden Gegnern hatten es die KTG Heidelberg und die SG Nussloch in ihrer Auftaktbegegnung zu tun. Für die Nusslocherinnen, die in der letzten Saison bereits Finalluft schnuppern durften, ist der Weg dorthin in diesem Jahr schon nach der ersten Wettkampfrunde so gut wie geebnet. Trotz einiger Stürze an Schwebebalken und Boden legte Nussloch einen überzeugenden Auftritt hin (129,25) und verwiesen Schiltach (126,35) und Güttingen (122,75) auf die Plätze. Bei Nussloch wussten vor allem Sandra Hald am Boden und Sabrina Hemlein mit der Tageshöchstnote von 12,7 für ihren Tsukahara-Sprung zu gefallen. Weniger erfreulich lief es für die Heidelberginnen. Nach dem Ausstieg und Wechsel der erfahrenen Turnerinnen schickte die KTG hauptsächlich den Nachwuchs ins Rennen und kam auf 116,1 Zähler. Ob die Relegation noch abzuwenden ist, bleibt abzuwarten.
In der Verbandsliga kam es gleich im ersten Wettkampf zum spannenden Lokalderby zwischen Mannheim-Neckarau, Oberhausen und den Aufsteigern aus Heidelberg und Mauer. Der Erwartungen vor der Begegnung waren entsprechend hochgeschraubt. Immerhin konnte sich der HTV für die neue Saison mit Zugängen von Sabine Gaißer und Heike Busch aus der Oberliga verstärken, während die übrigen Mannschaften nahezu unverändert starteten. Der Tanz um den Tagessieg brachte dann auch die erwartete Würze mit sich. Der HTV gewann das Stufenbarren- und Balkenturnen, während der TV Mauer an Sprung und Boden punktete. Mauer zeigte dabei durchweg ausbaufähige Übungen und neu erlernte Sprünge, hatte jedoch noch einige Unsicherheiten zu verzeichnen. Am Ende wurde es richtig knapp, doch der TV Mauer behielt die Oberhand und siegte mit 129,1 vor dem HTV (128,4), Neckarau (127,25) und Oberhausen (121).
Kira Stier (TV Mauer) rangierte auf Rang 1 in der Einzelwertung vor Teamkollegin Juliane Kohl, die einen nahezu fehlerfreien Wettkampf ablieferte.
Die SG Nussloch II ging im ersten Landesliga-Wettkampf gegen starke Teams aus Mittel- und Südbaden an die Geräte. Gegenüber dem TV Lahr (108,35) konnte sich Nussloch mit 119,8 Punkten deutlich durchsetzen, wobei man den Teams aus Baden-Oos (123,1) und Boderweier (120,1) den Vortritt lassen musste. Verletzungsbedingt fehlte Lisa Seidler, so dass sicherlich mehr drin gewesen wäre. Bei der nächsten Bewährungsprobe im heimischen Nussloch sind mit Muggensturm und Istein wiederum energische Gegner auf dem Programm, die nach dem Aufstieg in die Landesliga ihr Können unter Beweis stellen werden.
Nächste Termine:
Oberliga
Sonntag, 11. März, 11 Uhr: SG Nussloch – KTG Heidelberg – TG Mannheim; 12 Uhr: TV Schiltach – TV Güttingen – TG KA-Söllingen – TV Epfenbach
Verbandsliga
Samstag 10. März, 11:30 Uhr: TuS Bräunlingen – TV Lahr – TV MA-Neckarau – HTV; 15 Uhr: TG Hegau-Bodensee – TSG Seckenheim – TV Mauer – TV Oberhausen
Landesliga
Sonntag 11. März, 15 Uhr: SG Nussloch II – TV Bodersweier – TV Muggensturm – SV Istein
 

 
Saisonauftakt der Turnerinnen - Badische Landes-, Verbands- und Oberliga starten in die neue Runde
Vor der ersten Bewährungsprobe ist die Spannung der badischen Turnerinnen-Mannschaften in diesem Jahr besonders groß. Durch den Regionalliga-Aufstieg von Hockenheim und Istein wurden die badischen Ligen aufgefüllt, so dass einige Teams unerwartet nachrückten und die Leistungen zu Saisonbeginn schwerer einzuschätzen sind. Jeweils 8 Mannschaften in Landes-, Verbands- und Oberliga starten am ersten Märzwochenende in die neue Runde. In den Vorrundenwettkämpfen treten jeweils 4 Mannschaften an, was zu einer zügigen Wettkampfabwicklung beiträgt. Einige Teams treffen dabei zwar mehrfach aufeinander, doch nur das zuerst gegeneinander erturnte Resultat fließt ins Vorrundenergebnis ein.
Allein in der Oberliga sind mit Heidelberg, Nussloch, Epfenbach und Mannheim 4 Mannschaften aus dem Rhein-Neckar-Kreis vertreten. Für die KTG Heidelberg und die SG Nussloch geht es im ersten Wettkampf gegen die Aufsteiger aus Schiltach und Güttingen zur Sache. Die KTG muss in diesem Jahr den Ausstieg und Wechsel seiner erfahrenen Turnerinnen verkraften und wird den Nachwuchs ins Rennen schicken. Wenn die Saison planmäßig verläuft, will man sich im Mittelfeld platzieren und von der Relegation verschont bleiben. Die SG Nussloch kann dagegen auf seine Stammturnerinnen Sabrina Hemlein und Sandra Hald zählen. Es wurde fleißig trainiert und der Schwierigkeitsgrad der Übungen aufgestockt. Während in der vergangenen Saison die Teilnahme am Oberligafinale noch überraschend kam, ist es für die Mannschaft aus Nussloch diesmal erklärtes Ziel. 
Beste Chancen in der Oberliga 2012 dürfen sich auch die Kunstturnerinnen aus Mannheim ausrechnen, die sich bereits im vergangenen Jahr die Spitze setzten. Gäbe es in der Regionalliga keine Eintrittshürde, die ein Mindestalter von 12 Jahren vorsieht, wären die Mannheimerinnen wohl nicht aufzuhalten gewesen. Im ersten Wettkampf muss der TV Epfenbach gegen Mannheim und die ebenfalls stark einzuschätzende TG Karlsruhe-Söllingen antreten. Eine Finalteilnahme ist auch das Saisonziel der Epfenbacherinnen. Durch den Ausfall von Gallionsfigur Julia Schneid, die wegen einer Schulterverletzung pausieren muss, wird dies jedoch kein ganz einfaches Unterfangen für die Truppe werden.
Die Verbandsliga 2012 ist ebenfalls zur Hälfte mit Mannschaften aus der Region besetzt. Der HTV, Mauer, Mannheim-Neckarau und Seckenheim werden im Kampf um den Titel mitmischen. Die drei erstgenannten treffen im Lokalderby bereits am Wochenende in der Pestalozzischule in Heidelberg aufeinander. Als Aufsteiger aus der Landesliga wähnte sich der HTV durch die Zugänge von Sabine Gaißer und Heike Busch aus der Oberliga verstärkt, doch anstehende Examensarbeiten von Patricia Gaier machen die Personalsituation schwieriger als erwartet. Saisonziel der Heidelbergerinnen ist es jedenfalls von der Relegation verschont zu bleiben und sich im Mittelfeld zu etablieren.
Der TV Mauer hingegen liebäugelt damit im vorderen Drittel der Verbandsliga ein Wörtchen mitreden zu können. Das Team um Aushängeschild Kira Stier und Carolin Rutsch hat neue Elemente und Übungen im Gepäck und will sich mit höheren A-Noten eine gute Ausgangsposition verschaffen. Leicht wird es dennoch nicht, denn die Saison fällt für einige Teamkolleginnen voll in die heiße Abitur-Phase.
Besonders bunt gemischt zeigt sich 2012 das Teilnehmerfeld in der Landesliga. Als überraschender Nachrücker wird die SG Nussloch II hauptsächlich auf Auf- und Absteiger treffen. Ein Lotteriespiel also, welches die Nusslocherinnen durch einen Klassenerhalt beantworten wollen. Mit neuen Elementen gerüstet möchten sie im wichtigen ersten Wettkampf gleich gegen die starken Teams aus Mittelbaden bestehen.
Termine:
Oberliga
Samstag 3. März, 16 Uhr: TV Güttingen – TV Schiltach – SG Nussloch – KTG Heidelberg; Sonntag 4. März, 12 Uhr: TG Karlsruhe-Söllingen – TV Epfenbach – TG Hegau-Bodensee II – TG Mannheim
Verbandsliga
Samstag 3. März, 11 Uhr: Heidelberger TV – TV Mannheim-Neckarau – TV Mauer – TV Oberhausen; Sonntag 4. März, 10:30 Uhr: TV Lahr – TuS Bräunlingen – TG Hegau-Bodensee III – TSG Seckenheim
Landesliga
Sonntag 4. März, 15:30 Uhr: TV Bodersweier – SG Nussloch II – TV Baden-Oos – TV Lahr II
 

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2012 - Rhönradturnen

Mammutwochenende mit Baden-Württembergischer Meisterschaft für TV Neckargemünd
 
Nach einem Showauftritt bei der Turngala in Walldürn am 17. November bis spät in die Nacht, hieß es für fünf von den Wettkämpferinnen am Sonntagmorgen 8.00 Uhr Abfahrt zu den Mannschafts-, Partner- und Synchronwettkämpfen in Schwaigern.
Der Wettkampf begann sehr gut mit einer Geradekür von Laura Pföhler, die nach dem Erfolg beim Deutschland-Cup gefestigt, sich gleich die höchste Wertung des Tages holte. Der Sprung-(Überschlag über das Rad) von Alina Lörz, ebenfalls recht gut gelungen und Nadines Spirale ohne Patzer brachte den TV Neckargemünd kurzzeitig in Führung. Alina mit der zweiten Spirale – sie startete zum ersten Mal in dieser Disziplin - hatte leider einen Großabzug. Luisa Ibanez sprang in der Musik Kür kurzfristig für die erkrankte Elisabeth Döbler ein und zeigte Nerven. Silvia Schneider holte dafür die nötigen restlichen Punkte für den zweiten Platz: Der TV 1876 Neckargemünd ist wieder Mannschafts-Vizemeister in Baden-Württemberg!
 
Partner- und Synchron-Meisterschaften
 
Nach der Siegerehrung der Mannschaften ging es sofort weiter mit dem Partnerturnen der Schülerinnen, und es gewannen bei fünf Paaren Lorena Brinkmann und Jacqueline Butzinger mit fast 1,00 Punkten Abstand. Sie turnten wunderschön und ihre Musikauswahl begeisterte sowohl Zuschauer als auch das Kampfgericht.
Im Synchronturnen der Schülerinnen, auch fünf Paare, gab es eine Riesenüberraschung für den TV Neckargemünd. Amelie Schwenger und Lina Vierjahn turnten so synchron und auch sauber wie noch nie im Training und teilten sich den ersten Platz mit einem Paar aus Stuttgart.
Im Synchronturnen der Jugend, zusammengelegt mit den Aktiven, erreichten Annika Hug und Laura Pföhler den zweiten Platz, Anna Cornel und Alina Lörz den dritten Platz.
Die Musikküren waren an dem Tag der krönende Abschluss. Luisa Ibanez hatte mehr Glück und bessere Nerven als morgens und siegte vor Silvia Schneider. Annika Hug konnte gleich zu Beginn der Kür ihre Aufregung nicht unter Kontrolle bringen und rettete sich so gut es ging durch die restliche Zeit ihrer Kür. Respekt gebührt allen Sportlerinnen für die konzentrierten Leistungen nach dem langen Vortag. Es war ein schöner Wettkampftag, vielen Dank an die Eltern, die Fahrdienste übernommen haben oder zum Zuschauen angereist sind.
 

 
Wieder Treppchenplätze für Neckargemünd
 
Der Deutschland-Cup im Rhönradturnen 2012 fand in Ahrweiler statt und Trainerin Martina Camenzind reiste mit einer stattlichen Gruppe junger Turnerinnen an, darunter die Titelverteidigerin Laura Pföhler. In der Schülerklasse am Samstag waren für jeden Landessportverband die drei besten Turnerinnen und Turner ihrer Altersstufe am Start.
Nach ihrem Sieg 2011 gab es auch diesmal wieder einen Treppchenplatz für Laura. Sie wurde Dritte mit äußerst knappen 0,25 Punkten Abstand zu den beiden punktgleichen Siegerinnen. Lorena Brinkmann erturnte sich Rang acht bei ihrer ersten Deutschland-Cup Teilnahme. Dies ist ein beachtlicher, sehr guter Platz bei 42 Starterinnen. Gemeinsam mit ihrer Teamkollegin aus Wilferdingen erreichten sie außerdem den dritten Rang in der Mannschaftswertung - hier waren 14 Mannschaften am Start. Laura-Marie Hache und Silvia Schneider hatten nach bestandener Prüfung ihre ersten Kampfrichtereinsätze in dieser Gruppe.
Am Abend konnten alle Teilnehmer bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften zuschauen und staunen - auf diesem Niveau sieht man Rhönradturnen nicht so häufig: die amtierenden Weltmeister waren in der Spirale, im Sprung und im Geradeturnen zu sehen.
Am Sonntag ging es dann weiter mit der Jugend (36 Turnerinnen) und den Damen (40) und Herren.
Silvia Schneider, beim Deutschland-Cup das erste Mal in der Jugend am Start, hatte einen richtig guten Tag, turnte sauber und sicher und erreichte den sehr guten 10. Platz. Alina Lörz, auch das erste Jahr im Jugendbereich, hatte in der Pflicht großes Pech und musste sich so, trotz sehr guter Kür, mit Rang 24 zufriedengeben. Laura-Marie Hache hatte bei Pflicht und Kür keinen so guten Tag erwischt und belegte Rang 31. Gemeinsam erreichten die Neckargemünderinnen Rang 6 von 11 Mannschaften. Nadine Hoffmann, bei den Erwachsenen, hatte keine großen Erwartungen, da sie durch ihr Studium nicht mehr regelmäßig trainieren konnte, turnte aber trotzdem sicher ihre Pflicht und Kür und war mit Rang 27 bei 40 Starterinnen sehr zufrieden. Außerdem waren Nils Emmerich als Kampfrichter, sowie Luisa Ibanez und Martina Camenzind als Trainer und Helfer beide Tage rundum im Einsatz.
 

 
Neckargemünder Turnerinnen beim Landesturnfest in Heilbronn
 
Mit einer großen Mannschaft von 14 Turnerinnen und 1 Turner nahm der TV 1876 am Landesturnfest vom 17. bis 20. Mai teil. Vollbepackt mit Schlafsack, Isomatte, Rhönradbindungen und dem passenden Outfit für Turner, als auch Kampfrichter, machte sich die hochmotivierte Truppe mit Trainerin M. Camenzind am 17. Mai auf den Weg nach Heilbronn und kam am Sonntagabend gesund und glücklich wieder nach Hause. Der Aufwand hatte sich wieder einmal ausgezahlt: Neckargemünd konnte bei diesem großen Ereignis die meisten Treppchenplätze für sich verbuchen. Außerhalb des eigenen Wettkampfs am Samstag bot das Landesturnfest den Schülerinnen ein großartiges Programm: Mitmachangebote bei den Trendsportarten, spektakuläre Showprogramme auf den Fest-Bühnen, Geräte-Turnwettkämpfe auf hohem Niveau, die Turn-Gala am Freitagabend – für einige hieß es zum ersten Mal “Turnfest-Atmosphäre schnuppern“. Da Martina Camenzind, Sara Hassan, Nils Emmerich und Silvia Schneider als Kampfrichter im Einsatz waren, hatte Nadine Hoffmann die Aufgabe, alle Turnerinnen als Trainerin zu betreuen.
 
Kür Geradeturnen: Bei den Schülerinnen wurde Laura Pföhler Turnfestsiegerin, Platz 2 ging Lorena Brinkmann, Platz 3 an Yannika Baier, fünfte wurde Jacqueline Butzinger bei 16 Starterinnen.
Turnfestsiegerin der Jugend wurde Elisabeth Döbler, Nils Emmerich erreichte Platz zwei, Alina Lörz Platz drei. Es folgten Annika Hug (5), Caroline Bock (6), Marie Kern (7) und Nelly Schlüchtermann (9). Insgesamt waren in dieser Gruppe 13 Turnerinnen und Turner am Start. Bei den Erwachsenen erreichte Juliane Armitter Rang 2 und Sarah Meyer Rang 4.
 
Kür 2-Kampf (zwei Disziplinen): Silvia Schneider konnte mit ihrer Musik- und Gerade-Kür den hervorragenden zweiten Platz belegen, besser war lediglich Kathrin Schad, die Deutsche Mehrkampfmeisterin 2010.
 
Auch beim Synchronturnen konnte sich Neckargemünd bestens präsentieren.
Bei sechs Paaren, die sich dieser besonderen Herausforderung stellten, gingen die ersten vier Platzierungen an die Neckargemünder Turnerinnen: Laura Pföhler und Annika Hug siegten vor Yannika Baier / Sarah Meyer, dritte wurden Lorena Brinkmann / Jacqueline Butzinger und vierte Marie Kern / Nelly Schlüchtermann.
 
Als es am Sonntagnachmittag nach dem Festumzug (in Flössen auf dem Neckar) wieder Richtung Neckargemünd ging, gab es trotz Müdigkeit für alle den festen Vorsatz, 2014 in Freiburg wieder dabei zu sein.
 

 
Badische Pokalwettkämpfe in Konstanz 2012
 
Die weite Reise nach Konstanz am 28. April hat sich für die Neckargemünder Rhönradturnerinnen gelohnt. Der TV Neckargemünd war mit 16 Turnerinnen nicht nur die stärkste Gruppe bei den Badischen Pokalwettkämpfen 2012, sondern auch die erfolgreichste. Mit einem kompetenten Begleitteam an Fahrern, Betreuern und Kampfrichtern waren für die TV-Sportlerinnen alle Voraussetzungen für einen guten Wettkampf gegeben und der Erfolg unterstrich die gute Vorbereitungszeit und den Trainingsfleiß. Für die beiden erfahrenen Turnerinnen Sarah Hasan und Nadine Hoffmann gab es eine doppelte Herausforderung, da beide außer ihrer offiziellen Tätigkeit als Kampfrichter und Trainerinnen, auch noch ihren eigenen Wettkampf turnen mussten.
 
Ergebnisse:
Bei den Schülerinnen in der L5 (Jg. 1998-2000) waren 13 Teilnehmerinnen am Start und von Neckargemünder Seite bestritten Lina Vierjahn, Amelie Schwenger, Yannika Baier und Jacqueline Butzinger ihren allerersten Wettkampf. Als schon erfahrene Turnerinnen gelten Laura Pföhler (seit 2008 dabei) und Lorena Brinkmann (seit 2011). Laura und Lorena bewiesen gute Nerven und Laura gewann den Wettbewerb vor Lorena auf Platz 2. Yannika verfehlte knapp das Treppchen und belegte Platz 4, Jacqueline wurde fünfte. Lina (Platz 8) und Amelie (9) hatten beide Pech in der Kür, trotzdem war es auch für sie ein gutes Ergebnis.
In der L6 (Jg. 96-97) war es für Anna Cornel der erste Rhönradwettkampf und sie erturnte sich ohne großen Fehler Rang 9. Alina Lörz belegte hier den zweiten Platz vor Silvia Schneider auf Platz 3, Annika Hug erreichte Platz 5 und Marie Kern und Luisa Ibanez teilten sich Rang 7. In der L6 (Jg. 94-95) siegte Laura Marie Hache vor Elisabeth Döbler, in der L7 (ab Jg. 93) gewann Sarah Hasan den Pokal, Nadine Hoffmann belegte den dritten Platz.
 
Besonders erfreulich ist, dass sich durch die guten Ergebnisse einige TV-Turnerinnen für den diesjährigen Deutschland-Cup qualifiziert haben: Laura Pföhler, Lorena Brinkmann, Laura-Marie Hache, Alina Lörz, Sarah Hasan und Nadine Hoffmann. „Neckargemünd“, so Trainerin Martina Camenzind stolz, „hat in Baden wieder einmal überzeugt und seine Wettkampfmannschaft um viele gute Turnerinnen erweitert“.
 
 
 

Turnerin aus Neckargemünd gewinnt den Deutschland-Cup
Erster Titel für den Badischen Turnerbund durch Laura Pföhler vom TV 1876 Neckargemünd
 
Laura Pföhler vom TV 1876 gelang mit ihrem Gewinn der Goldmedaille am 5. November in Langenfeld beim Deutschland-Cup 2011 eine Riesenüberraschung. Im deutschlandweiten Vergleich der Schülerinnen (Klasse L5, 12-14 Jahre) im Geradeturnen war dem Badischen Turnerbund in den weiblichen Starterklassen noch nie ein Sieg gelungen, und das obwohl Neckargemünder Turnerinnen sich seit 1999 regelmäßig für den Cup qualifiziert hatten. Dies hatte Laura Pföhler schon im April bei den Badischen Pokalwettkämpfen getan, doch dass sie nun auch den Deutschland-Cup gewinnen sollte, damit hatte wohl wirklich niemand gerechnet. Mit ihr starteten Alina Lörz in der gleichen Altersklasse und Sarah Hassan bei den Damen für den TV 1876. Insgesamt nahmen 176 Starter/innen an dem Wettkampf teil, in Lauras und Alinas Altersklasse waren es 35 Turnerinnen.
Geturnt werden mussten eine Pflicht und eine Kür. Bis auf einen größeren Abzug bei Alinas Abgang aus der Pflichtübung lief es rund und ohne Großabzug für alle drei. Und für Laura diesmal besonders rund! Der einzige Wehrmutstropfen war ein fehlerhafter Computerausdruck, durch den Laura bei der Siegerehrung noch als zweitplatzierte aufs Treppchen gerufen wurde (auch das gab es erst zweimal und seit 2002 gar nicht mehr beim TV Neckargemünd), doch als schließlich die Wettkampfleitung den Fehler entdeckt hatte, und Laura ihren kleineren gegen den Siegerpokal eintauschen musste, kannte die Freude beim TV 1876 keine Grenzen. Auch auf Alina Lörz mit Rang 11 und Sarah Hasan mit Rang 21 (von 40 Damen) ist die Turnabteilung sehr stolz. In der Mannschaftswertung der L5 erreichten Alina und Laura gemeinsam mit Annabelle Schaaf vom TB Wilferdingen den 2.Platz für den Badischen Turnerbund, 2010 war es in der L5 noch der 3.Platz. Nadine Hoffmann begleitete als Trainerin durch den langen Wettkampftag, weil Martina Camenzind als Kampfrichterin eingesetzt war.

 
 
Claudia Trickes und Martina Camenzind geehrt
Im Rahmen der baden-württembergischen Rhönrad-Meisterschaften konnte Turngau-Vorstand Thomas Müller gleich zwei verdienstvolle Damen des TV Neckargemünd auszeichnen.
Zum einen Claudia Trickes, die ihr Erfolgsjahr 2010 mit dem Deutschen Meistertitel in der Disziplin Sprung krönte. Sie wurde herzlich beglückwünscht und erhielt ein Präsent des Turngaus. Die zweite geehrte – Martina Camenzind – wurde mit der goldenen Verdienstplakette des Badischen Turnerbundes für ihr Engagement und die Erfolge im Rhönradturnen bedacht.

Baden-Württembergische Einzelmeisterschaften im Rhönradturnen in Neckargemünd
Den zweiten Samstag in Folge begrüßte Ronnie Trickes, Badischer Wettkampfwart, die Rhönradturner und -turnerinnen in Neckargemünd. Auf dem Programm standen die Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Schüler/innen (L8), der Jugendturner/innen (L9), und der Erwachsenen (L10). Angereist waren der MTV Stuttgart, die Sportvereinigung Stuttgart Feuerbach, der DJK Göppingen, TSV Schwaigern, TSV Haubersbronn, Heidenheimer Sportbund und die TG Seitingen-Oberflacht. Aus Seitingen-Oberflacht stammt die amtierende Deutsche Mehrkampfmeisterin im Rhönradturnen, Kathrin Schad. Sie konnte auch in Neckargemünd souverän und fehlerfrei turnen und alle drei Einzeldisziplinen gewinnen.
Vizemeisterin im Mehrkampf und in allen Einzeldisziplinen wurde erwartungsgemäß Claudia Trickes aus Neckargemünd. Auch sie turnte im Sprung, in der Spirale und in der Musikkür ohne Fehler, ihr Abstand zu Kathrin Schad betrug 2,4 Punkte. Der Abstand zur Drittplatzierten (7,55Punkte) zeigte, dass Kathrin und Claudia auf Landesebene weit vor der Konkurrenz turnen. Auch Sarah Hasan und Lara Marlene Strümpfler zeigten vor heimischem Publikum sehr schöne und fehlerfreie Musikküren, Lara-Marlene belegte bei neun Starterinnen den undankbaren vierten Rang, Sarah den sechsten. Auch beim Sprung über das Rad landete Sarah Hasan auf dem sechsten Platz. Johanna Hofmann, Nadine Hoffmann, Tamara Heermann und Anke Krutof vertraten den TV Neckargemünd als Kampfrichter. Im Schüler- und Jugendbereich war der TV Neckargemünd nicht mit Turnerinnen vertreten. Zusätzlich zum Geradeturnen fehlt ihnen noch das Spiraleturnen und das Springen über das Rad.
Großer Dank seitens des TVN gebührt Ronnie Trickes, der an beiden Samstagen für einen zügigen und reibungslosen Wettkampf sorgte, ebenso Annette Armitter und ihrem Helferteam für die Bewirtung der Turner/innen und Gäste, allen Kuchen- und Salatspendern und den vielen Helfern beim Auf- und Abbau, bei der Musikanlage, am Kampfrichtertisch und als Linienhelfer bei der Spirale. Das sonnige Frühlingswetter hinderte leider viele Neckargemünder daran, die Turnhalle aufzusuchen – durch die Renovierung ist die Münzenbachhalle jetzt allerdings geeignet, regelmäßig hochkarätige Wettkämpfe durchzuführen, so dass der TV Neckargemünd die Hoffnung hat, diesen ästhetischen und akrobatischen Sport für ein breiteres Publikum bekannt machen zu können.
 

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2012 - Jugend

Je zwei Titel für Nussloch, Horrenberg-Balzfeld und Mauer bei den Bestenkämpfen 

Ein winterlicher Adventssonntag bot in der Sport- und Kulturhalle Mauer die Kulisse für die Bestenkämpfe 2012. Während es draußen schneite und alles ins weiße Kleid geschlüpft war wurden drinnen die besten Einzelturnerinnen des Turngaus in sechs Leistungsklassen ermittelt. Die Turnerjugend konnte insgesamt mehr als 75 Turnerinnen in zwei Wettkampfdurchgängen begrüßen, die sich der Herausforderung stellten. Dank voller Kampfrichterbesetzung gingen die Wettkämpfe reibungslos über die Bühne.
Morgens starteten die Mädchen der Jahrgänge 2000 und jünger in den Pflichtwettkämpfen P4 und P5. Neben den renommierten Vereinen des Turngaus, die das Ligageschehen maßgeblich gestalten, ging auch ein Neu- bzw. Wiedereinsteiger wie die TSG Ziegelhausen in den Wettkampf. Um vorne mitzumischen reichte es zwar noch nicht, denn die Podestplätze wurden von Nußloch, Pfaffengrund und Mauer erturnt.
 
In den Wettkämpfen der modifizierten Kür war am Nachmittag ein sehr gutes Niveau zu verzeichnen, welches auch die Zuschauer wohlwollend registrierten. Besonders festzustellen war dies in der höchsten Klasse (KM2) bei denen sich die „alten Hasen“ Sandra Hald, Sabrina Hemlein (beide SG Nußloch) und Kira Stier (TV Mauer) ein Stelldichein gaben. Es wurden hochwertige Tsukahara-Sprünge und Schraubensaltos bei den Barrenabgängen und am Boden gezeigt. Am Ende hatte Kira Stier vom TV Mauer die Nase vorn.
Die ersten Plätze in der KM4 (Gauliga) und KM3 gingen an Celine Gallian und Johanna Dörre (beide vom TV Horrenberg-Balzfeld). In diesen jahrgangsoffenen Wettkämpfen kam es vor allem auf die saubere und stabile Präsentation der Kürübungen an, um sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten.
Nicht zuletzt boten sich hauptsächlich jüngere Starterinnen in der KM4 (Gauklasse) einen spannenden Wettkampf. Katja Grill vom TV Mauer sicherte sich den Sieg vor ihrer Vereinskameradin Katharina Ziegler und Stephanie Sandmann (HTV).
Die gezeigten Leistungen in der winterlichen Atmosphäre stimmten jedenfalls die Teilnehmerinnen, Kampfrichter und Zuschauer bestens auf Weihnachten ein. Mit der gelungenen und zügigen Veranstaltung bot die Turnerjugend einen hervorragenden turnerischen Jahresabschluss, der für die anstehenden Herausforderungen im Jahr 2013 bestens motivierte.
 
WK1 – Gerätevierkampf P4 (JG 2002 u.j.):
1. Katharina Bizer (SG Nußloch) 51,20; 2. Julia Nodehi (TSV Pfaffengrund) 50,86; 3. Ronja Albrecht (TV Mauer) 50,60.
WK 2 – Gerätevierkampf P5 (JG 2000 u.j.):
1. Katharina Hagedorn (SG Nußloch) 55,35; 2. Carlotta Lautsch (TV Mauer) 54,40; 3. Anna Knall (SG Nußloch) 54,10.
WK 3 – Gerätevierkampf KM4 Gauklasse (jahrgangsoffen):
1. Katja Grill (TV Mauer) 47,55; 2. Katharina Ziegler (TV Mauer) 46,90; 3. Stephanie Sandmann (Heidelberger TV) 45,55.
WK 4 – Gerätevierkampf KM4 Gauliga (jahrgangsoffen):
1. Celine Gallian (TV Horrenberg-Balzfeld) 46,25; 2. Mailyn Engelhardt (TV Horrenberg-Balzfeld) 44,25; 3. Elena Auer (TV Bammental) 43,50.
WK 5 – Gerätevierkampf KM3 (jahrgangsoffen):
1. Johanna Dörre (TV Horrenberg-Balzfeld) 47,95; 2. Franziska Dörre (TV Horrenberg-Balzfeld) 46,90; 3. Laura Keddies (Heidelberger TV) 46,20.
WK 6 – Gerätevierkampf KM2 (jahrgangsoffen):
1. Kira Stier (TV Mauer) 49,10; 2. Sandra Hald (SG Nußloch) 48,55; 3. Sabrina Hemlein (SG Nußloch) 47,65.
 
Gesamtergebnisliste finden Sie hier.
 

Eindrücke vom Bezirksentscheid am 22.April 2012 in Eberbach

Bildergalerie von Nico Schmitt

62 Mannschaften turnten in Eberbach um die Titel bei den nordbadischen Landesbestenkämpfen

In der Ittertalhalle in Eberbach gaben sich die besten Pflichtturner und Pflichtturnerinnen der Turngaue Heidelberg, Mannheim, Main-Neckar und Elsenz-Sinsheim ein Stelldichein und kämpften um insgesamt zwölf Titel in unterschiedlichen Leistungs- und Altersklassen. Die Jugendleitung des Turngaus Heidelberg als verantwortlicher Organisator und der TV Eberbach als örtlicher Ausrichter hatten alle Hände voll zu tun, brachten die drei Wettkampfdurchgänge aber ohne Beanstandungen über die Bühne.
 
Wie schon seit Jahren waren die älteren Wettkampfklassen bei den Turnern nicht optimal besetzt und auch bei den Turnerinnen sollte man sich Gedanken machen, die   beiden ältesten Jugendklassen zusammenzuziehen, weil die Vereine diese Mädchen lieber gleich in der offenen Klasse an den Start schicken. In den Schülerklassen und bei den Mädchenklassen hatten fast alle vier Turngaue ihre Kontingente von jeweils zwei Mannschaften erfüllt. Daher war es nicht verwunderlich, dass hier oft nur Zehntelpunkte über Sieg und Platz entschieden, wogegen in den älteren Klassen ein deutliches Leistungsgefälle erkennbar war, was natürlich auch an den höheren Anforderungen lag. Am meisten verwöhnt wurden die zahlreichen Zuschauer von den Turnerinnen der offenen Klasse, die in ihrem Vierkampf mit hochwertigen Leistungen brillierten. In einigen Mannschaften sah man Turnerinnen, die sonst im Kür- oder Pflicht-Kür-Turnen bis in die Badische Oberliga an die Geräte gehen.
Erfolgreichste Vereine in den Sechskämpfen der Turner waren der TV Waibstadt und der TV Neckarau, die in vier Altersklassen am Start waren und zwei Titel holten.
Bei den Turnerinnen wurden alle sechs Titel von sechs verschiedenen Vereinen  gewonnen. Mit jeweils einem Sieg und zwei zweiten Plätzen hatten der TV Mauer, der TV Neckarau und die TSG Seckenheim die erfolgreichsten Turnerinnen mitgebracht. Die zwei bestplatzierten Mannschaften der höheren Jugendklassen und der offenen Klasse fahren am 6. Mai 2012 zum gesamtbadischen Finale nach Radolfzell an den Bodensee. Begleitet werden sie von den jeweils drei besten Einzelturnerinnen und Einzelturnern dieser Klassen.

Turnerjugend-Bestenkämpfe 2012 in Dossenheim

Am Sonntag, den 18.März fanden in Dossenheim die alljährlichen Wintermannschaftskämpfe unter ihrem neuen Namen „Turnerjugend-Bestenkämpfe“ statt. In drei Durchgängen und auf zwei unterschiedlichen Leistungsebenen traten Mannschaften und Einzelstarter aus mehr als 15 Vereinen des Turngaus Heidelberg gegeneinander an. Dabei waren die Wettkämpfe auf Gauebene stärker frequentiert, als die auf Bezirksebene. Wie in den vergangenen Jahren zeigte sich ein Rückgang an Turnerinnen ab der Altersklasse 12, stark vertreten waren jedoch nach wie vor die Jahrgänge 2000 – 2004. Die männlichen Turner waren mit 19 Mannschaften aus 7 Vereinen trotzdem zahlenmäßig deutlich unterlegen.
Um 9:30 Uhr konnte pünktlich mit den drei Wettkämpfen des ersten Durchgangs begonnen werden. Die Atmosphäre war vor allem durch Ruhe und Konzentration gekennzeichnet, als sich jedoch die Halle nach Beendigung der ersten Runde füllte, nahm die Lautstärke, wie auch die Anspannung der Turner zu.
Für viele der Turnerinnen des Jahrgangs 2003 u. jünger war dies der erste Wettkampf und viele konnten ihre Aufregung bei den Übungen nicht verbergen. Trotzdem zeigten aller ihr Bestes und so wurden doch beachtliche Ergebnisse erzielt. Von den 17 in dieser Riege angetretenen Mannschaften erreichte den ersten Platz die SG Nußloch mit 143,75 Punkten, gefolgt von den beiden Mannschaften des TSV Pfaffengrund auf dem zweiten und dritten Platz. Ebenfalls auf Gauebene setzte sich die KuSG Leimen im Pflicht 4-Kampf W12/13 gegen den TV Germania St. Ilgen durch. Dritter Sieger wurde der TV Bammental. Der TV Mauer gewann den Bezirkswettkampf der Altersklasse 2001 u. jünger vor der SG Nußloch und der KuSG Leimen.
Im zweiten Durchgang sicherten sich die Mannschaften der SG Nußloch, des TV Germania St. Ilgen und der KuSG Leimen die vordersten Plätze im Gauwettkampf der Altersklasse ab 10 Jahre. Die jüngsten Turnerinnen an diesem Sonntag kamen aus nur zwei Vereinen: Es traten jeweils zwei Mannschaften vom TV Eberbach und der TSG Germania Dossenheim gegeneinander an. Dabei hatte der TV Eberbach die Nase vorn und belegte Platz 1 und 2 bei den Übungen der 6- und 7-Jährigen. Mit fast 10 Punkten Vorsprung platzierten sich die Mädchen des TV Mauer in der Bezirksklasse W12/13 vor dem TV Bammental und dem TV Eberbach. In der offenen Klasse lieferten sich der TV Mauer und der TV Bammental einen Zweikampf. Auch hier zeigte sich Ersterer als überlegen und baute seinen Vorsprung auf über 20 Punkte aus.
 
Die Pflicht 6-Kämpfe der männlichen Turner waren deutlich dünner besetzt als die 4-Kämpfe. So blieben die Kirchheimer in den Bezirksklassen M8/9, M12/13, M14/15 und M16/17 unter sich. Nur bei den 10- und 11-Jährigen konnte sich ein wenig Spannung aufbauen. Hier traten drei Mannschaften gegeneinander an. Es siegte die SG Kirchheim vor der SG Nußloch und dem TV Eberbach.
Im dritten Durchgang trat in der Gauklasse weiblich 14-17 Jahre die KuSG Leimen gegen die TSG Germania Dossenheim und die SG Tairnbach an. Hier konnte sich die Mannschaft der KuSG einen ersten Platz sichern. In der Bezirksklasse siegte die SG Nußloch im Pflicht 4-Kampf 2003 u. jünger vor dem TV Eberbach und den beiden Mannschaften des Heidelberger TV. Bei den 14- und 15-Jährigen landete die KuSG Leimen mit 194, 15 Punkten auf dem 1.Platz. Der TV Eberbach wurde mit 172,60 Punkten 2. Sieger.
 
In der Gauklasse M12-17 setzten sich die Jungen der SG Walldorf Astoria gegen den TSV Wieblingen und die TSG Germania Dossenheim durch. Die SG Nußloch siegte im Pflicht 4-Kampf P3-P4 2001 u. jünger vor dem Turnerbund 1889 Rohrbach und der TSG Germania Dossenheim. Zuletzt traten im Pflicht 4-Kampf 2003 u. jünger Geborenen der Turnerbund 1889 Rohrbach gegen die TSG Germania Dossenheim an. Hier gewann Rohrbach mit 29,2 Punkten Vorsprung.
In den Einzelwertungen der Wettkämpfe spiegelten sich überwiegend die Ergebnisse der siegreichen Mannschaften wider.
Neben den erzielten Ergebnisse war an diesem Sonntag besonders die große Menge an Publikum erfreulich. Nicht nur die Tribüne der Schauenburghalle war voll besetzt, sondern auch die Tische am Kaffee- und Kuchenstand und die Plätze am Fenster gegenüber der Tribüne. Dies zeigt zum einen das große Interesse am Leistungssport Gerätturnen, wie auch die Unterstützung unserer Turner und Turnerinnen durch ihre Freunde und Familien. Zum anderen beweist es die hervorragende organisatorische Leistung der Turnerjugend Heidelberg und das Vertrauen in die Arbeit der Vereine.
(Corinna Neureither)
 
 

Einladung zum Info-Abend "Dance Wettbewerb"
Am Freitag den 23.03.2012, 19 Uhr findet eine Informationsveranstaltung zum Thema Dance Wettbewerb im TV Heim des TV Germania St. Ilgen (beim Waldstadion St. Ilgen) statt. Alle Vereinsverantwortlichen, Übungsleiter und Interessierte sind herzlich eingelden. Mehr Details hierzu im Infoflyer.
 

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2012 - Orientierungslauf

Terminübersicht Orientierungslauf 2012
 
17. März 2012 Zeutern bei Stettfeld Ausschreibung
22. April 2012 Neckarbischofsheim Ausschreibung
18./19. Mai 2012 Heilbronn / Landesturnfest Ausschreibung
10. Juni 2012 Klein-Winternheim Ausschreibung
24. Juni 2012 Wörrstadt Ausschreibung
 
14. Juli 2012
15. Juli 2012
Karlsruhe
 
BW-Staffelmeisterschaft in Stutensee-Blankenloch
Doppel-Sprint auf dem Campus des Instituts für Technologie in Karlsruhe
 
19. Sept. 2012 1. Badischer OL im Maislabyrinth beim Hegehof in Ladenburg Ausschreibung
9. Dez. 2012 Trainings-OL in Wiesloch Ausschreibung
 
 
Weiterhin wird es mindestens zwei Schnupperangebote wie folgt geben:
 
21. Juli 2012 Wieblingen / Gaukindertreffen                         
23. September 2012 Walldorf / WiWa Familien-Bewegungstag  
 
 
 
 

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2011 - Kunstturnen weiblich

 
Annika Biber verpasste das Treppchen nur knapp
Badens besten Nachwuchsturnerinnen 16. Juli 2011 in Heidelberg zu Gast und ermittelten ihre Meisterinnen. Beteiligt waren neben den Turntalentschulen aus Überlingen, Karlsruhe, Herbolzheim und Mannheim auch die jungen Kunstturnerinnen der KTG Heidelberg. Um die Badischen Titel zu erturnen hatten die 7- bis 10-jährigen Mädchen einen olympischen Pflicht-Vier-Kampf zu absolvieren. Es ging um die akkurate Ausführung von Handständen und Überschlagbewegungen an den Geräten sowie die Höhe und Weite von Sprüngen und Schwüngen, also die Prüfung der Grundlagen. Und dass die KTG in der Grundlagenarbeit konsequent zu Werke geht, wurde bereits in der Altersklasse 7 deutlich.
Annika Biber (KTG Heidelberg) kam gut durch den Wettkampf, präsentierte im Vergleich zum Qualifikationswettkampf verstärkt und landete am Ende mit 52,5 Punkten auf dem 4. Rang. Am Barren fehlte noch das letzte Quentchen zur Anerkennung des geforderten Rückschwungs, sonst wäre der Vizetitel hinter der Südbadenerin Clara Eckstein (55,5) möglich gewesen.
Antonia Ganss, die erst im März von Heidelberg nach Mannheim wechselte, kam auf Platz 5 mit nur 5/100 Punkten Rückstand. Rang. Ihr wurde der Handstand am Boden zum Verhängnis. Die dritte KTG-Starterin Katharina Gansjuk belegte den 12. Rang.
Im Wettkampf der 9-Jährigen zeigten sich die KTG-Turnerinnen stabiler als in der Qualifikation, hatten jedoch an Barren und Balken zum Teil mit den Anforderungen zu kämpfen. Im Einzel kamen die D2-Kader-Turnerinnen Sara-Lina Heemann, Viktoria Enns und Nele Schindler am Ende auf die Plätze 9 bis 11. Freuen durften sich die Mädchen über das Ergebnis im Mannschaftswettkampf, der auf Badischer Ebene erst ab dieser Altersklasse ausgeschrieben ist. Die KTG sicherte sich den Vizetitel hinter der Turntalentschule Mannheim und schüttelte Herbolzheim und Karlsruhe ab.
Für den KTG-Nachwuchs heißt es nun fleißig weiter trainieren, damit sie im Spätjahr bei der Vergabe der Kaderplätze ein Wörtchen mitreden können.
 

Lilianne Rau wurde Nordbadische Meisterin
Bei den Nordbadischen Nachwuchsmeisterschaften in Karlsruhe stellten die jungen Kunstturnerinnen der KTG Heidelberg ihr Können unter Beweis und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. Die 6- bis 10-jährigen Mädchen hatten dabei einen olympischen Pflicht-Vierkampf zu absolvieren.
Für die vier Jüngsten in der Altersklasse 6 war der Wettkampftag etwas ganz besonderes, denn nach einem Jahr Training ging es endlich zur ersten Leistungsprüfung. Einen rundum gelungenen Einstieg erwischte Lilianne Rau, die sich nach fehlerfreiem Durchkommen am Ende auf Platz 1 wiederfand. Drei weitere KTG-Starterinnen schafften es sich ebenfalls gut zu präsentieren und landeten in der vorderen Hälfte des 20-köpfigen Teilnehmerfelds.
Dass die KTG in der Grundlagenarbeit konsequent zu Werke geht, wurde auch in der Altersklasse 7 deutlich. Antonia Ganss, die erst im März von Heidelberg nach Mannheim wechselte, kam mit über einem Punkt Vorsprung auf Rang 1. Damit hat sie sich ebenso für die Badischen Meisterschaften qualifiziert wie Annika Biber, die den 4. Platz erreichte. Biber turnte einen sauberen Wettkampf, zeigte einen nahezu perfekten Sprung und wurde dafür mit der Höchstpunktzahl des Wettkampfes (14,7 von 15 Punkten) belohnt. Wenn beim nächsten Mal auch an Barren und Boden alle Elemente klappen, darf sie auf einen Podestplatz hoffen.
Im Wettkampf der 9-Jährigen erwischten alle drei KTG-Mädchen nicht ihren besten Tag. Der Schweizer Handstand-Aufgang am Schwebebalken wurde gleich zu Beginn zum Schicksalselement und beim abschließenden Barrenturnen waren Absteiger zu verzeichnen. Die D2-Kader-Turnerinnen Viktoria Enns, Sara-Lina Heemann und Nele Schindler belegte am Ende die Plätze 7 bis 9. Alle drei haben sich dennoch für die Badischen Meisterschaften qualifiziert und wollen die Chance nutzen sich weiter nach vorne zu turnen. Im heimischen Umfeld mit der Unterstützung der KTG-Fans sollte das auch möglich sein. Bereits am 16. Juli 2011 ist es soweit. Badens beste Nachwuchsturnerinnen werden in Heidelberg erwartet. Die KTG lädt dazu alle Turnbegeisterte ins Sportzentrum Süd ein, wo ab 10:30 Uhr die Altersklassen 7/8 an die Geräte gehen. Um 14.30 Uhr geht es dann für die 9/10-Jährigen um die Titelvergabe.
 

Cagla Akyol ist Deutsche Vize-Meisterin im Mehrkampf
Goldmedaille am Schwebebalken
Esslingen-Berkheim. Mit einem starken Auftritt bei den deutschen Jugendmeisterschaften machte Cagla Akyol (KTG Heidelberg) auf sich aufmerksam. Unter 19 Starterinnen der Altersklasse 14 erturnte sie sich die Silbermedaille im Mehrkampf und musste sich am Ende nur der Chemnitzerin Sophie Scheder mit einem halben Punkt Rückstand geschlagen geben.
Als Startturnerin am Boden ging es für Cagla Akyol in den Wettkampf. Die mit Höchstschwierigkeiten gespickte Übung mit einem Tsukahara (Doppelsalto mit 1/1 Schraube) in der Angangsbahn und einem weiteren Doppelsalto zum Abschluss kam bei den Kampfrichterinnen bestens an und wurde mit 13,55 Punkten belohnt. Den gestreckten Yurchenko am Sprung turnte sie in den sicheren Stand und machte damit bereits ihre Medaillenansprüche deutlich. Es folgte der Stufenbarren, an dem die Kontrahentin aus Chemnitz mit 13,35 enorm vorgelegt hatte. Cagla Akyol ging konzentriert zur Sache und präsentierte ihre Flugelemente und Verbindungen flüssig und mit guter Technik, musste allerdings beim Abgang – einem Doppelsalto vorwärts aus dem Kammgriff – mit den Händen leicht den Boden touchieren. 12,3 Punkte lautete das Ergebnis, was die junge Athletin aber nicht aus dem Konzept brachte. Am Schwebebalken turnte sie nochmals voll auf Angriff, erzielte den höchsten Schwierigkeitswert (5,6) der Konkurrenz und unterstrich damit den starken Gesamteindruck.
Dem tollen 2. Platz im Mehrkampf folgten die Gerätefinals, bei denen Cagla Akyol nochmals absahnen konnte. Am Schwebebalken gelang ihr das Meisterstück. Trotz kleinem Patzer beim Abgang schüttelte sie die Kontrahentinnen ab und durfte das höchste Siegertreppchen für sich einnehmen. Weiteres Edelmetall für Akyol gab‘s am Stufenbarren und Boden, wo ihre Darbietungen versilbert wurden.
Dass Cagla Akyol zur deutschen Spitze gehört und für ihr Alter ein schwieriges Programm auf Lager hat, hat sie in den vergangenen Wochen mit je einem 3. Rang beim Pre-Olympic-Youth-Cup und dem Deutschland-Pokal eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Der jetzige Vize-Meistertitel und die durchweg stabilen Wettkampfleistungen der jungen KTG-Turnerin haben den Deutschen Turnerbund nun dazu veranlasst, Cagla Akyol zum European Youth Olympic Festival zu nominieren, welches Ende Juli in Trabzon (Türkei) stattfinden wird.
 

Turnerinnen-Badenliga: KTG und HTV gewinnen die Relegationswettkämpfe
Im Finalwettkampf der Turnerinnen-Oberliga ging es für Hockenheim, Mannheim, Nussloch und Istein um den begehrten Badischen Mannschaftsmeistertitel. In den Vorrundenwettkämpfen hatten sich vor allem die DJK Hockenheim als Tabellenführer und der Bundesliga-Nachwuchs der TG Mannheim von den anderen Teams nur wenige Gerätepunkte abnehmen lassen, so dass alles auf einen Zweikampf an der Spitze hindeutete. Die akkuraten Vorstellungen der Mannheimerinnen führten nach zwei Geräten bereits zu einem Punktvorsprung, den die jungen Mädchen bis zum Ende stetig weiter ausbauen konnten. Eine klare Sache für die TG Mannheim (140,55), die sich auch vom starken Auftritt der Hockenheimerinnen beim Bodenturnen nicht mehr beeindrucken ließen. Die erturnten 135,55 Punkte reichten jedoch um sich deutlich von den nachfolgenden Teams zu distanzieren.
Nach der guten Vorrunde spekulierte Nussloch mit einem dritten Platz im Finale, musste jedoch nach Stürzen vom Schwebebalken seine Erwartungen zurückschrauben. Im Verlauf des Wettkampfs sah die Wunschplatzierung zwar noch erreichbar aus, doch dann trumpfte die Mannschaft aus Istein mit einem überragenden Balkenprogramm auf. Im Tagesresultat kam Istein auf 128,85 Zähler vor der SG Nussloch (126,55), für die schon die Finalteilnahme ein Erfolg darstellte.
Die beste Einzelstarterin stellte die TG Mannheim mit der Bundeskaderturnerin Rebecca Matzon (47,80). Denise Herrmann und Julia Beidinger (beide Hockenheim) sicherten sich die Plätze 2 und 3.
Um den Klassenerhalt ging es für die KTG-Oberliga-Turnerinnen. Nach Tabellenplatz 6 in der Vorrunde, musste das Team in der Relegation gegen Hegau-Bodensee, Güttingen und Schiltach antreten. In Bestbesetzung angereist schienen Rang 1 oder 2 und der Verbleib in der Oberliga eine lösbare Aufgabe. Die KTG startete am Sprung, präsentierte sich stark und erklärte damit von Beginn an die Ansprüche auf den Oberligastartplatz. Kim-Ina Winter erhielt für ihren gebückten Tsukahara die höchste Sprungwertung (12,4). Am Stufenbarren ging die Punktejagd für das KTG-Team weiter. Hier stellte Sabine Gaißer ihr Können in Szene und sicherte sich die Höchstnote von 10,6 Punkten. Mit zwei gewonnen Gerätewertungen im Rücken, hielt man die Konkurrenz auch am Balken in Schach und baute am Boden die Führung weiter aus. Das Ziel war geschafft: Mit 130,90 Zählern sicherte sich die KTG den Tagessieg vor dem Gastgeber TV Schiltach (126,50). In der Einzelwertung überzeugte Kim-Ina Winter (44,7) und holte sich Platz 1.
Noch größer war die Freude bei den Heidelbergern als feststand, dass der HTV, der im anderen Relegationswettkampf um den Aufstieg in die Verbandsliga kämpfte, den Wettkampf ebenfalls deutlich gewinnen konnte und 2012 in der Verbandsliga am Start sein wird.

TV Mauer holt Meistertitel in der Landesliga
HTV und Seckenheim mit guten Aufstiegs-Chancen
 
Zum Abschluss der Turnerinnen-Landesliga trafen alle Teams in Baden-Baden in der Rückrundenbegegnung nochmals direkt aufeinander, um ihren Meister zu ermitteln. Während der HTV und die TSG Seckenheim auf den Tabellenplätzen 3 und 4 lauerten, ging der TV Mauer als Spitzenreiter in den Wettkampf. Nach der Vorrunde durften sich die Mannschaften im oberen Tabellenbereich berechtigte Hoffnungen machen, am Ausgang der Landesliga noch ein Wörtchen mitzureden, da die Vorrunde zu knappen Ergebnissen geführt hatte. Das Ziel dabei war mit Tabellenplatz eins den direkten Aufstieg in die Verbandsliga zu erreichen und von der Relegation verschont zu bleiben. Der TV Mauer war sich bewusst, dass die Teams aus Forchheim/Wyhl, Heidelberg, Seckenheim und Baden-Oos das Ansinnen hegten, sie in Bedrängnis zu bringen.
Im Kampf um den Titel entwickelte sich sehr schnell ein hitziger Kampf zwischen dem TV Mauer und dem HTV. Im Vergleich zur Vorrunde präsentierte sich die Mannschaft des HTV deutlich stabilisiert und stellte mit Patricia Gayer auch die stärkste Einzelturnerin des Wettkampfes. Dennoch konnte sich der TV Mauer nach Sprung und Barren einen Vorsprung herausarbeiten, der von den erfahrenen HTV-Frauen durch Vorteile an Schwebebalken und Boden nicht mehr eingeholt werden konnte. Mit 128,35 Punkten erturnte sich Mauer den Tagessieg vor dem HTV (127,0), sicherte sich den direkten Aufstiegsplatz und wird 2012 in der Verbandsliga vertreten sein. Für die Turnerinnen des TV Mauer ging damit der insgeheim erhoffte Aufstiegswunsch in Erfüllung.
Auf gleicher Augenhöhe begegneten sich die Teams aus Seckenheim und Baden-Oos, die einen Zweikampf um Rang 3 austurnten. Mit dem kleinstmöglichen Vorsprung von 5 Hundertstel Punkten hatte die TSG Seckenheim (124,10) am Ende die Nase vorn und verwies die Gastgeberinnen der Rückrunde auf Rang 4. Die Wettkampfgemeinschaft Forchheim/Wyhl konnte an diesem Tag nichts ausrichten und landete am Ende sogar nur auf Platz 6.
Der HTV und die TSG Seckenheim behalten sich mit den Plätzen 2 und 3 im Landesliga-Endergebnis sehr gute Aufstiegs-Chancen vor. In der Relegation Anfang Mai können beide Mannschaften den Durchmarsch in die Verbandsliga schaffen. Die Relegationsgegner werden dann der TV Oberhausen und der TG Hegau-Bodensee sein.
 
 

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2011 - Rhönradturnen

Turnerin aus Neckargemünd gewinnt den Deutschland-Cup
Erster Titel für den Badischen Turnerbund durch Laura Pföhler vom TV 1876 Neckargemünd
 
Laura Pföhler vom TV 1876 gelang mit ihrem Gewinn der Goldmedaille am 5. November in Langenfeld beim Deutschland-Cup 2011 eine Riesenüberraschung. Im deutschlandweiten Vergleich der Schülerinnen (Klasse L5, 12-14 Jahre) im Geradeturnen war dem Badischen Turnerbund in den weiblichen Starterklassen noch nie ein Sieg gelungen, und das obwohl Neckargemünder Turnerinnen sich seit 1999 regelmäßig für den Cup qualifiziert hatten. Dies hatte Laura Pföhler schon im April bei den Badischen Pokalwettkämpfen getan, doch dass sie nun auch den Deutschland-Cup gewinnen sollte, damit hatte wohl wirklich niemand gerechnet. Mit ihr starteten Alina Lörz in der gleichen Altersklasse und Sarah Hassan bei den Damen für den TV 1876. Insgesamt nahmen 176 Starter/innen an dem Wettkampf teil, in Lauras und Alinas Altersklasse waren es 35 Turnerinnen.
Geturnt werden mussten eine Pflicht und eine Kür. Bis auf einen größeren Abzug bei Alinas Abgang aus der Pflichtübung lief es rund und ohne Großabzug für alle drei. Und für Laura diesmal besonders rund! Der einzige Wehrmutstropfen war ein fehlerhafter Computerausdruck, durch den Laura bei der Siegerehrung noch als zweitplatzierte aufs Treppchen gerufen wurde (auch das gab es erst zweimal und seit 2002 gar nicht mehr beim TV Neckargemünd), doch als schließlich die Wettkampfleitung den Fehler entdeckt hatte, und Laura ihren kleineren gegen den Siegerpokal eintauschen musste, kannte die Freude beim TV 1876 keine Grenzen. Auch auf Alina Lörz mit Rang 11 und Sarah Hasan mit Rang 21 (von 40 Damen) ist die Turnabteilung sehr stolz. In der Mannschaftswertung der L5 erreichten Alina und Laura gemeinsam mit Annabelle Schaaf vom TB Wilferdingen den 2.Platz für den Badischen Turnerbund, 2010 war es in der L5 noch der 3.Platz. Nadine Hoffmann begleitete als Trainerin durch den langen Wettkampftag, weil Martina Camenzind als Kampfrichterin eingesetzt war.
 

 
Claudia Trickes und Martina Camenzind geehrt
Im Rahmen der baden-württembergischen Rhönrad-Meisterschaften konnte Turngau-Vorstand Thomas Müller gleich zwei verdienstvolle Damen des TV Neckargemünd auszeichnen.
Zum einen Claudia Trickes, die ihr Erfolgsjahr 2010 mit dem Deutschen Meistertitel in der Disziplin Sprung krönte. Sie wurde herzlich beglückwünscht und erhielt ein Präsent des Turngaus. Die zweite geehrte – Martina Camenzind – wurde mit der goldenen Verdienstplakette des Badischen Turnerbundes für ihr Engagement und die Erfolge im Rhönradturnen bedacht.

Baden-Württembergische Einzelmeisterschaften im Rhönradturnen in Neckargemünd
Den zweiten Samstag in Folge begrüßte Ronnie Trickes, Badischer Wettkampfwart, die Rhönradturner und -turnerinnen in Neckargemünd. Auf dem Programm standen die Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Schüler/innen (L8), der Jugendturner/innen (L9), und der Erwachsenen (L10). Angereist waren der MTV Stuttgart, die Sportvereinigung Stuttgart Feuerbach, der DJK Göppingen, TSV Schwaigern, TSV Haubersbronn, Heidenheimer Sportbund und die TG Seitingen-Oberflacht. Aus Seitingen-Oberflacht stammt die amtierende Deutsche Mehrkampfmeisterin im Rhönradturnen, Kathrin Schad. Sie konnte auch in Neckargemünd souverän und fehlerfrei turnen und alle drei Einzeldisziplinen gewinnen.
Vizemeisterin im Mehrkampf und in allen Einzeldisziplinen wurde erwartungsgemäß Claudia Trickes aus Neckargemünd. Auch sie turnte im Sprung, in der Spirale und in der Musikkür ohne Fehler, ihr Abstand zu Kathrin Schad betrug 2,4 Punkte. Der Abstand zur Drittplatzierten (7,55Punkte) zeigte, dass Kathrin und Claudia auf Landesebene weit vor der Konkurrenz turnen. Auch Sarah Hasan und Lara Marlene Strümpfler zeigten vor heimischem Publikum sehr schöne und fehlerfreie Musikküren, Lara-Marlene belegte bei neun Starterinnen den undankbaren vierten Rang, Sarah den sechsten. Auch beim Sprung über das Rad landete Sarah Hasan auf dem sechsten Platz. Johanna Hofmann, Nadine Hoffmann, Tamara Heermann und Anke Krutof vertraten den TV Neckargemünd als Kampfrichter. Im Schüler- und Jugendbereich war der TV Neckargemünd nicht mit Turnerinnen vertreten. Zusätzlich zum Geradeturnen fehlt ihnen noch das Spiraleturnen und das Springen über das Rad.
Großer Dank seitens des TVN gebührt Ronnie Trickes, der an beiden Samstagen für einen zügigen und reibungslosen Wettkampf sorgte, ebenso Annette Armitter und ihrem Helferteam für die Bewirtung der Turner/innen und Gäste, allen Kuchen- und Salatspendern und den vielen Helfern beim Auf- und Abbau, bei der Musikanlage, am Kampfrichtertisch und als Linienhelfer bei der Spirale. Das sonnige Frühlingswetter hinderte leider viele Neckargemünder daran, die Turnhalle aufzusuchen – durch die Renovierung ist die Münzenbachhalle jetzt allerdings geeignet, regelmäßig hochkarätige Wettkämpfe durchzuführen, so dass der TV Neckargemünd die Hoffnung hat, diesen ästhetischen und akrobatischen Sport für ein breiteres Publikum bekannt machen zu können.
 

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2011 - Gerätturnen weiblich

TV Mauer und TV Dielheim holten die Titel jeweils knapp vor der SG Walldorf
Im Schulzentrum Walldorf fanden die Ligaendkämpfe im Pflicht-Kür-Turnen der Turnerinnen statt. Sowohl am Vormittag bei der Gauklasse A als auch nachmittags bei der Gauklasse B konnten sich die zahlreichen Zuschauer davon überzeugen, dass das Leistungsniveau der Mannschaften im Turngau weiterhin sehr hoch ist. Vormittags mussten die vier Mannschaften einen erschwerten Wettkampf der KM IV turnen, was recht gut geleistet wurde. Um den Endkampfsieg, der gleichzeitig über den Ligatitel entschied, lieferten sich der TV Mauer und die SG Walldorf einen „heißen Tanz“, den die Turnerinnen aus Mauer mit nur 15/100-Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnten. Mauer gewann die Gerätewertungen beim Sprung und am Boden, Walldorf siegte auf dem Schwebebalken und am Stufenbarren teilte man sich den Gerätesieg. Ähnlich spannend wie das Rennen um den Titel verlief auch der Kampf um Platz drei zwischen der SG Nussloch und dem TV Bammental. Erst am Boden machten die Nusslocherinnen alles klar und durften mit knapp zwei Punkten Vorsprung auf das Treppchen. Die Einzelwertung gewann Yvonne Dose mit guten 48,90 Punkten vor ihrer Schwester Daniela (beide TV Mauer) mit 48,30 Punkten. Den dritten Platz erturnte sich Lene Bittner (SG Walldorf) mit 47,90 Punkten.
Nachmittags gingen in der Gauklasse B acht Mannschaften an die Geräte. Auch sie mußten einen Pflicht-Kür-Vierkampf turnen. Das Rennen um den Sieg entschied hier der TV Dielheim mit 1,5 Punkten Vorsprung vor der SG Walldorf zu seinen Gunsten. Den Bronzeplatz auf dem Siegerpodest sicherte sich der TV Horrenberg/Balzfeld mit 0,7 Punkten Vorsprung vor der WG Leimen/St.Ilgen. Auch die Mannschaften auf den Plätzen vier bis sieben lagen nur um Zehntelpunkte auseinander. Bei diesen knappen Abständen, die für ein insgesamt hohes Niveau sprechen, hat schon ein Absteiger mehr oder weniger großen Einfluß auf das Ergebnis gehabt. Der TV Dielheim sicherte sich den Gerätesieg am Stufenbarren und auf dem Schwebebalken, das Bodenturnen gewann die SG Walldorf und das Tischspringen ging an den TV Horrenberg/Balzfeld. Beste Einzelturnerin in diesem Finale war die Dielheimerin Melina Wagner mit sehr guten 48,10 Punkten. Auf den nächsten Plätzen folgten Clara Bold (SG Walldorf) mit 47,00 Punkten und Sophie Kahlich (TV Dielheim) mit 46,95 Punkten.
 
Mehr Details und die Abschlusstabelle finden Sie im Bereich Ergebnisse Gauliga 2011.
 
 

Nußlochs Turnerinnen gewinnen den Titel - Ligafinale mit acht Mannschaften auf sehr hohem Niveau
In der Georg-Koch-Halle in Leimen standen sich die acht besten Mannschaften des Turngaus Heidelberg im Finale um den Titel der Turnerinnen-Pflichtliga gegenüber. Die zahlreichen Zuschauer sahen nahezu perfekte Übungen an allen vier Geräten und konnten sich an einem spannenden Ligafinale erfreuen. Die nach der Hinrunde führende SG Nussloch ließ sich auch im Finale „die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“ und gewann auch in Leimen mit drei Punkten Vorsprung. Doch dahinter war es sehr eng, so dass teilweise Zehntelpunkte über die weitere Reihenfolge entschieden. Mannschaften, die auch nur an einem Gerät patzten, hatten keine Chance in den Titelkampf noch einzugreifen. Mit Ausnahme des Recks sicherte sich die SG Nussloch auch im Finale gleich drei Gerätewertungen und gefiel durch eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Gewaltig gesteigert haben sich die Turnerinnen des TV Mauer, die sich im Finale nur mit 25/100-Punkten dem TV Eberbach geschlagen gaben und auf den dritten Platz vorturnten. Punktgleich mit der gastgebenden KuSG Leimen gewann der TV Mauer auch das Gerätefinale am Reck. Der TV Horrenberg/Balzfeld verpasste eine bessere Platzierung durch mehrere Fehler am Reck und der TV Bammmental lag beim Sprung mehr als drei Punkte hinter der Konkurrenz. Insgesamt bestätigte der Wettkampf das hohe Niveau – auch in der Breite – der Turnerinnen des Turngaus Heidelberg.
 
Mehr Details und die Abschlusstabelle finden Sie im Bereich Ergebnisse Gauliga 2011.

Hervorragende Leistungen bei Landesbestenkämpfen - SG Nussloch holte zwei Titel
Zur Ermittlung der Landessiegerinnen im Pflicht-Kür-Turnen gaben sich über 50 Turnerinnen Badens in der Elsenzhalle in Bammental ein Stelldichein. Vormittags in der Schwierigkeitsstufe KM 4 sowie nachmittags in der höherwertigeren KM 3 konnten sich die Zuschauer an hervorragenden Leistungen erfreuen. Viele Damen – auch älterer Jahrgänge – glänzten mit perfekten Übungsvorträgen und spektakulären Turnelementen an allen Geräten. Landesfachwartin Evi Schmidl (Offenburg) sprach von Übungen auf höchstem Niveau und einer perfekten Wettkampfabwicklung durch den TV Bammental. Erwartungsgemäß kamen am Ende Turnerinnen aus Oberligamannschaften auf die vorderen Plätze. Im Pflicht-Kür-Vierkampf der KM 3 teilten sich die SG Nussloch und der TV Epfenbach die Titel. Besonders starke Übungen wurden von den Siegerinnen Julia Schneid (TV Epfenbach) in der Frauenklasse 20-24 und von Lena Pechwitz (TV Epfenbach) in der Frauenklasse 25-29 geboten. In der Jugend- und in der Juniorinnenklasse holten sich Janine Besser und Sandra Hald - beide aus Nussloch – die Titel. Bemerkenswert auch die Leistungen und berechtigt hohen Wertungen an den einzelnen Geräten. Die Tageshöchstnote von 13,90 Punkten erhielt Sandra Hemlein (SG Nussloch) für ihren Sprung mit Drehungen um die Körperlängs- und Körperbreitenachse viele Punkte. Julia Schneid gewann den Stufenbarren sowie das Turnen auf dem „Zitterbalken“ und am Boden dank hochwertiger Elemente und guter Übungskomposition.
Am Vormittag im Gerätevierkampf der KM 4 gingen die Titel an den TB Gaggenau und an den TV Bretten. Hier sah man die besten Übungen in der Jugendklasse und in der Juniorinnenklasse. In der Jugendklasse turnten sich hinter der Siegerin Erike Berberich (Gaggenau) auch Melanie Schmitt (TSV Pfaffengrund) und Johanna Cipolloni (TV Bammental) auf das Siegertreppchen. Beide Mädchen aus dem Turngau gefielen besonders am Stufenbarren und auf dem Schwebebalken. Bei den Juniorinnen siegte Sandra Zäpfel (Gaggenau) mit 1,4 Punkten vor Inka Zimmer (TV Bammental). Sie turnte die schwierigste Stufenbarrenübung und sicherte sich den zweiten Rang auch mit einer sehr ausgeglichenen Vorstellung an allen Geräten.
 
Auszug aus der Siegerliste
Vierkampf KM 3 Frauen 20–24:
1. Julia Schneid (TV Epfenbach) 51,65 Pkt.
2. Sabrina Hemlein (SG Nussloch) 48,80 Pkt.
3. Lorena Alt (TV Oberhausen) 44,20 Pkt.
 
Vierkampf KM 3 Frauen 25—29:
1. Lena Pechwitz (TV Epfenbach) 49,15 Pkt.
2. Lydia Rößler (TV Epfenbach) 46,85 Pkt.
3. Annke Löffler (TV Epfenbach) 45,70 Pkt.
 
Vierkampf KM 3 Juniorinnen:
1. Sandra Hald (SG Nussloch) 48,75 Pkt.
2. Lena Gensheiner (TV Horrenberg/Balzfeld) 47,20 Pkt.
3. Vanessa Maier (TV Oberhausen) 46,50 Pkt.
 
Vierkampf KM 3 Jugendturnerinnen:
1. Janine Besser (SG Nussloch) 48,85 Pkt.
2. Julia Süsser (SG Nussloch) 47,00 Pkt.
3. Laura-Viktoria Kugler (SG Nussloch) 46,75 Pkt.
 
Vierkampf KM 4 Frauen 20-29:
1. Susanne Pferrer (TV Bretten) 44,65 Pkt.
2. Carolin Meyerhoff (TV Bretten) 44,60 Pkt.
3. Katja Meier (TV Bretten) 43,15 Pkt.
 
Vierkampf KM 4 Juniorinnen:
1. Sandra Zäpfel (TB Gaggenau) 47,80 Pkt.
2. Inka Zimmer (TV Bammental) 46,35 Pkt.
3. Helena Bauer (TV Bretten) 45,60 Pkt.
 
Vierkampf KM 4 Jugendturnerinnen:
1. Erika Beierbach (TB Gaggenau) 47,10 Pkt.
2. Melanie Schmitt (TSV Pfaffengrund) 46,35 Pkt.
3. Johanna Cipolloni (TV Bammental) 45,75 Pkt.
 
 

Ligafinale der Turnerinnen in Philippsburg - Turnerinnen der Region waren sehr erfolgreich
Neben den Turnern ermittelten auch die Turnerinnen ihre Ligameister in Philippsburg, ferner ging es bei ihnen um den Aufstieg in die nächst höhere Ligaklasse. In der Badischen Bezirksliga kam im Endkampf die SG Nussloch mit 135,05 Punkten als beste Riege aus der Region auf einen achtbaren vierten Rang. Die junge Mannschaft des Heidelberger TV erreichte mit 129,70 Punkten den siebten Platz. Beide Vereine bleiben damit auch 2012 in der Badischen Bezirksliga. In diese Klasse aufsteigen wird die SG Walldorf. Die Walldörferinnen belegten im Finnale der Bezirksklasse mit guten 138,20 Punkten den zweiten Rang und dürfen zusammen mit dem TSV Wiesental, der TG Karlsruhe und der FT Freiburg nächste Runde eine Etage höher turnen. Dieses Ziel knapp verpasst hat der TV Horrenberg/Balzfeld, der sich mit 134,25 Punkten auf den sechsten Rang turnte. Der TV Mosbach, der erstmals in dieser Klasse an die Geräte ging, kam mit 129,30 Punkten auf den elften Rang.
Zur Qualifikation um den Aufstieg in die Badische Bezirksklasse waren zehn Mannschaften angetreten, die sich an allen vier Geräten heiße Kämpfe lieferten. Am Ende hatten dann vier Riegen den Aufstieg geschafft, darunter auch der TSV Pfaffengrund mit 136,45 Punkten auf Rang drei und Neuling TV Dielheim mit 135,45 Punkten auf Rang vier.
Insgesamt zeigten die Spitzenmannschaften in Philippsburg sehr gute Leistungen und konnten sich unter Anfeuerung zahlreicher Schlachtenbummler gegenüber der Hinrunde deutlich steigern. Der Turngau Heidelberg konnte bei diesen Endkämpfen seine führende Rolle im Badischen Turner-Bund untermauern.
 

Badisches Ligafinale der Turnerinnen in Nussloch auf hohem Niveau
In der Olympiahalle in Nussloch konnten sich die Zuschauer bei den nordbadischen Ligaendkämpfen der Turnerinnen an sehr guten Leistungen erfreuen. Sieger des Rückkampfes der Bezirksliga am Vormittag wurde die SG Nussloch mit drei Punkten Vorsprung vor dem TV Muggensturm und dem TV Bodersweier. Die Nusslocherinnen haben sich gegenüber der Hinrunde deutlich gesteigert und fahren mit guten Chancen zum gesamtbadischen Finale nach Philippsburg. Spannend war auch der Kampf um Rang vier in der Abschlußtabelle, da dieser auch den Start beim Endkampf ermöglicht. Nach häufigem Wechsel in der Rangfolge hatte am Ende der Heidelberger Turnverein die Nase knapp vorne vor dem TV Baden-Oos und dem TV Neckarau. Beste Einzelturnerin war Julia Süßer (SG Nussloch mit 47,10 Punkten vor Charlotte Wirth (TV Bodersweier) mit 46,95 Punkten und Julika Münster (TV Muggensturm) mit 45,75 Punkten.
In der Badischen Bezirksklasse waren die Plätze auf dem Siegertreppchen eigentlich schon nach der Hinrunde vergeben. Die drei stärksten Riegen leisteten sich keine Ausrutscher und setzten sich auch im Finale durch. Die SG Nussloch siegte mit einem Punkt vor der SG Walldorf und weiteren 4/10-Punkten vor dem TV Horrenberg/Balzfeld. Gut geschlagen hat sich auch der TV Mosbach, der die DJK Hockenheim in Schach halten konnte und als Nachrücker auch nach Philippsburg darf. Spannend war der Kampf um den Verbleib in der Badischen Bezirksklasse. Hier setzte sich die KuSG Leimen knapp gegen die TSG Weinheim und den TSV Pfaffengrund durch, der nun am Wochenende in die Relegation muß. Beste Einzelturnerin war unter über 50 Starterinnen Lena Gensheimer (TV Horrenberg/Balzfeld) vor Paloma Krämer (SG Walldorf) und Eva Hessenauer (SG Nussloch).
 

Turnerinnen des TV Mauer holten sich zwei Landestitel
Das Landesfinale im Pflichtturnen der Turner und Turnerinnen fand in diesem Jahre in Iffezheim statt. Aus der Region hatten sich dazu in unterschiedlichen Altersklassen Mannschaften des TV Eberbach, der SG Kirchheim, des TV Mauer, des TV Mosbach und des TV Neckarau qualifiziert.
Besonders erfolgreich waren die Turnerinnen des TV Mauer, die gleich zwei Titel gewinnen konnten. In der jahrgangsoffenen Klasse, die zu einem baden-württembergischen Finale weiter führte, siegte die Mannschaft aus Mauer bei 199,35 geturnten Punkten relativ deutlich mit fünf Punkten vor dem TV Lahr und dem TV Neulingen. Die Riege aus Mauer turnte sehr ausgeglichen und gewann drei der vier Gerätewertungen. Mit Daniela und Yvonne Dose kamen zwei Turnerinnen aus Mauer in der Einzelwertung auf die Plätze vier und fünf. Die Mannschaft des TV Eberbach belegte in diesem Finale mit 184,25 Punkten den siebten Rang. In der Jugendklasse gewann der TV Mauer mit noch größerem Vorsprung das Finale vor der TG Neureut und dem TV Wolfenweiler-Schallstadt.
Die Riege aus Mauer turnte sehr starke 207,75 Punkte und gewann alle vier Gerätewertungen sehr deutlich. Die Einzelwertung gewannen Juliane Kohl und Marlene Mantei (beide TV Mauer) punktgleich mit 69,500 Punkten. Die Plätze vier und sechs belegten Jana Zuber und Lisa Mittnacht (TV Mauer). Im Vierkampf der Schülerinnenklasse vertrat der TV Mosbach die Region und kam mit 182,80 Punkten auf den sechsten Rang.
 

Mannschaften des Turngaus Heidelberg sahnten im Pflichtturnen bei den Nordbadischen ab
Acht Titel gingen nach Mauer, Leimen, Hd-Kirchheim und Eberbach
Bei den diesjährigen Bezirksendkämpfen im Pflichtturnen der Turner und Turnerinnen dominierten in Angelbachtal in fast allen Wettkampfklassen die Qualifikanten aus dem Turngau Heidelberg. Besonders gravierend war die Überlegenheit in den Vierkämpfen der Turnerinnen. Nimmt man den TV Mosbach als Starter in der Heidelberger Gauliga noch hinzu, gingen alle Titel an im Wettkampf erprobte Ligamannschaften. Den Vierkampf der altersoffenen Klasse gewann der TV Mauer mit 15 Punkten Vorsprung vor dem TV Eberbach und dem TV Eppingen. Auch die drei besten Einzelturnerinnen kamen aus Mauer.
Den Titel in der ältesten Jugendklasse holte sich der TV Mauer im Alleingang mit starken 203,85 Punkten. Auch die Jugendklasse B war leider mit nur drei Mannschaften schwach besetzt. Nordbadischer Sieger wurde hier der TV Mosbach mit neun Punkten vor dem TV Horrenberg/Balzfeld und weiteren fast 20 Punkten vor dem TV Königshofen.
Erwartungsgemäß voll besetzt waren die drei Altersklassen der Schülerinnen, in denen die Zuschauer auch spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau bestaunen durften. Die Klasse A gewann die KuSG Leimen mit sechs Punkten vor dem TV Eppingen, der den TV Mosbach knapp auf Rang drei verweisen konnte. Besonders heiß umkämpft war der Sieg bei den Schülerinnen B, den sich die KuSG Leimen beim Sprung und auf dem Schwebebalken knapp vor dem TV Mauer sicherte. Bei den Jüngsten hatte dann der TV Mauer wieder die Nase vorn und siegte mit sieben Punkten vor der SG Nussloch. In den drei ältesten Jahrgangsklassen haben sich TV Mauer mit zwei Mannschaften, sowie TV Eberbach, TV Mosbach und TV Horrenberg/Balzfeld mit je einer Mannschaft qualifiziert. Sie sollten auch im Konzert der Großen beim gesamtbadischen Landesfinale eine gute Rolle spielen können.
 
Pflichtvierkampf Turnerinnen:
1. TV Mauer 204,35 P.
2. TV Eberbach 187,35 P.
3. TV Eppingen 184,90 P.
 
Pflichtvierkampf Jugendturnerinnen A:
1. TV Mauer 203,85 P.
 
Pflichtvierkampf Jugendturnerinnen B:
1. TV Mosbach 191,75 P.
2. TV Horrenberg/Balzfeld 182,80 P.
3. TV Königshofen 163,90 P.
 
Pflichtvierkampf Schülerinnen A:
1. KuSG Leimen 181,95 P.
2. TV Eppingen 175,40 P.
3. TV Mosbach 174,05 P.
 
Pflichtvierkampf Schülerinnen B:
1. KuSG Leimen 171,70 P.
2. TV Mauer 170,05 P.
3. TV Mosbach 167,00 P.
 
Pflichtvierkampf Schülerinnen C:
1. TV Mauer 161,35 P.
2. SG Nussloch 154,10 P.
3. TV Mosbach 152,85 P.
 

Badische Senioren-Meisterschaften und Baden-Cup in Schiltach
Fünf Titelträger(innen) kommen aus der Region
In Schiltach im Schwarzwald trafen sich Badens beste Senioren(innen) und Badencupturnerinnen zur Ermittlung ihrer Landesmeister. Bei den Senioren waren aus dem Turngau Heidelberg drei austrainierte Herren am Start, die sich hervorragend platzierten und sich auch die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften sicherten. In der Altersklasse 50-59 wurde Manfred Krause (TSG Dossenheim) Badischer Meister. Er gewann denn Pflicht-Kür-Vierkampf mit 45,20 Punkten und überzeugte dabei besonders am Boden und beim Sprung. Die Vizemeisterschaft holte sich in der Altersklasse 45-49 Wolfgang Matheis vom Heidelberger TV, der in seinem Fünfkampf 54,65 Punkte turnte und am Pauschenpferd und beim Tischspringen die Gerätewertung gewann. In der Männerklasse 60-69 fehlte dem Kirchheimer Reinhard Reetz am Ende ein Zehntel zum Titelgewinn. Seine geturnten 45,05 Punkte lassen ihm gute Chancen auch bei den Deutschen aufs Treppchen zu kommen. Bei den Seniorinnen beherrschten die Wettkampf erprobten Damen des Heidelberger TV das Geschehen und brachten zwei Titel mit nach hause. Den Vierkampf der Jungseniorinnen gewann Heike Busch (HTV) mit 48,95 Punkten. Die entscheidenden Zehntel erturnte sie sich beim Sprung und am Stufenbarren. In der Frauenklasse 40-44 ging es im Kampf um den Titel wie so oft wieder um Zehntelpunkte zwischen den HTV-Damen Annette Wirth und Jeannette Matheis. Annette gewann am Ende mit 50,20 Punktenn dank eines sehr guten Sprungs knapp vor Jeannette, die besonders auf dem Schwebebalken gefallen konnte. Jeweils den zweiten Rang belegten noch Dagmer Rühl (Heidelberger TV) mit 46,05 Punkten in der Altersklasse 45-49, sowie Herta Steiner (TV Bammental) mit 32,30 Punkten in der Frauenklasse 65-69.
Am Nachmittag standen dann die Geräte für Badens beste Pflicht-Kür-Turnerinnen bereit, die einen olympischen Vierkampf turnten. Einen überragenden Vierkampf bot dabei Kim-Ina Winter von der KTG Heidelberg in der Jugendklasse. Sie zeigte an allen vier Geräten sehr stabile, mit schwierigen Elementen gespickte, Übungen und gewann den Wettkampf klar mit der Tageshöchstnote von 49,45 Punkten. In der Turnerinnenklasse wurde Denise Herrmann (DJK Hockenheim) mit guten 48,60 Punkten badische Vizemeisterin hinter der Kaderturnerin Nicole Graus aus Oberhausen. Den zweiten Titel für die DJK Hockenheim holte Anna Dairetzis mit 47,45 Punkten in der Schülerinnenklasse. Auch wenn ein paar Spitzenturnerinnen wegen des zeitgleichen Oberligaendkampfes fehlten, stand das Badencupfinale auf hohem Niveau, und alle Titelträgerinnen fahren mit guten Chancen zu den Deutschen Meisterschaften.
 
 
 

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2011 - Gerätturnen männlich

 
SG Kirchheim und TG Mannheim holten die Titel
 
 
In der Sporthalle in Waibstadt fanden die Endkämpfe der Regioligen der Turner 2011/2012 statt. Angetreten waren zwölf Mannschaften aus den Turngauen Heidelberg, Mannheim, Elsenz-Sinsheim und Main-Neckar. Die Finalwettkämpfe verliefen in beiden Klassen sehr spannend und standen auf einem recht hohen Niveau. Den Sechskampf der Pflicht-Kür-Liga gewann die SG Kirchheim mit sieben Punkten vor dem gastgebenden TV Waibstadt und weiteren zwei Punkten vor der starken Riege des TV Eberbach. Diese drei Mannschaften belegten auch die ersten drei Plätze in der Abschlusstabelle und sind auf einem guten Weg, sich 2012 für einen Aufstieg in die Badische Bezirksklasse zu qualifizieren. Sehr ordentlich präsentierten sich auch die Turner der SG Walldorf und die Nachwuchsmannschaft der SG Kirchheim. Während der ganzen Runde hatte der FC Hettingen große Personalsorgen und der TV Eppingen musste aus gleichem Grund sogar die Mannschaft zurückziehen.
In der Pflichtliga wurde an allen sechs Geräten das P-Programm geturnt, außerdem war diese Liga durch Altersbegrenzung speziell für den Nachwuchs ausgeschrieben. Mit 263 geturnten Punkten setzten sich auch in Waibstadt die Talente der TG Mannheim durch und holten sich souverän den Ligatitel. Heiß umkämpft war der zweite Platz, den sich am letzten Gerät der TV Waibstadt mit 1,4 Punkten Vorsprung vor der SG Kirchheim sicherte. Auf den vierten Rang kam der TV Eberbach vor Neuling SG Nussloch, die in Waibstadt ihre ersten Ligapunkte holte.
Insgesamt verlief die Ligarunde sehr harmonisch, bedauerlich ist nur, dass nur noch wenige Vereine sich mit Wettkampf orientiertem Gerätturnen beschäftigen. Dies ist auch der geringer werdenden Freizeit des schulpflichtigen Nachwuchses zu schulden.
 

Turner der SG Kirchheim werden Meister der Badischen Bezirksklasse
 
Bei den Endkämpfen der badischen Turnligen in Philippsburg holte sich bei den Männern die SG Kirchheim ungeschlagen den Titel vor den punktgleichen Riegen des TV Nöttingen und des TV Erzingen. Beim Endkampf, der auf sehr hohem Niveau stand, mußten die Kirchheimer schon an ihre Leistungsgrenze gehen und 202,90 Punkte turnen,um die Konkurrenz aus Mittel- und Südbaden in Schach zu halten. Die Ausgeglichenheit an allen sechs Geräten gab den Ausschlag für den relativ knappen Sieg im Endkampf. Stärkste Geräte der Meisterriege waren der Boden, der Barren und der Tisch. Stark verbessert gegenüber der Hinrunde zeigte sich der TV Neckarau, der sich in der Abschlusstabelle auf den vierten Rang vor turnte.
Insgesamt zeigten die Spitzenmannschaften in Philippsburg sehr gute Leistungen und konnten sich unter Anfeuerung zahlreicher Schlachtenbummler gegenüber der Hinrunde deutlich steigern. Der Turngau Heidelberg konnte bei diesen Endkämpfen seine führende Rolle im Badischen Turner-Bund untermauern.
 

Mannschaften des Turngaus Heidelberg sahnten im Pflichtturnen bei den Nordbadischen ab 
Acht Titel gingen nach Mauer, Leimen, Hd-Kirchheim und Eberbach
 
Auch die Sechskämpfe der Turner waren in den älteren Wettkampfklassen nicht optimal besetzt. Den Pflichtsechskampf der altersoffenen Klasse gewann der TV Eberbach knapp vor dem TV Waibstadt und deutlich vor dem TV Eppingen. Die Eberbacher konnten auch vier von sechs Gerätewertungen für sich entscheiden. Die älteste Jugendklasse gewann der TV Neckarau vor dem FC Hettingen und der SG Kirchheim. In der Jugendklasse B drehte dann Kirchheim den Spies um und siegte mit sechs Punkten vor Waibstadt, Neckarau und Hettingen.
Alle qualifizierten Mannschaftenn der drei Schülerklassen waren erfreulicherweise angetreten.
Bei den Ältesten behauptetet sich die SG Kirchheim deutlich dem TV Bad Rappenau und dem FC Hettingen. Sehr eng ging es an den sechs Geräten der Schülerklasse B her. Glücklicher Sieger war am Ende der TV Waibstadt vor den ebenfalls sehr starken Riegen des FC Hettingen und der SG Kirchheim. Der Titel bei den Jüngsten ging an den TV Königshofen knapp vor dem TV Neckarau und der SG Nussloch, die erstmals mit einer Jungenmannschaft am Start war.
Bei den gesamtbadischen Finalkämpfen werden der TV Eberbach und die SG Kirchheim den Turngau Heidelberg vertreten.
Auch die diesjährigen Titelkämpfe zeigten, dass in den höheren Altersklassen sowohl in den Sechskämpfen der Turner als auch in den Vierkämpfen der Turnerinnen die Ligamannschaften die Szenerie klar beherrschen. Außerdem wurde deutlich, daß die wachsende schulische Belastung ab der Altersklasse 12/13 immer mehr zum Schaden für den Wettkampfsport wird.
Auszug aus der Siegerliste
Pflichsechskampf Turner:
1. TV Eberbach 295,00 P.
2. TV Waibstadt 293,00 P.
3. TV Eppingen 269,20 P.
 
Pflichtsechskampf Jugendturner A:
1. TV Neckarau 286,80 P.
2. FC Hettingen 281,60 P.
3. SG Kirchheim 279,90 P.
 
Pflichtsechskampf Jugendturner B:
1. SG Kirchheim 288,65 P.
2. TV Waibstadt 282,55 P.
3. TV Neckarau 276,85 P.
 
Pflichtsechskampf Schüler A:
1. SG Kirchheim 264,60 P.
2. TV Bad Rappenau 253,30 P.
3. FC Hettingen 252,85 P.
 
Pflichtsechskampf Schüler B:
1. TV Waibstadt 249,70 P.
2. FC Hettingen 247,60 P.
3. SG Kirchheim 247,00 P.
 
Pflichtsechskampf Schüler C:
1. TV Königshofen 235,25 P.
2. TV Neckarau 234,45 P.
3. SG Nussloch 233,45 P.
 

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2011 - Jugend

Gelungenes Gaukinderturnfest mit vielfältigen Angeboten in Dossenheim
Ausrichter des diesjährigen Gaukinderturnfestes war die TSG Dossenheim, die die Veranstaltung in ein großes Sport- und Spielfest in Dossenheim eingebunden hat. Dadurch war im Sportzentrum neben den Turnfestwettkämpfen auch sonst ein reichhaltiges Bewegungs- und Mitmachangebot von 10 Uhr bis gegen 17 Uhr für Kinder und Erwachsene gegeben. Ein Spielparcours, Street Soccer, eine Hüpfburg und Wasserspaß im Hallenbad lockten viele Kurzentschlossene zum Mitmachen. Viele Aktive nutzten die Möglichkeit, ihre Wettkampfergebnisse beim Wahlwettkampf auch zum Erwerb des Sportabzeichens anerkennen zu lassen. Für den Wahlwettkampf hatte die Gaujugendleitung eine Vielzahl von Disziplinen aus den Fachgebieten Gerätturnen, Leichtathletik, Schwimmen und Trampolinspringen ausgewählt. Auch gab es eine Überraschungsaufgabe, die kurzfristig zu erfüllen war. Alle Kinder, die ihren Wettkampf aus mehreren Fachgebieten zusammen stellten, wurden mit Vielseitigkeitspunkten belohnt. Pünktlich um 10 Uhr eröffneten Bürgermeister Hans Lorenz (Dossenheim) und Gauvorsitzender Thomas Müller (Heidelberg) in der Schauenburghalle das Turnfest und schickten die Wahlwettkämpfer auf die Wettkampfanlagen. Die AOK Heidelberg, die auch einen Stand zum Thema „gesunde Ernährung“ aufgebaut hatte, überreichte vor Eröffnung als Sponsor der Veranstaltung einen Scheck an die Gaujugend zur Mitfinanzierung des Festes und der Jugendarbeit. Leider waren zu den Wahlwettkämpfen nur knapp 200 Kinder angetreten, was einen deutlichen Rückgang der Teilnehmerzahlen gegenüber früheren Turnfesten bedeutete. Nach den Einzelwettkämpfen beteiligten sich viele Kinder spontan am Turnwettbewerb für Grundschüler, der die Mittagspause ausfüllte. Um 14 Uhr versammelten sich neun Vereinsmannschaften, die zum Schülergruppen Wettbewerb gemeldet hatten, zunächst im Stadion für die leichtathletischen Disziplinen. Höhepunkte dieses Wettbewerbs waren dann die turnerischen und tänzerischen Vorführungen in der mit Zuschauern gut besetzten Halle. In diese Vorführungen wurden sehr sinnvoll und würdig die Siegerehrungen eingestreut.
 
Hier nun die jeweiligen Turnfestsieger:
Wahlwettkampf – Turner D:
Lennard Wesely (SG Walldorf) 32,20 Pkt.
Wahlwettkampf – Turner E:
David Brandt (TV Eberbach) 29,45 Pkt.
Wahlwettkampf – Turner F:
Gero Würthwein (TB Rohrbach) 24,60 Pkt.
Wahlwettkampf – Turnerinnen D:
Blinera Ibrahimi (ASV Eppelheim) 32,45 Pkt.
Wahlwettkampf – Turnerinnen E:
Sumin Hansen (TSV Wieblingen) 29,70 Pkt.
Wahlwettkampf – Turnerinnen F:
Lotta Ulrich (TV Neckargemünd) 26,30 Pkt.
Schüler-Gruppen-Wettstreit – gemischt:
TV Mauer 23,40 Pkt.
Schüler-Gruppen-Wettstreit – Mädchen A:
TSG Dossenheim 26,65 Pkt.
Schüler-Gruppen-Wettstreit – Mädchen B:
TSG Dossenheim 20,20 Pkt.

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