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Eckdaten zur Entstehung und Entwicklung des Turngaus Heidelberg

Die vorliegenden Daten und Fakten haben in Ermanglung regionaler Informationen zunächst vor allem nationalen und badischen Charakter. Gemeinsam wollen wir bestehende Lücken in Bezug auf den Turngau Heidelberg ergänzen und ggf. Fehler korrigieren.
 
Ende 18./
Anfang 19. Jhd.
Aufschwung von Turnen und Gymnastik in Deutschland 
  • Gymnastikunterricht, Verfassen von Turnbüchern, Gründung von Turngruppen , (GuthsMuths, Vieth, Eiselen)
1811 Friedrich-Ludwig Jahn (1778 – 1825) eröffnet den ersten Turnplatz auf der Hasenheide bei Berlin. Unter dem von ihm geschaffenen Begriff „Turnen“ verstand er zunächst einfache Übungen und Spiele im Freien.
1820-42 Sogenannte „Turnsperre“ ein Erlass der preußischen Regierung. Turnen war unter Strafe verboten. Vor allem in Süddeutschland wurde diese amtliche Sperre weniger genau genommen als in Preußen.
nach 1842
Nach Aufhebung der Turnsperre fanden die zunächst zögerlichen Vereinsgründungen ab 1845 in großer Zahl statt. So entstanden in Baden Turnvereine in folgenden Orten:
  • 1834 Pforzheim
  • 1844 Freiburg, Emmendingen, Kandern
  • 1845 Kehl
  • 1846 Bretten, Bruchsal, Eberbach, Heidelberg, Karlsruhe, Durlach, Lahr, Mannheim, Mosbach, Offenburg, Rastatt, Schopfheim
  • 1847 Bühl, Engen, Ettlingen, Neustadt, Wertheim
  • 1848 Villingen, Walldürn
  • 1849 Gernsbach 
1844 Turntag für Schwaben in Schwäbisch Gmünd
Pfingsten 1845
80 Turner trafen sich bei einer Versammlung in Heidelberg. Anwesend waren Turner aus Pforzheim, Hanau, Offenburg, Mainz, Frankfurt, Tübingen, Heilbronn, Stuttgart und Darmstadt. Es kam bei der Versammlung die Gründung von Turnkreisen, etwa eines schwäbischen oder rheinischen Turnerbundes, zur Sprache, welche jährlich abwechselnd ein Turnfest abhalten sollten. Es wurde aber kein Beschluss gefasst.
1846
Großes Turnfest in Heilbronn (insg. 1175 Turner aus 33 deutschen Orten)… Bei der Beratung nahmen aus Baden teil: Pellissier (Bruchsal), Thissen (KA), Mittermaier (HD), Dr. Eller (MA), Klinger und Keller (Pforzheim)…. Die vier „F“ werden bekannt.
Jeder Turner turnte Kürübungen. Jeder Riege war ein auswärtiger Turnlehrer oder Turnwart beigegeben. Aus Baden waren dazu auserwählt: Waßmannsdorf (HD), Metz, Schöninger (MA), Koch, Keller, Kolb und Winter (Pforzheim), von Langsdorff (HD), Rischmann und Frank (HD), Westphal (KA)….
1846 In Dresden erscheint der „Turner", die Zeitschrift gegen geistige und leibliche Verkrüppelung, Herausgeber Steglich („der Turner“ erscheint bis 1852)
1847
...viele unterschiedliche Meinungen, Streit – politisch und unpolitisch, politische Meinungsäußerungen führten zu Verboten von Festen und der Auflösung verschiedener Vereine, z.B. TV Mannheim (aufgelöst 16. Juni 1847).
 
In Heidelberg bestand eine neue Verbindung zwischen jungen Bürgern und dem Stamm turnender Studenten. Die Studenten Aaron Frank, Karl Blind, Karl Heinrich Schaible, Georg von Langsdorff, Schlöffel und Mittermaier waren Mitglieder des TV. Das am 13. Juni 1847 in Heidelberg statttfindende Turnfest wurde von annähernd 1500 Turnern aus dem süddeutschen Raum besucht. Allmählich gewannen radikale Kräfte in vielen Turnvereinen die Übermacht, unpolitische Führer (z.B. Waßmannsdorff) warnten vor Schäden für die Turnsache.
1848 Unter Führung Waßmannsdorffs trat ein Teil der Mitglieder aus dem HTV aus und gründeten die Turngemeinde. Mit der Zunahme der Turnvereine wuchs auch der Wunsch nach einer einheitlichen Organisation. Auf Veranlassung von Karl Heinrich Schaible (Mitbegründer des HTV).
Anfang 1848 Zwei Besprechungen zu den Gründungsmöglichkeiten eines Turnerbundes von Delegierten oberrheinischer Turnvereine in Offenburg. Im März kommt es zum Beschluss eines „Bundes der oberrheinischen Turnvereine" mit Anschluss an die Partei der Volkssouveränität“ (einige hatten Probleme mit zu vielen politischen Zielen).
Revolution 1848/49 Insgesamt hatte die Turnbewegung zu Beginn der Revolution etwa 97 Turnvereine mit einer durchschnittlichen Stärke von 200 bis 500 Turnern. Der größte Turnverein ist in Dresden und zählt 1600 Turner.
  • Starke Turnerbeteiligung an der Revolution. Oppositionelle Bürger- bewegungen und Turnvereine traten politisch gegen konservative Fürsten auf und hatten starken Zulauf, z.B. stand am 16. März 1848 die Turnerfreischar des Freiburger TV in Baden schon bereit, andere süddeutsche Turngemeinden folgten sofort.
  • Zentren des Kampfes um die Reichsverfassung waren Baden und die Pfalz. Struve, badischer Führer der kleinbürgerlichen Demokratie, war gleichzeitig Leiter der Turnbewegung in Baden.
  • Am 1. Mai 1849 begann im Rahmen der Reichsverfassungskampagne der Aufstand gegen preußische Truppen, zuerst in Rastatt (dann auch in Hanau, Schönau). Die Uneinigkeit der Revolutionäre führte zur Niederlage. Viele retteten sich ins Ausland. 
  • Prozess gegen Hanauer Turner im Dez. 1849: 28 Turner erschossen, 80 zu Zwangsarbeit verurteilt. Der demokratische Flügel der Turner wurde geschwächt, viele gingen z.B. nach Amerika, dort viele Gründungen von Turnvereinen.
  • Die blutige Niederschlagung der Revolution war auch gleichbedeutend mit einer – vorläufigen – Ruhe der Turnbewegung in Deutschland.
  • Dann neuer Aufschwung durch viele Turnfeste (1860 Gotha, 1863 Leipzig ) mit dem Ziel: Erringung der nationalen Einheit.
1848
1. Hanauer Turntag, viele Vereinsgründungen mit sehr unterschiedl. Zielen / Ideen Gründung von
  • Deutschem Turnerbund = Volkstumsturner (treue Monarchieanhänger) und
  • Demokratischem Turnerbund = revolutionäre Turner (Ziel: demokratische Republik)
Dortmunder, Kölner, Mannheimer, Marburger und der gesamte Oberrheinische Turnerbund gingen geschlossen zum demokratischen Turnerbund über.
1850 Gründung des 1. Arbeiterturnvereins in Leipzig = Schicht der Arbeiter
1856 In Leipzig – Herausgabe der „Deutschen Turnzeitung“
Bis 1862
Barrenstreit“ zwischen deutscher Turnerschaft und preußischer Regierung
(= Jahnsches Turnen als allseitige Volkserziehung gegen „Schwedische Gymnastik“ als vormilitärisches Bewegen ohne Reck und Barren)
Ab 1860 Durchsetzung des Jahnschen Turnens und verstärkte Vereinsgründungen in ganz Deutschland.
17./18. Juni 1860 1. Deutsches Turnfest in Coburg (100 Turnvereine mit fast 1000 Turnern)
16. Dez. 1860
Antrag der Turnvereine des Oberrheins (Freiburg, Emmendingen, Müllheim, Schopfheim, Lörrach, Waldshut, Konstanz) auf Einladung aller badischen Vereine nach Karlsruhe.
MA, HD, Bretten, KA, Pforzheim, Renchen, Kehl, Offenburg, Lahr, und Freiburg waren vertreten.. Vorgeschlagener Name „Badischer Turnerbund“ wurde abgelehnt, angenommen: „Oberrheinischer Turnerbund“ Leitung: Vorort KA.
26. Mai 1861 1. Vorstand C. Müller meldete dem Großherzoglichen Ministerium des Innern, daß ein Oberrheinischer Turnerbund OTB gegründet wurde, dessen Entstehung aus dem Sitzungsbericht vom 16.12.1860 zu ersehen ist. Dem OTB gehören folgende Vereine an: MA, HD, Eberbach, Pforzheim, KA; Baden, Renchen, Kehl, Offenburg, Lahr und Freiburg. (1. Vorstand C. Müller, Schriftwart E. Nickler)
17. Juni 1861 1. Oberrheinisches Turnfest in KA unter Leitung des Turnwartes Kaffenberger
1862/63 Die Leitung des OTB ging an den Vorort Pforzheim über.
28. Dez. 1862
Turntag in Pforzheim – anwesend Vertreter aus: Baden, Beiertheim, Bretten, KA, Durlach, Eberbach, Freiburg, HD, Kehl, MA, Pforzheim und Wiesloch.
 
Dort z.B. Antrag auf Einführung des Turnens in der Volksschule. Zwar an die Behörde weitergeleitet, blieb der Erfolg jedoch aus, so dass die Vereine aufgefordert wurden, ihrerseits das Schulturnen zu fördern.
13./14. Sept. 1863 2. Bundesturnfest in Pforzheim
1863
Turntag 32: Vereine mit 48 stimmberechtigte Mitgliedern
Beschlüsse:
  • Freiburg wird nächster Vorort
  • Turnen der weiblichen Jugend fördern
  • Turnlehrer einstellen, wenn Geld vorhanden, stärkere Vereine schwächere unterstützen
  • Für Bajonettfechten beim Kriegsministerium um Waffen bitten
1864/65 Vorort Freiburg. OTB mit 40 Vereinen und mehr als 3000 Mitgliedern.
5.-7. Aug. 1865
3. Oberrheinisches Turnfest in Freiburg mit 30 Vereinen und 2 Vereinen aus Basel.
Nächster Vorort: Mannheim.
1865 Dr. Karl Friedrich Waßmannsdorff (HD) wurde zum Nachfolger Dr. Gißlers (PF) ins Amt eines Bundesvertreters beim Ausschuss der dt. Turnvereine gewählt.
27. April 1867 Turntag in Achern
21. Juli 1868 Auf dem Deutschen Turntag wurde in Weimar die „Deutsche Turnerschaft“ (DT) gegründet und das Grundgesetz angenommen. Die Vereine schlossen sich zu Gauen und diese zu Kreisen zusammen. Die DT war die Dachorganisation für die Turnvereine Deutschlands und Deutsch-Österreichs, ein Bund auf gesetzlicher Grundlage.
30./31. Aug. 1868
4. Oberrheinisches Turnfest und Turntag in Mannheim.
Beschluss der Bildung von Gauverbänden unter Geschäftsführung des Vororts.
1869 Ab 1864 gehörten dem OTB auch Vereine der bayrischen Pfalz an. Die Vereine Ludwigshafen, Landau, Kaiserslautern und Germersheim erklärten 1869 ihren Austritt, da ein Pfälzer TB gegründet sei.
1869/70 OTB wird vom Vorort Baden-Baden geleitet.
6. Mai 1871 1. Turntag nach Kriegsende. Beim Turntag kommt es zur Änderung in der Führung des OTB. Anstelle des bisherigen Vororts wurde ein Kreisturnrat aus 5 Mitgliedern und dem Vorsitzenden gewählt. Der 1. Kreisturnrat setzte sich wie folgt zusammen: Dr. Waßmannsdorff, HD (1. Vors.), Brehm, MA (stellv. Vors.), Alfred Maul, KA (1.Turnwart), Wacker, Pforzheim (2. Turnwart), A. Zeis, Karlsruhe (Geldwart), Weiß, MA (Schriftwart).
1873 Turnfest in Offenburg
1875 Turnfest in Heidelberg (+ Turntag?). Dort verlangte Alfred Maul die Einführung des Riegenturnens bei Sportfesten aufgrund stark steigender Teilnehmerzahlen. “So kann der HD Turntag als der Geburtstag des badischen Vereinsturnens angesehen werden.“
1878
In Baden zählt man 4 Gaue:
  • Oosgauverband mit 6 Vereinen
  • Breisgau- Ortenauverband mit 8 Vereinen
  • Karlsruher Gau mit 5 Vereinen
  • Hegauturnverband mit 6 Vereinen
Neue Gaue wollten sich bilden, die Genehmigung aber nicht immer erteilt.
1878 TV Straßburg als Mitglied des OTB aufgenommen.
2. Nov. 1879
Entscheidender Turntag in KA mit dem Ziel: Neugestaltung des OTB als X. Turnkreis. Dazu mussten die Pfälzer Turnvereine in den OTB eintreten. was zunächst problematisch war. Auf dem Turntag kam es dann zur Vereinigung des OTB mit den elsässischen Vereinen und dem Pfälzer Turnerbund zum X. Turnkreis der Deutschen Turnerschaft.
1881
Mit dem Turnfest begann das 1. Kreisturnfest des X. Turnkreises.
Neu eingeführt: Gauturnwarteversammlungen (gute Schulungen)
1890
Kreisturnfest in Kaiserslautern. Dr. Waßmannsdorff gibt sein Amt als Kreisvertreter, welches er 20 Jahre ausübte, aus gesundheitlichen Gründen auf.
1893
5. Kreisturnfest in Freiburg. 
Gründung des Arbeiter-Turnerbundes (ATB) in Gera aufgrund gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen zwischen bürgerlichen Vereinen und Arbeiter-TV.
 
Der ATB begann seine Arbeit mit 29 Vereinen und 3356 Mitgliedern. Baden und die Pfalz bildeten den 10. Kreis innerhalb des ATB.
 
Aus Baden gehörten dazu der Bezirk 1: Lörrach, der Bezirk 3: KA, der Bezirk 4: MA, und der Bezirk 7: Weinheim. 
7. Okt. 1894
Kreisturntag in Straßburg. Rücktritt Waßmannsdorffs, seit 26 Jahren leitete er die Geschicke des X. Kreises. Mit 26 Vereinen und 3900 Mitgliedern hatte er 1864 seine Arbeit begonnen, 293 Vereine mit 20644 Mitglieder konnte sein Nachfolger Fr. Nußhag, Straßburg, übernehmen.
1896  Um die Verbindung zu Gauen und Vereinen zu verbessern, gründete Nußhag das „ständige Kreisblatt für den X. Turnkreis“. Er übernahm die Schriftleitung, gedruckt wurde in der Druckerei “Straßburger Post“. Das Blatt erschien jeden 1. und 15. des Monats.
1898 Deutsches Turnfest in Hamburg. Auf Nußhags Vorschlag führte der X. Turnkreis eine Massenvorführung mit 240 Turnern an 40 Barren vor. Große Resonanz!
Trotzdem kam es zum Zerwürfnis zwischen Nußhag und Räuber (1. Kreisturnwart, Straßburg). Nußhag legte seine Ämter nieder, einige Gaue erklärten ihren Austritt aus dem X. Turnkreis (z.B. Donnersberg-Lein-Gau, Kraichgau, Main-Neckar-Gau)
 
1899
Kreisturnfest in Neustadt/H. Dort zum ersten Mal eine Damenriege an.
 
Zur Jahrhundertwende gab es im X. Turnkreis folgende Gaue:
1. Höhgau
2. Bad. Schwarzwaldgau
3. Breisgau
4. Elsaß-Lothringen
5. Karlsruhe
6. Pforzheim
7. Pforzheim-Stadt
8. Rhein-Neckar
9. I. Pfälzer Turngau
10. Rhein-Limburg
11. Speyer
12. Markgräfler Gau
13. Ortenau
14. Bergstraß-Weschnitztal
15. Vorderpfälz-Vereinigung
16.Pfingstgau
17. Jahngau Schwetzingen
18. Bauländer Gau
 
Die vier ausgetretenen Gaue schlossen sich 1901 wieder dem X. Turnkreis an.
 
 
 
Literatur:
  1. Eckard: Die turnerische Bewegung von 1848/ 49. Ffm. 1925 .S: 31
  2. Kurzer Abriss der Geschichte der Körperkultur in Deutschland seit 1800. Sportverlag Berlin 1952
  3. 130 Jahre Turnen in Baden (ein geschichtlicher Abriss),  Hrsg. BTB, Verfasser Karl Herterich , Freiburg  1977
  4. 150 Jahre Turnen in Baden. In: Badische Turnzeitung  6/ 1998.
 
Fragen / Themen zur Weiterarbeit:
  1. Wann wurden die heutigen Mitgliedsvereine des TG Heidelberg genau gegründet? Gibt es Unterlagen zu Beitritt / Mitgliedschaft im TG Heidelberg?
  2. Welche Aktivitäten (Turnfeste/ Wettkämpfe/ Turnfahrten ) gab es turnvereinsübergreifend im Turngau?
  3. Wer hat Material/ Fotos/ alte Dokumente und Unterlagen über den Turngau usw.?
  4. Wer hat Übersichten/ Informationen über Daten und Namen im Turngau (wer war wann Vorsitzender, Turnwart, Kassenwart usw.)
  5. Wann wurde von wem die Turngaufahne gestiftet, eingeweiht usw.?
  6. Wer hat weitere Ideen zur Recherche oder Spaß an der Mitarbeit?
  7. An welche verdienten Turner/ Trainer/ Kampfrichter eures Vereines  sollen in einer extra Rubrik erinnert werden?
 
Vorhandene Materialien
 
Festschrift: 125 Jahre TSG 78 Heidelberg (1878 – 2003), (+ CD)
Festschrift: 140 Jahre HTV – 1986 Red. Bernd Roy, Winterdruck HD
Becker, Bruno: Turnen – und manches mehr. 2008
 
 
Gesucht:
  • Jahrbücher/  Statistiken ab 1845
  • Jubiläumszeitschriften der Vereine , der Turnabteilungen der Vereine
  • Biographien verdienter Turner/ Trainer/ Kampfrichter eures Vereins
 
 
Kontakt über:
 
Dagmar Rühl
Glockenzehnten 2
69124 Heidelberg
 
Tel. 06221/ 7 35 25 45  oder 0179/73 98 099
 
 
 

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